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Entwickler Magazin
Im Porträt: Dr. Carola Lilienthal

Frauen in der Tech-Branche

Frauen sind in der IT weiterhin die Ausnahme. Nur 15 Prozent Frauen arbeiten in IT-Berufen. Der Anteil weiblicher CIOs und CTOs in Deutschland ist noch geringer. Dass es auch anders geht, soll unsere Artikelserie „Women in Tech“ beweisen. Darin stellen wir ebenso spannende wie inspirierende Frauen vor, die erfolgreich in der IT-Branche Fuß gefasst haben. Den Anfang macht Dr. Carola Lilienthal, Senior-Softwarearchitektin und Mitglied der Geschäftsleitung der WPS.

Mascha Schnellbacher


Die Tech-Industrie wird von Männern dominiert. Doch langsam aber sicher bekommt der so genannte Boys Club Gesellschaft von begabten Frauen: Immer mehr Frauen fassen in der Branche Fuß. Trotzdem: Der Weg in die IT-Branche ist für Frauen weiterhin ein schwieriges Unterfangen, das zu selten von dauerhaftem Erfolg gekrönt ist [1]. Frauen repräsentieren zwar die Hälfte der weltweiten Arbeitskraft, doch nur jede vierte Stelle in der IT ist mit einer Frau besetzt [2]. Gerade im MINT-Bereich zeichnet sich ein erschreckendes Bild ab: Nur 15 Prozent aller Frauen fassen nach ihrem Abschluss in einem entsprechenden Beruf Fuß. Doch woran liegt das?

Sicher nicht an schlechterer Bildung von Frauen: Wie eine Studie des World Economic Forum belegt [3], ist der Gendergap in diesem Bereich zu 95 Prozent geschlossen. Doch was positiv und optimistisch klingt, findet leider keine Entsprechung auf dem Arbeitsmarkt: Weltweit befinden sich insgesamt nur 13,6 Prozent Frauen in einer Führungsposition eines Technologieunternehmens [4]. In Deutschland wurden 2015 laut einer Studie von BITKOM und Kienbaum Management sogar nur 8 Prozent der Führungspositionen in der IT von Frauen gehalten, die dann in der Regel 30 bis 40 Prozent weniger verdienen [5].

Mehr Diversity in der Tech-Branche

Doch wie kann man das ändern? Eine Frauenquote einführen? Die Familienpolitik grundlegend ändern? Auf jeden Fall sollte die Diversity-Debatte geführt werden, denn nur so besteht die Chance, dass sich etwas ändert. Im Zug der digitalen Transformation ist gerade der Technologiesektor zukunftsweisend, und deshalb ist Diversity dort besonders wichtig.

Aus diesem Grund wollen wir ab sofort spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben. Aber auch Themen wie Geschlechtervorurteile, Herausforderungen oder Förderungsmöglichkeiten kommen zur Sprache.

Den Anfang macht Dr. Carola Lilienthal, Senior-Softwarearchitektin und Mitglied der Geschäftsleitung der WPS – Workplace Solutions GmbH in Hamburg. Sie hat an der Universität Hamburg studiert und dort zum Thema „Komplexität von Softwarearchitekturen“ promoviert. Seit 2003 analysiert sie im Auftrag ihrer Kunden regelmäßig die Architektur von Softwaresystemen und fasst das Ergebnis in Qualitätsgutachten sowie mit priorisierten Refactoring-Maßnahmen zusammen.

Unsere Woman in Tech: Dr. Carola Lilienthal

Carola kam bereits recht früh mit Technik in Kontakt: Mich haben ...

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Im Porträt: Dr. Carola Lilienthal

Frauen in der Tech-Branche

Frauen sind in der IT weiterhin die Ausnahme. Nur 15 Prozent Frauen arbeiten in IT-Berufen. Der Anteil weiblicher CIOs und CTOs in Deutschland ist noch geringer. Dass es auch anders geht, soll unsere Artikelserie „Women in Tech“ beweisen. Darin stellen wir ebenso spannende wie inspirierende Frauen vor, die erfolgreich in der IT-Branche Fuß gefasst haben. Den Anfang macht Dr. Carola Lilienthal, Senior-Softwarearchitektin und Mitglied der Geschäftsleitung der WPS.

Mascha Schnellbacher


Die Tech-Industrie wird von Männern dominiert. Doch langsam aber sicher bekommt der so genannte Boys Club Gesellschaft von begabten Frauen: Immer mehr Frauen fassen in der Branche Fuß. Trotzdem: Der Weg in die IT-Branche ist für Frauen weiterhin ein schwieriges Unterfangen, das zu selten von dauerhaftem Erfolg gekrönt ist [1]. Frauen repräsentieren zwar die Hälfte der weltweiten Arbeitskraft, doch nur jede vierte Stelle in der IT ist mit einer Frau besetzt [2]. Gerade im MINT-Bereich zeichnet sich ein erschreckendes Bild ab: Nur 15 Prozent aller Frauen fassen nach ihrem Abschluss in einem entsprechenden Beruf Fuß. Doch woran liegt das?

Sicher nicht an schlechterer Bildung von Frauen: Wie eine Studie des World Economic Forum belegt [3], ist der Gendergap in diesem Bereich zu 95 Prozent geschlossen. Doch was positiv und optimistisch klingt, findet leider keine Entsprechung auf dem Arbeitsmarkt: Weltweit befinden sich insgesamt nur 13,6 Prozent Frauen in einer Führungsposition eines Technologieunternehmens [4]. In Deutschland wurden 2015 laut einer Studie von BITKOM und Kienbaum Management sogar nur 8 Prozent der Führungspositionen in der IT von Frauen gehalten, die dann in der Regel 30 bis 40 Prozent weniger verdienen [5].

Mehr Diversity in der Tech-Branche

Doch wie kann man das ändern? Eine Frauenquote einführen? Die Familienpolitik grundlegend ändern? Auf jeden Fall sollte die Diversity-Debatte geführt werden, denn nur so besteht die Chance, dass sich etwas ändert. Im Zug der digitalen Transformation ist gerade der Technologiesektor zukunftsweisend, und deshalb ist Diversity dort besonders wichtig.

Aus diesem Grund wollen wir ab sofort spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben. Aber auch Themen wie Geschlechtervorurteile, Herausforderungen oder Förderungsmöglichkeiten kommen zur Sprache.

Den Anfang macht Dr. Carola Lilienthal, Senior-Softwarearchitektin und Mitglied der Geschäftsleitung der WPS – Workplace Solutions GmbH in Hamburg. Sie hat an der Universität Hamburg studiert und dort zum Thema „Komplexität von Softwarearchitekturen“ promoviert. Seit 2003 analysiert sie im Auftrag ihrer Kunden regelmäßig die Architektur von Softwaresystemen und fasst das Ergebnis in Qualitätsgutachten sowie mit priorisierten Refactoring-Maßnahmen zusammen.

Unsere Woman in Tech: Dr. Carola Lilienthal

Carola kam bereits recht früh mit Technik in Kontakt: Mich haben ...

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