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Entwickler Magazin
Prozessmodellierung mit Scrum

Scrum ganz praktisch

Die S-Kreditpartner GmbH entschied sich zur Entwicklung und Einführung einer individuellen Softwarelösung für das Kreditgeschäft für Scrum als Vorgehensmodell. Dieser Anwenderbericht gibt Einblick in die Prozessmodellierung.

Klaus Ritter, Mike Düsekow


Im Zuge der Einführung einer individuellen Software für das Kreditgeschäft der S-Kreditpartner GmbH (SKP) hat die SKP zusammen mit der auf Softwareentwicklung in der Finanzwirtschaft spezialisierten Finanz Informatik Solutions Plus die gesamte Prozesslandschaft für die Bearbeitung von bestehenden Krediten (Bestandsgeschäft) analysiert und neu modelliert. Ziel des Projekts war es, die bestehenden und mit anderer Technologie umgesetzten Geschäftsprozesse abzulösen und moderne, weitestgehend automatisierte Prozesse der sogenannten Dunkelverarbeitung zu implementieren. Dunkelverarbeitung meint dabei Prozesse, die für den Anwender weder sichtbar sind noch manuelle Eingriffe benötigen. Die neue Anwendung musste darauf ausgelegt werden, dass die verschiedenen Frontends für die Sparkassenberater, die Mitarbeiter für die telefonische Auftragsannahme im Kundenservice sowie die Bearbeitung von schriftlichen Aufträgen in einem einheitlichen Prozess münden sollten.

Enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen

Insbesondere die Fachbereiche der SKP stellten hinsichtlich der Gestaltung neuer Angebote hohe Anforderungen an die Flexibilität der neuen Prozesse. Zudem sollten die im Massenkreditgeschäft eingehenden Anträge weitgehend automatisiert bearbeitet werden. Die Anwendung sollte über moderne Vertriebs-Frontends für Sparkassen und Endkunden verfügen und Softwarekomponenten für die Beantragung und Antragsnachbearbeitung enthalten.

Die Finanz Informatik Solutions Plus übernahm die Verantwortung für die technische Umsetzung dieses anspruchsvollen Softwareentwicklungsprojekts. Das Umsetzungskonzept sah dabei vor, eine Prozessmodellierung auf Basis der Business Process Suite „Camunda BPM“ zu realisieren. Dieser Ansatz versprach weitgehende Flexibilität zur Berücksichtigung von aktuellen und zukünftigen Anforderungen aus den Fachabteilungen. Die BPM-Plattform für die Modellierung von Arbeitsabläufen und Entscheidungsprozessen ist darauf ausgelegt, Fachanwender und Softwareentwickler zusammenzubringen. Das Business-Process-Model-and-Notation-Prozessmodell (BPMN) ist fachlich verständlich und gleichzeitig technisch genug, dass es im Quellcode verwendet werden kann.

Da in dem Projekt und auch darüber hinaus Fachbereiche und Softwareingenieure eng zusammenarbeiten sollten, empfahlen die Softwareexperten Scrum als Vorgehensmodell. Die zukünftigen Nutzer konnten auf diese Weise im laufenden Projekt unmittelbar Feedback zu einzelnen Zwischenergebnissen geben. Unliebsame Überraschungen ...

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Prozessmodellierung mit Scrum

Scrum ganz praktisch

Die S-Kreditpartner GmbH entschied sich zur Entwicklung und Einführung einer individuellen Softwarelösung für das Kreditgeschäft für Scrum als Vorgehensmodell. Dieser Anwenderbericht gibt Einblick in die Prozessmodellierung.

Klaus Ritter, Mike Düsekow


Im Zuge der Einführung einer individuellen Software für das Kreditgeschäft der S-Kreditpartner GmbH (SKP) hat die SKP zusammen mit der auf Softwareentwicklung in der Finanzwirtschaft spezialisierten Finanz Informatik Solutions Plus die gesamte Prozesslandschaft für die Bearbeitung von bestehenden Krediten (Bestandsgeschäft) analysiert und neu modelliert. Ziel des Projekts war es, die bestehenden und mit anderer Technologie umgesetzten Geschäftsprozesse abzulösen und moderne, weitestgehend automatisierte Prozesse der sogenannten Dunkelverarbeitung zu implementieren. Dunkelverarbeitung meint dabei Prozesse, die für den Anwender weder sichtbar sind noch manuelle Eingriffe benötigen. Die neue Anwendung musste darauf ausgelegt werden, dass die verschiedenen Frontends für die Sparkassenberater, die Mitarbeiter für die telefonische Auftragsannahme im Kundenservice sowie die Bearbeitung von schriftlichen Aufträgen in einem einheitlichen Prozess münden sollten.

Enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen

Insbesondere die Fachbereiche der SKP stellten hinsichtlich der Gestaltung neuer Angebote hohe Anforderungen an die Flexibilität der neuen Prozesse. Zudem sollten die im Massenkreditgeschäft eingehenden Anträge weitgehend automatisiert bearbeitet werden. Die Anwendung sollte über moderne Vertriebs-Frontends für Sparkassen und Endkunden verfügen und Softwarekomponenten für die Beantragung und Antragsnachbearbeitung enthalten.

Die Finanz Informatik Solutions Plus übernahm die Verantwortung für die technische Umsetzung dieses anspruchsvollen Softwareentwicklungsprojekts. Das Umsetzungskonzept sah dabei vor, eine Prozessmodellierung auf Basis der Business Process Suite „Camunda BPM“ zu realisieren. Dieser Ansatz versprach weitgehende Flexibilität zur Berücksichtigung von aktuellen und zukünftigen Anforderungen aus den Fachabteilungen. Die BPM-Plattform für die Modellierung von Arbeitsabläufen und Entscheidungsprozessen ist darauf ausgelegt, Fachanwender und Softwareentwickler zusammenzubringen. Das Business-Process-Model-and-Notation-Prozessmodell (BPMN) ist fachlich verständlich und gleichzeitig technisch genug, dass es im Quellcode verwendet werden kann.

Da in dem Projekt und auch darüber hinaus Fachbereiche und Softwareingenieure eng zusammenarbeiten sollten, empfahlen die Softwareexperten Scrum als Vorgehensmodell. Die zukünftigen Nutzer konnten auf diese Weise im laufenden Projekt unmittelbar Feedback zu einzelnen Zwischenergebnissen geben. Unliebsame Überraschungen ...

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