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Entwickler Magazin
Teil 4: Aufgaben und Anforderungen im IT-Beschaffungsmanagement

Shopping professionell

Das Investitionsvolumen von Unternehmen aller Branchen in IT-Technik ist hoch und wird noch weiter steigen. Die dafür notwendigen Ressourcen werden oft durch externe Dienstleister bereitgestellt, da man nicht alle Leistungen selbst erbringen kann. Starken Aufwind erfährt das Thema durch ein zunehmendes Outsourcing in die Cloud.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


ArtikelserieTeil 1: Reifegradbestimmung der IT im BusinessumfeldTeil 2: Die Aspekte des modernen Risikomanagements im ÜberblickTeil 3: Ausschreibungen und VergabeprozesseTeil 4: Aufgaben und Anforderungen im IT-Beschaffungsmanagement

Die Bedeutung der IT steigt in fast allen Unternehmen und Unternehmensbereichen. In vielen Fällen wird sie zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Damit sie den stetig wachsenden Aufgaben und Herausforderungen gerecht wird, muss sie über die notwendigen Ressourcen verfügen. Im unternehmerischen Umfeld handelt es sich um Investitionen. Weitet man diesen Begriff zum Beispiel auch auf den Bereich Personal aus, so spricht man von Beschaffung. Ein wichtiges Merkmal der unternehmerischen Beschaffung ist ihre Kontrolle durch das Management, weshalb sie auch die Bezeichnung IT-Beschaffungsmanagement trägt. In unserem abschließenden Teil der Artikelserie zu den Fragen des IT-Managements beschäftigen wir uns genau mit diesem Teilaspekt. Dabei ist es als IT-Dienstleister sehr hilfreich, die Sichtweise und grundsätzliche Vorgehensweise unserer Kunden zu verstehen, um mit passgenauen Angeboten zu punkten.

Beginnen wir zunächst damit, das IT-Beschaffungsmanagement etwas genauer zu definieren. Das IT-Beschaffungsmanagement – oft lediglich als Sourcing bezeichnet – ist ein komplizierter und umfangreicher Prozess mit einem breiten Aufgabenspektrum. Ganz allgemein erklärt, beschäftigt sich das Beschaffungsmanagement mit den Entscheidungen über die Versorgung mit Gütern und Leistungen, die über den Einzelfall hinausgehen. Was fällt alles darunter? Außer der Bedarfsermittlung, der Bereitstellung von Finanzmitteln und der Auswahl von Hardware und Software zählen auch die Beschaffung von Arbeitskräften, Informationen, Nutzungsrechten und externen Dienstleistungen dazu. Zum Bereich der externen Dienstleistungen gehören beispielsweise die IT-Beratung und Versicherungen. Entscheidende Fragen, die zu beantworten sind, lauten: Was soll und will der eigene IT-Bereich selbst „machen“? Welche Produkte und Dienstleistungen werden von anderen Inhousebereichen zur Verfügung gestellt? Für welche Leistungen soll man externe Dienstleister beauftragen? Aus der Beantwortung dieser Fragen kann man als Erstes die Beschaffungsstrategie ableiten. Gleich gehen wir auf die einzelnen Schritte zur Umsetzung der Strategie ein. Zuvor untersuchen wir jedoch die Frage, wie sich die unternehmerische bzw. organisationale Beschaffung von privaten Kaufentscheidungsprozessen unte...

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Teil 4: Aufgaben und Anforderungen im IT-Beschaffungsmanagement

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Das Investitionsvolumen von Unternehmen aller Branchen in IT-Technik ist hoch und wird noch weiter steigen. Die dafür notwendigen Ressourcen werden oft durch externe Dienstleister bereitgestellt, da man nicht alle Leistungen selbst erbringen kann. Starken Aufwind erfährt das Thema durch ein zunehmendes Outsourcing in die Cloud.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


ArtikelserieTeil 1: Reifegradbestimmung der IT im BusinessumfeldTeil 2: Die Aspekte des modernen Risikomanagements im ÜberblickTeil 3: Ausschreibungen und VergabeprozesseTeil 4: Aufgaben und Anforderungen im IT-Beschaffungsmanagement

Die Bedeutung der IT steigt in fast allen Unternehmen und Unternehmensbereichen. In vielen Fällen wird sie zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Damit sie den stetig wachsenden Aufgaben und Herausforderungen gerecht wird, muss sie über die notwendigen Ressourcen verfügen. Im unternehmerischen Umfeld handelt es sich um Investitionen. Weitet man diesen Begriff zum Beispiel auch auf den Bereich Personal aus, so spricht man von Beschaffung. Ein wichtiges Merkmal der unternehmerischen Beschaffung ist ihre Kontrolle durch das Management, weshalb sie auch die Bezeichnung IT-Beschaffungsmanagement trägt. In unserem abschließenden Teil der Artikelserie zu den Fragen des IT-Managements beschäftigen wir uns genau mit diesem Teilaspekt. Dabei ist es als IT-Dienstleister sehr hilfreich, die Sichtweise und grundsätzliche Vorgehensweise unserer Kunden zu verstehen, um mit passgenauen Angeboten zu punkten.

Beginnen wir zunächst damit, das IT-Beschaffungsmanagement etwas genauer zu definieren. Das IT-Beschaffungsmanagement – oft lediglich als Sourcing bezeichnet – ist ein komplizierter und umfangreicher Prozess mit einem breiten Aufgabenspektrum. Ganz allgemein erklärt, beschäftigt sich das Beschaffungsmanagement mit den Entscheidungen über die Versorgung mit Gütern und Leistungen, die über den Einzelfall hinausgehen. Was fällt alles darunter? Außer der Bedarfsermittlung, der Bereitstellung von Finanzmitteln und der Auswahl von Hardware und Software zählen auch die Beschaffung von Arbeitskräften, Informationen, Nutzungsrechten und externen Dienstleistungen dazu. Zum Bereich der externen Dienstleistungen gehören beispielsweise die IT-Beratung und Versicherungen. Entscheidende Fragen, die zu beantworten sind, lauten: Was soll und will der eigene IT-Bereich selbst „machen“? Welche Produkte und Dienstleistungen werden von anderen Inhousebereichen zur Verfügung gestellt? Für welche Leistungen soll man externe Dienstleister beauftragen? Aus der Beantwortung dieser Fragen kann man als Erstes die Beschaffungsstrategie ableiten. Gleich gehen wir auf die einzelnen Schritte zur Umsetzung der Strategie ein. Zuvor untersuchen wir jedoch die Frage, wie sich die unternehmerische bzw. organisationale Beschaffung von privaten Kaufentscheidungsprozessen unte...

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