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Buchtipp

Einführung in SQL


SQL zählt – zumindest nach Ansicht des Autors – zu den digitalen Kulturtechniken, die jeder Programmierer beherrschen sollte. Mit „Einführung in SQL“ steht ein aktuelles Lehrbuch für Quereinsteiger zur Verfügung. Es gibt kaum einen autodidaktischen Entwickler, der keine Abenteuer in der Welt der SQL-Autodidaktik erzählen kann. Dieses Buch unterscheidet sich von den alten Kalauern insofern, als das Werk zwar keine „Einführung für Dummys“ ist, andererseits aber auch nicht alle Details des exotischen SQL-Dialekts beleuchtet.

Die „moderne“ Herangehensweise des Lehrbuchs äußert sich darin, dass als Arbeitsumgebung MySQL zum Einsatz kommt – neben der (nur sehr kurz beschriebenen) lokalen Installation gibt es eine Webarbeitsumgebung, in der mit der Beispieldatenbank gespielt werden kann. Der eigentliche Aufbau des Lehrbuchs folgt im Allgemeinen dem, was man erwarten würde. Nach einer gut ein Dutzend Seiten umfassenden, aus didaktischer Sicht akzeptablen Einführung in die Theorie der relationalen Datenbanken, wendet sich der Autor der Erzeugung von Datenbanken, Tabellen und den in ihnen abzubildenden Beziehungen zu. Dieser Weg ist etwas indirekter als der in anderen Lehrbüchern gewählte direkte Start mit Select-Abfragen, führt andererseits aber zu einem tieferen Verständnis der im Hintergrund ablaufenden Operationen.

Das Select-Statement ist und bleibt das Schweizer Messer von SQL. Daraus folgt, dass sich das Lehrbuch immer tiefer in verschiedene Arten einarbeitet, um das Kommando zur Lieferung immer anspruchsvollerer Informationen zu animieren. Die Tricks und Ausführungen sind zum Beispiel für PHP-Entwickler höchst relevant – desto mehr Arbeit man an den Datenbankserver abschieben kann, desto kleiner sind die zurückgelieferten Datensätze und desto weniger ist von Hand in PHP zu tun. Natürlich dürfen auch Ausführungen zu fortgeschrittenen Datenbankoperationen wie Joins, Bedingungslogik und Unterabfragen nicht fehlen. Quasi nebenbei vermittelt der Autor Wissen über die verschiedenen Datentypen, die in der Datenbank-Engine zum Vorhalten der eingeschriebenen Informationen verwendet werden. Was auf den ersten Blick redundant klingt, ist in der Praxis wertvoll, weil man so bei seltsamem Verhalten der Engine nicht wie der sprichwörtliche Ochs vorm Scheunentor dasteht.

Spätestens die Einführung von SQL-Datenbanken im Bankwesen hat dafür gesorgt, dass die Server immer intelligenter wurden. Die Erklärungen zu Transaktionen sind, nach Meinung des Autors, durchaus gelungen,...

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