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Entwickler Magazin
Teil 2: Tipps für ein gesundes Entwicklerleben

Work-Life-Balance: Der Koffeinkick

Einen Ausgleich zur Arbeit braucht jeder - auch Softwareentwickler. Im zweiten Teil der Reihe „Tipps für ein gesundes Entwicklerleben“ geht es um den Koffeinkick. Denn ohne Kaffee, Cola und Co. geht es bei vielen Softwareentwicklern im Arbeitsalltag meist nicht.

Ann-Cathrin Klose


Koffein ist aus dem Arbeitsalltag kaum wegzudenken. Die einen schwören auf Kaffee, die anderen trinken lieber Tee, viele greifen auch zum Energydrink. Aber wie gesund oder ungesund ist das nun eigentlich wirklich? Immerhin ranken sich ja diverse Mythen um den flüssigen Wachmacher. Genug zu schlafen, nicht zu viel zu arbeiten und ausreichend Bewegung zu bekommen ist in jedem Fall der beste Weg, um die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern. Dazu noch eine gesunde Ernährung – und schon braucht es gar keinen Kaffee mehr. Aber das ist doch eher ein unerreichbares Ideal und hat wenig mit der Realität der meisten Entwickler zu tun. Also wird zum Kaffee gegriffen.

Maß oder Masse

Für Koffein gilt dabei das Gleiche wie für alles andere auch: Die Dosis macht das Gift. Wer moderat konsumiert, muss sich keine Gedanken um gesundheitliche Folgen machen. Wer jedoch Kopfschmerzen bekommt, sobald die Kaffeemaschine kaputt ist, sollte vielleicht darüber nachdenken, den eigenen Konsum etwas zu reduzieren. Aber was ist ein „moderater Konsum“? Davon wird jeder wohl seine eigene Vorstellung haben. Im Allgemeinen gelten aber bis zu 300 mg Koffein pro Tag als verträglich. Ein Glas (250 ml) eines Energiedrinks enthält 80 mg Koffein [1], eine Tasse Kaffee mit 125 ml etwa genau so viel. Allerdings darf man bei den Energydrinks natürlich das meist darin enthaltene Taurin nicht vergessen!

Was viele jedoch übersehen, ist, dass Koffein nicht nur in Getränken wie Cola und Co. steckt, sondern auch auf anderen Wegen konsumiert wird. 100 Gramm Zartbitterschokolade, die ja ansonsten als recht gesund gilt, enthält je nach Sorte ähnlich viel Koffein wie eine Tasse Kaffee. Wer also abends oft nicht einschlafen kann, obwohl der letzte Kaffee bereits lange her ist, sollte vielleicht seinen Schokoladenkonsum einmal genauer betrachten. Auch entkoffeinierter Kaffee enthält immer noch etwa zehn Prozent der Koffeinmenge normalen Kaffees. Und wer abends zu einem als besonders schnell wirksam angepriesenen Schmerzmittel greifen möchte, sollte aufpassen: Hier kommt oft Koffein zum Einsatz.

Gar nicht so ungesund

Fakt ist allerdings auch, dass Koffein deutlich weniger ungesund ist, als häufig behauptet wird. In diversen Studien konnten keine Belege [2] dafür gefunden werden, dass der Konsum von Koffein in einem direkten Zusammenhang mit Herzerkrankungen, Krebs oder Osteoporose steht. Das ist eine gute Nachricht – dennoch sollte natürlich bedacht werden, dass Stress häufig nicht nur den Koffeinkonsum erhöht, s...

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Teil 2: Tipps für ein gesundes Entwicklerleben

Work-Life-Balance: Der Koffeinkick

Einen Ausgleich zur Arbeit braucht jeder - auch Softwareentwickler. Im zweiten Teil der Reihe „Tipps für ein gesundes Entwicklerleben“ geht es um den Koffeinkick. Denn ohne Kaffee, Cola und Co. geht es bei vielen Softwareentwicklern im Arbeitsalltag meist nicht.

Ann-Cathrin Klose


Koffein ist aus dem Arbeitsalltag kaum wegzudenken. Die einen schwören auf Kaffee, die anderen trinken lieber Tee, viele greifen auch zum Energydrink. Aber wie gesund oder ungesund ist das nun eigentlich wirklich? Immerhin ranken sich ja diverse Mythen um den flüssigen Wachmacher. Genug zu schlafen, nicht zu viel zu arbeiten und ausreichend Bewegung zu bekommen ist in jedem Fall der beste Weg, um die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern. Dazu noch eine gesunde Ernährung – und schon braucht es gar keinen Kaffee mehr. Aber das ist doch eher ein unerreichbares Ideal und hat wenig mit der Realität der meisten Entwickler zu tun. Also wird zum Kaffee gegriffen.

Maß oder Masse

Für Koffein gilt dabei das Gleiche wie für alles andere auch: Die Dosis macht das Gift. Wer moderat konsumiert, muss sich keine Gedanken um gesundheitliche Folgen machen. Wer jedoch Kopfschmerzen bekommt, sobald die Kaffeemaschine kaputt ist, sollte vielleicht darüber nachdenken, den eigenen Konsum etwas zu reduzieren. Aber was ist ein „moderater Konsum“? Davon wird jeder wohl seine eigene Vorstellung haben. Im Allgemeinen gelten aber bis zu 300 mg Koffein pro Tag als verträglich. Ein Glas (250 ml) eines Energiedrinks enthält 80 mg Koffein [1], eine Tasse Kaffee mit 125 ml etwa genau so viel. Allerdings darf man bei den Energydrinks natürlich das meist darin enthaltene Taurin nicht vergessen!

Was viele jedoch übersehen, ist, dass Koffein nicht nur in Getränken wie Cola und Co. steckt, sondern auch auf anderen Wegen konsumiert wird. 100 Gramm Zartbitterschokolade, die ja ansonsten als recht gesund gilt, enthält je nach Sorte ähnlich viel Koffein wie eine Tasse Kaffee. Wer also abends oft nicht einschlafen kann, obwohl der letzte Kaffee bereits lange her ist, sollte vielleicht seinen Schokoladenkonsum einmal genauer betrachten. Auch entkoffeinierter Kaffee enthält immer noch etwa zehn Prozent der Koffeinmenge normalen Kaffees. Und wer abends zu einem als besonders schnell wirksam angepriesenen Schmerzmittel greifen möchte, sollte aufpassen: Hier kommt oft Koffein zum Einsatz.

Gar nicht so ungesund

Fakt ist allerdings auch, dass Koffein deutlich weniger ungesund ist, als häufig behauptet wird. In diversen Studien konnten keine Belege [2] dafür gefunden werden, dass der Konsum von Koffein in einem direkten Zusammenhang mit Herzerkrankungen, Krebs oder Osteoporose steht. Das ist eine gute Nachricht – dennoch sollte natürlich bedacht werden, dass Stress häufig nicht nur den Koffeinkonsum erhöht, s...

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