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Entwickler Magazin
Soft Skills als Erfolgsfaktor für die Karriere

Nur was für Dampfplauderer?!

Brauchen nur Dampfplauderer Soft Skills oder sind diese „weichen Fähigkeiten“ mittlerweile für jedermann wichtig? Sind sie vielleicht sogar für Techies von Vorteil oder gar notwendig? Dieser Frage geht dieser Artikel auf den Grund und zeigt an ausgewählten Beispielen, wie Soft Skills weiterentwickelt werden können.

Christoph Menzel


Bevor sich die Frage beantworten lässt, ob Soft Skills heutzutage für alle, auch Techies, den einen entscheidenden Unterschied ausmachen können, sollte man sich im Klaren darüber sein, was Soft Skills eigentlich sind. Dazu ist es hilfreich, deren Gegenpart zu betrachten: die Hard Skills. Auf Wikipedia findet sich eine gute Definition für Hard Skills (Fachkompetenzen): „die Fähigkeit von Personen, berufstypische Aufgaben und Sachverhalte den theoretischen Anforderungen gemäß selbstständig und eigenverantwortlich zu bewältigen“ [1]. Gemäß dieser Definition handelt es sich bei den Hard Skills um Kompetenzen, die sich von Berufsgruppe zu Berufsgruppe deutlich unterscheiden. Zudem handelt es sich vor allem um Fähigkeiten für die Bewältigung theoretischer Anforderungen. Diese Qualifikationen werden zum Beispiel in der Schule, der Ausbildung und dem Studium vermittelt oder aber auch durch das Lesen von Büchern erworben. Sie können anschließend selbstständig und eigenverantwortlich angewandt werden. Ein Programmierer etwa sollte unter anderem über folgende Fachkompetenzen verfügen:

ProgrammiersprachenVersionsverwaltungAlgorithmen und DatenstrukturenTestenPatternsDebugging

Die Definition von Soft Skills gestaltet sich deutlich schwieriger. Eine jedoch durchaus passende Begriffsbestimmung findet sich ebenfalls auf Wikipedia, allerdings auf der englischsprachigen Seite: „combination of interpersonal people skills, social skills, communication skills, character traits, attitudes, […] that enable people to […] work well with others […] to achieve their goals with complementing hard skills“ [2]. Anhand dieser Definition lässt sich erkennen, dass Soft Skills selbst aus einer Kombination verschiedener weicher Fähigkeiten bestehen und sich nur schwer auf eine einzige, konkrete Fähigkeit herunterbrechen lassen. Sie sollen die Zusammenarbeit von Individuen ermöglichen und unterstützen. Soft Skills ergänzen und vervollständigen die bereits vorhandenen Hard Skills. Erst durch die Kombination beider Kompetenzen kann ein Mensch das gesamte Potenzial seiner Fähigkeiten ausschöpfen. Abbildung 1 zeigt einige Beispiele für Soft Skills.

Abb. 1: Beispiele für Soft Skills

Soft Skills in der Softwareentwicklung

Oftmals hört man Aussagen wie „Ein Programmierer muss nur seine Programmiersprache beherrschen“, „Das Wichtigste ist, fehlerfreie Software produzieren zu können“, „Entwickler müssen nur Anweisungen befolgen“ oder Ähnliches. Solche Aussagen sind nicht nur falsch, sondern auch sehr g...

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Soft Skills als Erfolgsfaktor für die Karriere

Nur was für Dampfplauderer?!

Brauchen nur Dampfplauderer Soft Skills oder sind diese „weichen Fähigkeiten“ mittlerweile für jedermann wichtig? Sind sie vielleicht sogar für Techies von Vorteil oder gar notwendig? Dieser Frage geht dieser Artikel auf den Grund und zeigt an ausgewählten Beispielen, wie Soft Skills weiterentwickelt werden können.

Christoph Menzel


Bevor sich die Frage beantworten lässt, ob Soft Skills heutzutage für alle, auch Techies, den einen entscheidenden Unterschied ausmachen können, sollte man sich im Klaren darüber sein, was Soft Skills eigentlich sind. Dazu ist es hilfreich, deren Gegenpart zu betrachten: die Hard Skills. Auf Wikipedia findet sich eine gute Definition für Hard Skills (Fachkompetenzen): „die Fähigkeit von Personen, berufstypische Aufgaben und Sachverhalte den theoretischen Anforderungen gemäß selbstständig und eigenverantwortlich zu bewältigen“ [1]. Gemäß dieser Definition handelt es sich bei den Hard Skills um Kompetenzen, die sich von Berufsgruppe zu Berufsgruppe deutlich unterscheiden. Zudem handelt es sich vor allem um Fähigkeiten für die Bewältigung theoretischer Anforderungen. Diese Qualifikationen werden zum Beispiel in der Schule, der Ausbildung und dem Studium vermittelt oder aber auch durch das Lesen von Büchern erworben. Sie können anschließend selbstständig und eigenverantwortlich angewandt werden. Ein Programmierer etwa sollte unter anderem über folgende Fachkompetenzen verfügen:

ProgrammiersprachenVersionsverwaltungAlgorithmen und DatenstrukturenTestenPatternsDebugging

Die Definition von Soft Skills gestaltet sich deutlich schwieriger. Eine jedoch durchaus passende Begriffsbestimmung findet sich ebenfalls auf Wikipedia, allerdings auf der englischsprachigen Seite: „combination of interpersonal people skills, social skills, communication skills, character traits, attitudes, […] that enable people to […] work well with others […] to achieve their goals with complementing hard skills“ [2]. Anhand dieser Definition lässt sich erkennen, dass Soft Skills selbst aus einer Kombination verschiedener weicher Fähigkeiten bestehen und sich nur schwer auf eine einzige, konkrete Fähigkeit herunterbrechen lassen. Sie sollen die Zusammenarbeit von Individuen ermöglichen und unterstützen. Soft Skills ergänzen und vervollständigen die bereits vorhandenen Hard Skills. Erst durch die Kombination beider Kompetenzen kann ein Mensch das gesamte Potenzial seiner Fähigkeiten ausschöpfen. Abbildung 1 zeigt einige Beispiele für Soft Skills.

Abb. 1: Beispiele für Soft Skills

Soft Skills in der Softwareentwicklung

Oftmals hört man Aussagen wie „Ein Programmierer muss nur seine Programmiersprache beherrschen“, „Das Wichtigste ist, fehlerfreie Software produzieren zu können“, „Entwickler müssen nur Anweisungen befolgen“ oder Ähnliches. Solche Aussagen sind nicht nur falsch, sondern auch sehr g...

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