Entwickler Magazin - 04.2018 - Déjà Vue.js?


Preis: 8,50 €

Erhältlich ab:  Juni 2018

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Sebastian Springer, Andreas Schmidt, Ann-Cathrin Klose, Jen Looper, Stephan Rauh, Frank Müller, S & S Media GmbH, Carsten Eilers, René Schröder, Sebastian Springer, Alexander Schwartz, Cord Jastram, Martin Mohr, Tom Hombergs, Alexander Rudolph, Veikko Krypczyk, Elena Bochkor, Jonas Hungershausen, Lars Vogel

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Vue.js ist inzwischen eine feste Größe in der JavaScript-Welt geworden. Neben Angular und React beherrscht es die Toplisten der am häufigsten heruntergeladenen und verwendeten, aber auch der beliebtesten Frameworks. Das ist spannend: Zwar wird Vue.js bereits seit 2013 aktiv entwickelt, den großen Durchbruch schaffte das Framework aber erst im vergangenen Jahr. Spätestens seit Anfang 2018 kommt man an Vue.js nicht mehr vorbei, wenn man sich in der JavaScript-Welt umsieht. Mehr und mehr Entwickler springen auf den Zug auf und arbeiten nicht nur mit Vue.js an ihren Projekten, sondern bauen auch ein eigenes Ökosystem rund um das Framework auf. Inzwischen gibt es zahlreiche Tools für Vue.js – ob Vuetify für Vue.js-Anwendungen im Material-Design-Stil oder VueX, ein State-Management-Pattern für Vue.js, alles ist dabei. Das noch recht junge Framework holt hier in großen Schritten auf, wenn man einen Vergleich zu React oder Angular ziehen möchte.

Aber was macht Vue.js nun anders als andere Frameworks und Bibliotheken? Dieses Heft gibt Antworten auf diese Frage: Sebastian Springer stellt den Projektaufbau in Vue.js im Vergleich zu Angular und React vor und illustriert außerdem in einer Infografik, wie sich die Arbeit mit Komponenten in den drei großen Frameworks Vue.js, Angular und React unterscheidet. Außerdem gibt Alexander Schwartz einen Einblick in die Arbeit mit Vue.js im Enterprise-Bereich, und Stephan Rauh erklärt, wie Desktopprojekte mit Electron und Vue.js realisiert werden können. Das alles kann aber nur zum Teil erklären, warum Vue.js einen so kometenhaften Aufstieg in der Beliebtheit der Entwickler hingelegt hat.

Woran liegt es also noch? Ein häufig zitierter Grund für den Erfolg von Vue.js ist die Community dahinter. Auch Angular und React stehen unter Open-Source-Lizenzen und werden öffentlich auf GitHub entwickelt. Hinter Vue.js steht allerdings kein großes Unternehmen, sondern Evan You, ein Entwickler, der früher bei Google tätig war und sich von Angular zu Vue.js inspirieren ließ. Angular, so erklärte Evan You mal in einem Interview (https://medium.freecodecamp.org/between-the-wires-an-interview-with-vue-js-creator-evan-you-e383cbf57cc4), habe zwar einige spannende Funktionen mitgebracht, sei ihm aber zu umfangreich gewesen. Was aber wäre, wenn man ein leichtgewichtigeres Framework bauen könnte, das nur die Konzepte von Angular umfasst, die man wirklich braucht? Genau das tat You dann: Vue.js war geboren. Bis heute ist Evan You selbst in der Community aktiv, verkündet neue Releases und pflegt den Kontakt zu den Anwendern über das Forum zum Framework, gemeinsam mit einem internationalen Kernteam. Vielleicht ist es genau diese persönliche Note, die zum Erfolg von Vue.js beigetragen hat. Auch diesen Aspekt haben wir im Heft untergebracht: Unsere Women in Tech ist dieses Mal Jen Looper, Gründerin der Vue Vixens, einer Gruppe von Frauen für Frauen, die den Umgang mit Vue.js lernen wollen.

Vue.js liegt also voll im Trend. Grund genug, es zum Thema dieses Hefts zu machen.

klose_ann-cathrin_sw.tif_fmt1.jpgAnn-Cathrin Klose, Redakteurin

Entwickler Magazin Website Entwickler Magazin

Neugierig geworden?


   
Loading...