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Eingaben von Benutzern prüfen

Korrekte Sache


Wer kennt es nicht: Da hat man eine schöne Eingabemaske gebaut, und dann kommen die Benutzer. Diese verschreiben sich oder sind sehr kreativ bei dem Ausfüllen von Formularen. Dieser Artikel zeigt verschiedene Möglichkeiten, Benutzereingaben zu überprüfen.

Programme ohne Eingabemasken gibt es kaum, und mit ihrer Einführung sind auch ihre Bediener hinzugekommen. Beides zusammen ist eine interessante Mischung. Denn Benutzer machen nicht nur unabsichtliche Eingabefehler. Wenn sie nicht auf Anwendungen geschult worden sind oder sie weitere Eingabefelder benötigten, die die Anwendung aber nicht bietet, landen schon mal bewusst in einem Adresszusatzfeld interne Bemerkungen oder in E-Mail-Adressfeldern einfach Telefonnummern oder Ansprechpartner. So lange nur eine Speicherung der Daten in String-Feldern erfolgt, ist sie nicht weiter problematisch. Allerdings nur dann, wenn die Texte von der Länge her in die Datenbankfelder passen. Ebenfalls interessant wird es, wenn die Daten weiterverwendet werden sollen. Eine Faxnummer in einem E-Mail-Feld erzeugt unnötig Fehler bei einem E-Mail-Versand. Sinnvollerweise sollten die eingegebenen Daten vor dem Speichern geprüft werden. Natürlich sollte der Benutzer hingewiesen werden, wenn er eine fehlerhafte Eingabe getätigt hat bzw. das Programm sollte in diesem Fall nicht abstürzen.

Um Eingabedaten zu prüfen, gibt es viele Möglichkeiten. Eine ist es, die Daten manuell zu prüfen. Bei einer Längenprüfung ist das noch sehr einfach, denn es muss nur mit der Delphi-Funktion Length(<String>) die Länge ermittelt werden. Diese wird anschließend mit der Maximal- und Minimallänge geprüft. Die Prüfung einer Telefonnummer in der Schreibweise „Richtlinie für den Schriftsatz aus dem Druckmedien ABC“ ist schon aufwändiger. Diese Norm besagt, dass Telefonnummern sowie Faxnummern wie folgt geschrieben werden sollen:

+49 (0) 89 - 1 23 45 67

So soll die Nummer von rechts nach links in Zweiergruppen getrennt durch ein Leerzeichen geschrieben werden. Die erste Null in der Vorwahl soll in Rundenklammern gefasst werden. Die Vorwahl selbst wird mit einem Minuszeichen von der Rufnummer getrennt. Voran wird dann nur noch die internationale Vorwahl gestellt. Das Exit-Symbol wird als Pluszeichen dargestellt. Diese Prüfung zu implementieren, ist sehr aufwändig. Ein Glück, dass die DIN 5008 die Schreibweise von Telefonnummern seit Kurzem festlegt. Die Schreibweise wurde stark vereinfacht und enthält nur noch Leerzeichen zum Trennen der internationalen Vor...

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