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Entwickler Magazin
Von der Idee zum fertigen Teil

3-D-Druck in der Praxis

Viel wird derzeit über die Revolution durch den 3-D-Druck geschrieben. Die Berichte reichen von bezahlbaren 3-D-Druckern für den Hausgebrauch bis hin zu visionären Szenarien, in denen sowohl die konventionelle Fertigungskette ersetzt wird als auch jeder von uns bald einen eigenen 3-D-Drucker besitzt. Diese Artikelserie befasst sich mit der realen Anwendung dieser faszinierenden Technologie. Dargestellt werden die Vor- und Nachteile beim Einsatz durch semiprofessionelle Kreative, Designer und Produktentwickler - und alle, die es vielleicht dadurch werden wollen.

Holger Prang


Es ist eine Maschine, die Dinge aus dem Nichts herstellt, aus Informationen Produkte erstellt. Die Technologie zum Herstellen von Teilen ohne nennenswerte Werkzeuge ist nicht neu und in der Industrie seit vielen Jahren etabliert; die Materialien vielfältig und das Einsatzspektrum in der Prototypenentwicklung und Einzelfertigung breit.

ArtikelserieDie Serie richtet sich nicht nur an Besitzer von 3-D-Druckern, sondern an alle, die ihre Produktideen umsetzen möchten. Dabei sollen nicht nur die technischen Details rund um den 3-D-Druck abgedeckt werden, sondern auch alle Schritte und Überlegungen, die vor und nach dem Druck entstehen:Teil 1: Kopieren oder Kreieren; Drucken oder drucken lassen: Auswahl des richtigen VerfahrensTeil 2: Das erste eigene Teil: Konstruktion in 3-D für 3-D, Slicen und VorbereitungTeil 3: Drucken und Kleinserien: Stolpersteine und die richtigen Parameter

Die Technologien sind in den letzten Jahren so günstig und einfach geworden, dass selbst Einzelpersonen den Weg zur Herstellung eigener Produkte und Prototypen gehen können: entweder durch die Beauftragung von Druckdienstleistern oder gar durch die Nutzung eines eigenen kleinen 3-D-Druckers.

Abb. 1: FDM-Drucker im GarageLab Düsseldorf

Diese Artikelserie stellt die wesentlichen Überlegungen, Schritte und auch Problembereiche dar – direkt aus der Praxis: aus dem GarageLab in Düsseldorf.

Das GarageLab in DüsseldorfDas GarageLab e.V. ist das erste FabLab in Düsseldorf. Seit 2011 finden sich hier begeisterte Kreative, Bastler und Ingenieure in der Freizeit zusammen, um Ideen in fertige Dinge umzuwandeln. Gestartet mit einem einzigen 3-D-Drucker, bietet das Labor heute eine umfangreiche Werkstatt mit Maschinen und Werkzeugen für 3-D-Druck, klassischer Handwerkskunst und Elektronik. Zahlreiche Veranstaltungen und Kooperationen runden das Angebot für Mitglieder und Gäste ab.

Was ist 3-D-Druck überhaupt?

Allen gemein ist das Verfahren des Drucks: Ein 3-D-Modell wird zuerst in Schichten mit einer festen Schichthöhe (Layer) zerlegt. Diese Schichten werden nun Stück für Stück in einem 3-D-Drucker übereinander formschlüssig gelegt. Dies erfolgt entweder durch Erhitzen oder Belichten eines Materials. Eine Software übernimmt dabei die Steuerung des Prozesses.

Um den 3-D-Druck nutzen zu können, ist der Kauf eines eigenen 3-D-Druckers überhaupt nicht nötig. Es gibt zahlreiche Dienstleister (wie z. B. Shapeways [1] oder i.materialise [2]), die auf einfache Weise online Dateien entgegennehmen und zu vertretb...

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Von der Idee zum fertigen Teil

3-D-Druck in der Praxis

Viel wird derzeit über die Revolution durch den 3-D-Druck geschrieben. Die Berichte reichen von bezahlbaren 3-D-Druckern für den Hausgebrauch bis hin zu visionären Szenarien, in denen sowohl die konventionelle Fertigungskette ersetzt wird als auch jeder von uns bald einen eigenen 3-D-Drucker besitzt. Diese Artikelserie befasst sich mit der realen Anwendung dieser faszinierenden Technologie. Dargestellt werden die Vor- und Nachteile beim Einsatz durch semiprofessionelle Kreative, Designer und Produktentwickler - und alle, die es vielleicht dadurch werden wollen.

Holger Prang


Es ist eine Maschine, die Dinge aus dem Nichts herstellt, aus Informationen Produkte erstellt. Die Technologie zum Herstellen von Teilen ohne nennenswerte Werkzeuge ist nicht neu und in der Industrie seit vielen Jahren etabliert; die Materialien vielfältig und das Einsatzspektrum in der Prototypenentwicklung und Einzelfertigung breit.

ArtikelserieDie Serie richtet sich nicht nur an Besitzer von 3-D-Druckern, sondern an alle, die ihre Produktideen umsetzen möchten. Dabei sollen nicht nur die technischen Details rund um den 3-D-Druck abgedeckt werden, sondern auch alle Schritte und Überlegungen, die vor und nach dem Druck entstehen:Teil 1: Kopieren oder Kreieren; Drucken oder drucken lassen: Auswahl des richtigen VerfahrensTeil 2: Das erste eigene Teil: Konstruktion in 3-D für 3-D, Slicen und VorbereitungTeil 3: Drucken und Kleinserien: Stolpersteine und die richtigen Parameter

Die Technologien sind in den letzten Jahren so günstig und einfach geworden, dass selbst Einzelpersonen den Weg zur Herstellung eigener Produkte und Prototypen gehen können: entweder durch die Beauftragung von Druckdienstleistern oder gar durch die Nutzung eines eigenen kleinen 3-D-Druckers.

Abb. 1: FDM-Drucker im GarageLab Düsseldorf

Diese Artikelserie stellt die wesentlichen Überlegungen, Schritte und auch Problembereiche dar – direkt aus der Praxis: aus dem GarageLab in Düsseldorf.

Das GarageLab in DüsseldorfDas GarageLab e.V. ist das erste FabLab in Düsseldorf. Seit 2011 finden sich hier begeisterte Kreative, Bastler und Ingenieure in der Freizeit zusammen, um Ideen in fertige Dinge umzuwandeln. Gestartet mit einem einzigen 3-D-Drucker, bietet das Labor heute eine umfangreiche Werkstatt mit Maschinen und Werkzeugen für 3-D-Druck, klassischer Handwerkskunst und Elektronik. Zahlreiche Veranstaltungen und Kooperationen runden das Angebot für Mitglieder und Gäste ab.

Was ist 3-D-Druck überhaupt?

Allen gemein ist das Verfahren des Drucks: Ein 3-D-Modell wird zuerst in Schichten mit einer festen Schichthöhe (Layer) zerlegt. Diese Schichten werden nun Stück für Stück in einem 3-D-Drucker übereinander formschlüssig gelegt. Dies erfolgt entweder durch Erhitzen oder Belichten eines Materials. Eine Software übernimmt dabei die Steuerung des Prozesses.

Um den 3-D-Druck nutzen zu können, ist der Kauf eines eigenen 3-D-Druckers überhaupt nicht nötig. Es gibt zahlreiche Dienstleister (wie z. B. Shapeways [1] oder i.materialise [2]), die auf einfache Weise online Dateien entgegennehmen und zu vertretb...

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