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Entwickler Magazin
Infrastrukturautomatisierung

Konfigurationsmanagement mit Chef

Die digitale Transformation - kurz Digitalisierung - schreitet voran und wird zu tief greifenden Veränderungen von Geschäftsmodellen, Organisationen und in der Arbeitsgestaltung führen. Nahezu jeder Geschäftsprozess wird von einer oder mehreren Anwendungen abgebildet. Man könnte auch sagen, das gesamte Geschäft ist eine einzige, sehr komplizierte Anwendung. Diese Anwendungen werden von der Infrastruktur unterstützt, worunter buchstäblich alles fällt, was zum Ausführen der Anwendung benötigt wird..

Edmund Siegfried Haselwanter


Mit dem Tool Chef können Server verwaltet werden, egal ob 5 oder 50 000. Zeitaufwendige Aktivitäten wie manuelles Patchen, Konfigurationsaktualisierungen und Serviceinstallationen für jeden Server sind so nicht mehr nötig, Infrastruktur wird stattdessen in Code umgewandelt. Dadurch wird die Infrastruktur flexibel, versionierbar, lesbar und testbar.

Um mit Konfigurationsmanagementtools zu arbeiten, muss die Bereitschaft vorhanden sein, über den Tellerrand zu blicken und das eigene Denken über die Konfiguration eines einzigen Systems auf das einer Anwendungsinfrastruktur zu verlagern. Das Konzept einer Infrastruktur ist eine Abstraktion mit einer spezifischen technischen Bedeutung. Wird über Infrastruktur gesprochen, ist eine Sammlung von Ressourcen gemeint, die Server und Netzwerke umfassen kann. Ressourcen sind einfache Dinge, mit denen Systemadministratoren oder Entwickler täglich arbeiten. Ressourcen umfassen unter anderem Dateien, Verzeichnisse, Mounts, Routen, Benutzer, Gruppen, Paketinstallationen, Quellcodebereitstellungen und Konfigurationsdateien.

All dies ist in einer sehr spezifischen Weise angeordnet und das Zusammenwirken ist notwendig, um einen Dienst bereitzustellen. Eine enorme Herausforderung stellen Änderungen an solch komplexen Systemen dar, denn eins ist sicher: Die Anwendungen und ihre Interaktionen entwickeln sich weiter. Für die Entwicklung einer neuen Anwendung muss eine Reihe dieser Ressourcen installiert, bearbeitet und konfiguriert werden. Es müssen unter anderem Benutzer erstellt, eine Datenbank installiert, ein Webserver für die Bereitstellung der Anwendung konfiguriert werden und noch vieles mehr.

Die Evolution einer Webanwendung

Typischerweise steht ein Server zur Verfügung, und alle benötigten Ressourcen werden auf diesem einen Server installiert. Das wird aber nicht skalieren und so sucht man schon bald nach ersten Lösungen: Beispielsweise wird die Datenbank auf einem eigenen Server betrieben. Einer der nächsten Schritte wird sein, die Datenbank zusätzlich redundant auszulagern, um sich gegen Ausfälle absichern zu können.

Anschließend ist die horizontale Skalierung der Anwendungsserver an der Reihe, um einen Single Point of Failure (SPOF) zu vermeiden. Das wird aber noch nicht allen Erfordernissen Rechnung tragen. Es folgen daher weitere Schritte:

Hinzufügen redundanter Load BalancerHinzufügen weiterer AnwendungsserverHinzufügen eines Caching-LayersHinzufügen von Monitoring

Und damit geht die korrekte Konfiguration all dieser K...

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Infrastrukturautomatisierung

Konfigurationsmanagement mit Chef

Die digitale Transformation - kurz Digitalisierung - schreitet voran und wird zu tief greifenden Veränderungen von Geschäftsmodellen, Organisationen und in der Arbeitsgestaltung führen. Nahezu jeder Geschäftsprozess wird von einer oder mehreren Anwendungen abgebildet. Man könnte auch sagen, das gesamte Geschäft ist eine einzige, sehr komplizierte Anwendung. Diese Anwendungen werden von der Infrastruktur unterstützt, worunter buchstäblich alles fällt, was zum Ausführen der Anwendung benötigt wird..

Edmund Siegfried Haselwanter


Mit dem Tool Chef können Server verwaltet werden, egal ob 5 oder 50 000. Zeitaufwendige Aktivitäten wie manuelles Patchen, Konfigurationsaktualisierungen und Serviceinstallationen für jeden Server sind so nicht mehr nötig, Infrastruktur wird stattdessen in Code umgewandelt. Dadurch wird die Infrastruktur flexibel, versionierbar, lesbar und testbar.

Um mit Konfigurationsmanagementtools zu arbeiten, muss die Bereitschaft vorhanden sein, über den Tellerrand zu blicken und das eigene Denken über die Konfiguration eines einzigen Systems auf das einer Anwendungsinfrastruktur zu verlagern. Das Konzept einer Infrastruktur ist eine Abstraktion mit einer spezifischen technischen Bedeutung. Wird über Infrastruktur gesprochen, ist eine Sammlung von Ressourcen gemeint, die Server und Netzwerke umfassen kann. Ressourcen sind einfache Dinge, mit denen Systemadministratoren oder Entwickler täglich arbeiten. Ressourcen umfassen unter anderem Dateien, Verzeichnisse, Mounts, Routen, Benutzer, Gruppen, Paketinstallationen, Quellcodebereitstellungen und Konfigurationsdateien.

All dies ist in einer sehr spezifischen Weise angeordnet und das Zusammenwirken ist notwendig, um einen Dienst bereitzustellen. Eine enorme Herausforderung stellen Änderungen an solch komplexen Systemen dar, denn eins ist sicher: Die Anwendungen und ihre Interaktionen entwickeln sich weiter. Für die Entwicklung einer neuen Anwendung muss eine Reihe dieser Ressourcen installiert, bearbeitet und konfiguriert werden. Es müssen unter anderem Benutzer erstellt, eine Datenbank installiert, ein Webserver für die Bereitstellung der Anwendung konfiguriert werden und noch vieles mehr.

Die Evolution einer Webanwendung

Typischerweise steht ein Server zur Verfügung, und alle benötigten Ressourcen werden auf diesem einen Server installiert. Das wird aber nicht skalieren und so sucht man schon bald nach ersten Lösungen: Beispielsweise wird die Datenbank auf einem eigenen Server betrieben. Einer der nächsten Schritte wird sein, die Datenbank zusätzlich redundant auszulagern, um sich gegen Ausfälle absichern zu können.

Anschließend ist die horizontale Skalierung der Anwendungsserver an der Reihe, um einen Single Point of Failure (SPOF) zu vermeiden. Das wird aber noch nicht allen Erfordernissen Rechnung tragen. Es folgen daher weitere Schritte:

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Und damit geht die korrekte Konfiguration all dieser K...

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