Fünf typische Fehler beim Mobile-UX-Design

Mobile-UX-Design

Stefanie Schäfers


Meist liegt es nicht an der eigentlichen Entwicklung einer App, die darüber entscheidet, ob die User, die sie heruntergeladen haben, sie auch tatsächlich nutzen. Natürlich spielt sie für den Erfolg einer App auch eine wichtige Rolle, allerdings ist es vor allem die User Experience, die beim Erfolg (oder Misserfolg) den Ausschlag gibt. Für App-Entwickler heißt das also, den typischen UX-Stolpersteinen beim App-Design aus dem Weg zu gehen, um User – und damit Conversion – zu generieren. Doch was sind überhaupt typische UX-Fehlerquellen bei der App-Erstellung? Robin Schwartz nennt die folgenden fünf No-Gos beim Mobile-UX-Design [1]:

Fehler 1: Testen überspringen

Das Sprichwort „Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht“ gilt auch für die App-Entwicklung. Man selbst kennt seine App natürlich in- und auswendig, doch nur weil man selbst genau weiß, was wie funktioniert, ist das beim eigentlichen Nutzer meist längst nicht der Fall.

Darum ist es unerlässlich, seine App von anderen Usern testen zu lassen, ihre Eindrücke festzuhalten und mögliche Fehlerquellen möglichst frühzeitig auszumerzen. Dazu sollte man vor allem die drei Komponenten Netzwerkumgebung, Device Targets und Testtypen bedenken.

Fehler 2: User wissen, wie die Navigation funktioniert

Der erste Eindruck zählt – insbesondere in einem so konkurrierenden Markt wie dem App-Markt. Darum muss die User Experience für diesen ersten Eindruck optimiert und nicht einfach angenommen werden, dass ein User weiß, wie eine App funktioniert. Guidelines oder Tutorials, etwa mithilfe von Inline-Hinweisen oder Screen-Overlays, können dabei helfen, User mit der App vertraut zu machen und so verhindern, dass sie die App verlassen, weil sie sie nicht bedienen können.

Fehler 3: Mobile UX und Web UX verwechseln

Eigentlich sollte es offensichtlich sein: Die Mobile Experience ist anders als die User Experience im Web, weil User anders mit einem mobilen Device interagieren. Das muss auch beim App-Design im Hinterkopf behalten werden, gerade, was die Gestaltung des User Interface angeht. Vor allem die Displaygröße, die Navigation und das Nutzerverhalten spielen dabei eine wichtige Rolle; zudem sind nicht alle Desktopuser mit der Bedienung über Touch vertraut.

Fehler 4: Die Erstellung eines optimierten Checkout-Prozesses zu vernachlässigen

Insbesondere für Apps, über die Transaktionen stattfinden – sei es der Einkauf von Kleidung oder Bonuspunkte in Onlinespielen – ist ein optimierter Checkout-Prozess unerlässlich. Die User Experience ...

Fünf typische Fehler beim Mobile-UX-Design

Mobile-UX-Design

Stefanie Schäfers


Meist liegt es nicht an der eigentlichen Entwicklung einer App, die darüber entscheidet, ob die User, die sie heruntergeladen haben, sie auch tatsächlich nutzen. Natürlich spielt sie für den Erfolg einer App auch eine wichtige Rolle, allerdings ist es vor allem die User Experience, die beim Erfolg (oder Misserfolg) den Ausschlag gibt. Für App-Entwickler heißt das also, den typischen UX-Stolpersteinen beim App-Design aus dem Weg zu gehen, um User – und damit Conversion – zu generieren. Doch was sind überhaupt typische UX-Fehlerquellen bei der App-Erstellung? Robin Schwartz nennt die folgenden fünf No-Gos beim Mobile-UX-Design [1]:

Fehler 1: Testen überspringen

Das Sprichwort „Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht“ gilt auch für die App-Entwicklung. Man selbst kennt seine App natürlich in- und auswendig, doch nur weil man selbst genau weiß, was wie funktioniert, ist das beim eigentlichen Nutzer meist längst nicht der Fall.

Darum ist es unerlässlich, seine App von anderen Usern testen zu lassen, ihre Eindrücke festzuhalten und mögliche Fehlerquellen möglichst frühzeitig auszumerzen. Dazu sollte man vor allem die drei Komponenten Netzwerkumgebung, Device Targets und Testtypen bedenken.

Fehler 2: User wissen, wie die Navigation funktioniert

Der erste Eindruck zählt – insbesondere in einem so konkurrierenden Markt wie dem App-Markt. Darum muss die User Experience für diesen ersten Eindruck optimiert und nicht einfach angenommen werden, dass ein User weiß, wie eine App funktioniert. Guidelines oder Tutorials, etwa mithilfe von Inline-Hinweisen oder Screen-Overlays, können dabei helfen, User mit der App vertraut zu machen und so verhindern, dass sie die App verlassen, weil sie sie nicht bedienen können.

Fehler 3: Mobile UX und Web UX verwechseln

Eigentlich sollte es offensichtlich sein: Die Mobile Experience ist anders als die User Experience im Web, weil User anders mit einem mobilen Device interagieren. Das muss auch beim App-Design im Hinterkopf behalten werden, gerade, was die Gestaltung des User Interface angeht. Vor allem die Displaygröße, die Navigation und das Nutzerverhalten spielen dabei eine wichtige Rolle; zudem sind nicht alle Desktopuser mit der Bedienung über Touch vertraut.

Fehler 4: Die Erstellung eines optimierten Checkout-Prozesses zu vernachlässigen

Insbesondere für Apps, über die Transaktionen stattfinden – sei es der Einkauf von Kleidung oder Bonuspunkte in Onlinespielen – ist ein optimierter Checkout-Prozess unerlässlich. Die User Experience ...

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