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Editorial

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die ersten Sonnenstrahlen trauen sich wieder auf den grau verhangenen Himmel – der Frühling kündigt sich an. Und mit ihm die ersten Konferenzen des Jahres. Vorbei die Zeit der Winterstarre; die Zeit ist reif, sich wieder intensiv mit Technologien und neuen Strömungen zu beschäftigen – wie beispielsweise auf dem Mobile World Congress. Wobei man gestehen muss, dass es dort dieses Jahr einige Überraschungen gab …

Microsoft glänzte mehr oder weniger mit Dauerpräsenz beim Konferenzfernsehsender, der Platinsponsorschaft sei dank. Dabei waren die Redmonder gar nicht mit einem eigenem Stand vor Ort vertreten. Die Messearbeit überließ man getrost den Hardwareherstellern – das Kind „Windows ­Phone 8“ war ohnehin bereits in den Brunnen gefallen, jetzt muss es eben die Hardware richten. Und die ist, wie man neidlos anerkennen muss, nicht von schlechten Eltern.

BlackBerry hatte sich ebenfalls die Kosten für einen Stand auf der begehrten Ausstellungsfläche gespart; dabei hätten die Kanadier allen Grund gehabt, groß aufzufahren: BlackBerry 10. Dieses neue Flaggschiff auf dem Mobile-OS-Markt hätte eigentlich viel zu bieten, und auch das dazugehörende Device Z10 weiß durchaus zu überzeugen.

Ähnlich kurios war auch das Auftreten des Brands „Android“ auf dem MWC – der kleine grüne Roboter war nämlich so gut wie nicht vertreten. Und das, obwohl Googles Smartphone- und Tablet-Betriebssystem ohne den Hauch eines Zweifels zum Marktführer aufgestiegen ist. Jetzt, da Google mit der Nexus-Reihe sehr eindrucksvoll ins Hardwaregeschäft eingestiegen ist, möchte man den Lizenznehmern wohl nicht mehr so viel Raum gewähren, sich zu präsentieren. Nur kurze Zeit später übrigens wurde bekannt, dass Andy Rubin, der Kopf hinter Android, seinen Platz für Sundar Pichai räumt – eben jenem treuen Gefolgsmann von Google-Chef Larry Page, der sich mit Chrome und Chrome OS einen Namen gemacht hat. Auch hier scheint man sich wohl auf eine neue Zukunft vorzubereiten.

Im Moment scheint es im „gelobten Land“ drunter und drüber zu gehen. Kein Wunder, dass es bei so viel Bewegung manch einem schwindelig wird. Worauf soll man sich nun spezialisieren, auf welches Pferd soll man setzen? Bekommt man nicht aus allen Lagern gesteckt, dass man dringend Mobile machen muss, um ganz vorne mitzuspielen?

Eine allgemein gültige Antwort darauf zu geben, dürfte schwer fallen. Ich habe mich auf der MobileTech Conference mit vielen Entwicklern aus den unterschiedlichsten Lagern unterhalten, ...

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