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Entwickler Magazin
Integration des GWT Editor Frameworks in eine MVP-Applikation

Datenaustausch++

In Webapplikationen werden immer komplexere Sachverhalte abgebildet, die die Verwendung von vielen Formularelementen wie Textfeldern, Comboboxen, Radiobuttons und anderen Eingabeelementen notwendig machen. Die Abbildung dieser Daten beim Speichern und Laden kann ziemlich aufwändig sein. Doch das GWT Editor Framework schafft Abhilfe.

Stefanie Luipersbeck


Video: Interview mit Papick Garcia Taboada - GWT wird immer beliebter

Beim Speichern von Daten müssen die Inhalte dieser Felder ausgelesen und in eine Struktur gegossen werden, die dem dahinterliegenden Modell entspricht. Beim Laden von Daten müssen die Datenobjekte aufgeteilt und in die entsprechenden Felder hinein gesetzt werden. Das GWT Editor Framework ermöglicht es, die in einer Gruppe von Objekten gespeicherten Daten auf eine Gruppe von Editoren abzubilden. Damit ist das manuelle Setzen von Daten in UI-Felder beim Laden von Objekten bzw. das Auslesen von Daten aus dem UI beim Speichern der Objekte nicht mehr nötig. Einzelne Aufrufe der Form (setX(fieldA.getText()) werden damit überflüssig. Der Datenaustausch zwischen Datenobjekten und UI kann unter anderem über die GWT RequestFactory oder RPC erfolgen.

Editoren

Editoren entsprechen einzelnen UI-Elementen. Diese Elemente sind entweder Objekte des GWT-UI-API oder maßgeschneiderte und spezifische Elemente. Diese spezifischen Elemente sind gesamte UI-Ansichten oder Teilobjekte, die als Subeditoren bezeichnet werden. Die Subeditoren werden benötigt, wenn Elemente des GWT-API nicht als Editor zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren werden Gruppen von Elementen, die wiederum Subelemente enthalten können, zu Subeditoren zusammengefasst. Eine Verschachtelung von Editorobjekten ist also möglich. (vgl. die Beschreibung im GWT Developer's Guide: „The GWT Editor framework allows data stored in an object graph to be mapped onto a graph of Editors.“ [1]). Damit ein Element von GWT als editierbar wahrgenommen wird, muss eine UI-Ansicht bzw. ein editierbares Element das GWT-Interface „Editor“ oder ein Subinterface von diesem implementieren.

In unseren Applikationen besteht eine UI-Ansicht aus einer Java-Klasse und einer XML-Datei. Diese Dateien enthalten UI-Elemente des GWT-API, wie zum Beispiel TextBox, TextArea oder CheckBox und von uns erweiterte Elemente, die in der benötigten Ausprägung des API nicht zur Verfügung gestellt werden. Ein von uns benötigtes Element, nämlich Comboboxen, werden vom GWT-API nicht in einer editierbaren Form unterstützt. Deshalb wurde ein Subeditor erstellt, der die benötigte Funktionalität zur Verfügung stellt.

Datenobjekte

Die Datenobjekte stellen Bean-like objects [1], wie EJB Beans oder Spring-Entitäten, dar. Sie verfügen über stark typisierte Getter- und optionale Setter-Methoden, die den Zugriff auf die Daten ermöglichen. Wenn es zum Beispiel in der Spring-Entität Customer...

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Integration des GWT Editor Frameworks in eine MVP-Applikation

Datenaustausch++

In Webapplikationen werden immer komplexere Sachverhalte abgebildet, die die Verwendung von vielen Formularelementen wie Textfeldern, Comboboxen, Radiobuttons und anderen Eingabeelementen notwendig machen. Die Abbildung dieser Daten beim Speichern und Laden kann ziemlich aufwändig sein. Doch das GWT Editor Framework schafft Abhilfe.

Stefanie Luipersbeck


Video: Interview mit Papick Garcia Taboada - GWT wird immer beliebter

Beim Speichern von Daten müssen die Inhalte dieser Felder ausgelesen und in eine Struktur gegossen werden, die dem dahinterliegenden Modell entspricht. Beim Laden von Daten müssen die Datenobjekte aufgeteilt und in die entsprechenden Felder hinein gesetzt werden. Das GWT Editor Framework ermöglicht es, die in einer Gruppe von Objekten gespeicherten Daten auf eine Gruppe von Editoren abzubilden. Damit ist das manuelle Setzen von Daten in UI-Felder beim Laden von Objekten bzw. das Auslesen von Daten aus dem UI beim Speichern der Objekte nicht mehr nötig. Einzelne Aufrufe der Form (setX(fieldA.getText()) werden damit überflüssig. Der Datenaustausch zwischen Datenobjekten und UI kann unter anderem über die GWT RequestFactory oder RPC erfolgen.

Editoren

Editoren entsprechen einzelnen UI-Elementen. Diese Elemente sind entweder Objekte des GWT-UI-API oder maßgeschneiderte und spezifische Elemente. Diese spezifischen Elemente sind gesamte UI-Ansichten oder Teilobjekte, die als Subeditoren bezeichnet werden. Die Subeditoren werden benötigt, wenn Elemente des GWT-API nicht als Editor zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren werden Gruppen von Elementen, die wiederum Subelemente enthalten können, zu Subeditoren zusammengefasst. Eine Verschachtelung von Editorobjekten ist also möglich. (vgl. die Beschreibung im GWT Developer's Guide: „The GWT Editor framework allows data stored in an object graph to be mapped onto a graph of Editors.“ [1]). Damit ein Element von GWT als editierbar wahrgenommen wird, muss eine UI-Ansicht bzw. ein editierbares Element das GWT-Interface „Editor“ oder ein Subinterface von diesem implementieren.

In unseren Applikationen besteht eine UI-Ansicht aus einer Java-Klasse und einer XML-Datei. Diese Dateien enthalten UI-Elemente des GWT-API, wie zum Beispiel TextBox, TextArea oder CheckBox und von uns erweiterte Elemente, die in der benötigten Ausprägung des API nicht zur Verfügung gestellt werden. Ein von uns benötigtes Element, nämlich Comboboxen, werden vom GWT-API nicht in einer editierbaren Form unterstützt. Deshalb wurde ein Subeditor erstellt, der die benötigte Funktionalität zur Verfügung stellt.

Datenobjekte

Die Datenobjekte stellen Bean-like objects [1], wie EJB Beans oder Spring-Entitäten, dar. Sie verfügen über stark typisierte Getter- und optionale Setter-Methoden, die den Zugriff auf die Daten ermöglichen. Wenn es zum Beispiel in der Spring-Entität Customer...

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