Entwickler Magazin - 04.2017 - Full-Stack Swift


Preis: 8,50 €

Erhältlich ab:  Juni 2017

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Krystof Beuermann, Veikko Krypczyk, Elena Bochkor, Tom Hombergs, Dennis Nobel, Tam Hanna, Danny Reinhold, Mascha Schnellbacher, Johannes Kanig, Stefanie Schäfers, Axel Kalenborn, Michael Kläs, Hartmut Schmitt, Alexander Rudolph, Carsten Eilers, Peter Nehren, Peter Leo Gorski

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

über die Frage, welche Programmiersprache man denn bitte unbedingt beherrschen muss, lässt sich vortrefflich streiten. Jeder hat natürlich seine eigenen Vorlieben, die meist – aber nicht immer – daran gekoppelt sind, was für das aktuelle Projekt gerade gebraucht wird. Gerne wird aber auch einfach auf die neueste Technologie gesetzt, also die, die schon bei ihrer Veröffentlichung in Version 1.0 als eierlegende Wollmilchsau in den Himmel gelobt wird. Und das ist meist unabhängig davon, ob sie tatsächlich das hält, was sie verspricht. Vor allem im JavaScript-Umfeld ist das etwas, was wir zum Beispiel mit React und Angular beobachten konnten. Während beides zweifellos hervorragende Technologien sind, die mittlerweile längst ihre ersten Kinderkrankheiten überwunden haben, gibt es aber bereits hunderte neuer Sprachen, Frameworks und Tools, die uns das Leben beim Entwickeln einfacher machen sollen, doch deren Erfolgsgeschichte oft nur von kurzer Dauer ist.

Generell sollte man vielleicht diese Überfliegertechnologien auch erst mal aus der Ferne beobachten, bevor man sich ganz dem neuesten Trend verschreibt. Und überhaupt: Wer definiert eigentlich, was aktuell gerade als Programmiersprache „in“ ist? Gut, es gibt natürlich zahllose Indexe und Statistiken, die regelmäßig Trends und die aktuelle Verbreitung von Programmiersprachen und Frameworks unter die Lupe nehmen. Leider sind aber auch TIOBE, PYPL-Index und Co. mit Vorsicht zu genießen. Trotzdem können sie – gerade bei neuen Sprachen – einen ersten Anhaltspunkt bieten, wie die Community auf das neue Wundermittel für Entwicklungsprobleme reagiert.

Nehmen wir als Beispiel etwa mal Apples Programmiersprache Swift. Sie wurde von Apple im Jahr 2014 als Nachfolger für Objective-C präsentiert – und schaffte als Neueinsteiger schon kurz nach ihrer Präsentation den Sprung in die Top 20 des TIOBE-Index. Dort hat sich Swift in den letzten drei Jahren auch stetig gehalten und nur hier und da den ein oder anderen Platzwechsel erleben müssen. Im März 2017 schaffte es Swift sogar erstmals in die Top 10 des TIOBE-Index, was durchaus Rückschlüsse auf die Beliebtheit der Sprache in der Entwicklercommunity erlaubt. Aktuell (Stand Mai 2017) rangiert Swift auf Platz 13; letztes Jahr zur gleichen Zeit lag die Sprache auf Platz 15. Und die Entwicklung von Swift ist noch lange nicht abgeschlossen: Im Herbst 2017 soll mit Version 4 die neue Major-Version erscheinen und weitere Verbesserungen implementieren.

Außerdem will Apple nun die nächste Hürde angehen und mit Swift auch in der Cloud durchstarten. Aktuell erscheinen immer mehr Frameworks und Libraries, mit deren Hilfe Swift das nächste große Ding im Backend werden soll. Nur kann das klappen? Unser aktuelles Titelthema beschäftigt sich genau mit dieser Frage und nimmt die derzeitigen Entwicklungen rund um Swift genauer unter die Lupe.

Eins steht dabei jedoch fest: Swift wird uns auch in den nächsten Jahren begleiten, denn Swift ist schon lange nicht mehr die neue „Supertechnologie“, die kurzzeitig die Community in Staunen versetzte und dann langsam wieder in Vergessenheit geriet. Stattdessen ist Swift ein De-fakto-Standard, der nicht nur aus der iOS- und macOS-Entwicklung nicht mehr wegzudenken ist.

schaefers_stefanie_sw.tif_fmt1.jpgStefanie Schäfers, Redakteurin

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