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Alternative Entwicklungsumgebungen im Überblick

IDEs abseits des Mainstreams


Fachartikel und Berichte über Best Practices im Bereich der Werkzeugunterstützung beschäftigen sich meist mit den großen Tools wie Visual Studio oder Eclipse, die als universelle Entwicklungsumgebungen gelten. Gelegentlich kommt man jedoch mit spezialisierten Alternativen einfacher ans Ziel. Was ist zum Beispiel aus bekannten Werkzeugen wie RAD Studio, SharpDevelop oder Lazarus geworden? Wir haben uns umgesehen.

Mithilfe der großen Entwicklungsumgebungen wie Visual Studio (VS) oder Eclipse ist nahezu jedes Programmierproblem zu lösen. Beides sind flexible und weitestgehend universelle Entwicklungsumgebungen (IDEs), die ein breites Spektrum an Programmieraufgaben abdecken. Durch eine nahezu unbegrenzte Auswahl an Erweiterungen und Plug-ins können diese Tools leicht an individuelle Anforderungen angepasst werden. Unterschiedliche Programmiersprachen, die Einbindung von Versionsverwaltungssystemen und Editoren zur Gestaltung der Benutzeroberflächen (UI-Builder) sind längst etablierte Standards und Bestandteile der Tools. Dennoch ist es gelegentlich sinnvoll, sich nach Alternativen umzusehen.

Die Gründe dafür sind offensichtlich: IDEs mit einer speziellen Ausrichtung können im Einzelfall besser geeignet sein, d. h., die angestrebte Lösung wird schneller und ggf. effizienter erreicht. Außerdem sollen IDEs den Entwicklungsvorgang bestmöglich unterstützen. Die Werkzeuge konkurrieren daher um die Gunst der Entwickler und werben mit vergleichbaren, aber im Detail unterschiedlichen Ansätzen. Muss beispielsweise eine plattformübergreifende Applikation realisiert werden, ist es sinnvoll, sich mit den unterschiedlichsten Ansätzen und den dazu verfügbaren Werkzeugen zu beschäftigten. Entwicklungskonzept und Werkzeugunterstützung bedingen natürlich einander. Im übertragenen Sinne darf das jedoch nicht dazu führen, dass alle Probleme mit dem Holzhammer gelöst werden, weil man nur dessen Einsatz beherrscht. Für manche Aufgaben ist es durchaus sinnvoll, den Entwicklungsansatz, das Konzept und damit auch das Werkzeug zu wechseln. Ein anderes Argument für die Verwendung eines alternativen Tools kann die Projektgröße sein. Gelegentlich wirken die „großen“ IDEs etwas überdimensioniert – insbesondere, wenn lediglich ein kleineres Programmierproblem gelöst werden muss. Letztendlich kann der Blick über den Tellerrand nicht schaden, um interessante Ansätze oder künftige Entwicklungen nicht zu verpassen. Ein bekanntes Beispiel ist das Mono-Projekt. So hat es sich vielfach bewährt,...

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