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Entwickler Magazin
Eine mächtige Plattform für das Internet der Dinge

Evrythng is connected

„Internet of Things“ bezeichnet die Tendenz, alles mit allem zu vernetzen. Alltagsgegenstände können selbst Informationen empfangen und verarbeiten. Jetzt geht es um eine Verknüpfung und Nutzung dieser Informationen. Durch die gute Verfügbarkeit von leistungsfähigen Mikrocontrollern, wie zum Beispiel der Arduino-Plattform, wird es immer leichter, diese Technologie zu nutzen. Zunehmend bieten auch Dienste im Internet entsprechende Schnittstellen zur Unterstützung derartiger Szenarien.

Veikko Krypczyk, Christopher Ezell


Das „Internet of Things“ (gleichnamiger Kasten) ist ein zunehmend verwendeter Begriff. Doch was kann man mit dieser neuen Technologie anfangen? Was ist heute schon möglich, und wie einfach ist die Umsetzung von Lösungsansätzen? Dahinter steht der Gedanke, nicht nur Computer und Dienste miteinander zu verbinden, sondern auch zunehmend Alltagsgegenstände zu vernetzten. Die neu gewonnenen Informationen und Daten aus den Geräten können sehr gut zur Lösung von Problemen beitragen. Es werden reale Gegenstände (wie zum Beispiel Temperatursensoren, Kaffeemaschinen oder Lichtschalter) mit einer virtuellen Repräsentation dieser Objekte verbunden. An diese Repräsentation können Eigenschaften wie der Ort, die Temperatur oder andere Sensorwerte geknüpft werden.

Der Begriff „Internet of Things“Der Begriff geht zurück auf das Auto-ID Center am Massachusetts Institute of Technology (MIT), das im Jahr 1999 erstmalig eine firmenübergreifende RFID-Infrastruktur entwarf. Kevin Ashton, der Mitgründer und damalige Leiter der Einrichtung, verwendete in einem Vortrag erstmalig die Formulierung „Internet of Things“. Nach Ashtons Vision sollten Computer fähig sein – unabhängig vom Menschen – Informationen zu beschaffen. Computer müssten die reale Welt begreifen, ohne von Menschen bedient zu werden [1].

Doch erst in den letzten fünf Jahren hat diese Technologie den Durchbruch geschafft. Begünstigt wurde die Entwicklung durch die verstärkte Entwicklung von leistungsfähigen Kleinstcomputern und Mikrocontrollern. Ein Beispiel für einen solchen Mikrocontroller ist die Arduino-Plattform [2]. Auch ist die omnipräsente Verfügbarkeit des (mobilen) Internets eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg dieser Technik. Heutzutage ist es möglich, technische Geräte mit einem gewissen intelligenten Verhalten auszustatten. Über Sensoren wird die Umwelt wahrgenommen. Die gewonnenen Informationen können mit anderen Netzteilnehmern, Menschen oder Maschinen geteilt und weiterverarbeitet werden. Diese Technik ist preiswert und damit jedermann zugänglich. Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung ist eine robuste und verlässliche Plattform. Ein Dienst, der diese Anforderungen bewältigen könnte, ist Evrythng [3]. Evrythng stellt eine Art Engine zum Verwalten von realen smart objects und deren digitaler Entsprechung dar. Diese digitale Entsprechung wird bei Evrythng Active Digital Identities (ADI) genannt. Evrythng sieht die digitalen Entitäten als aktive Teilnehmer der Engine an und nicht als zu ...

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Eine mächtige Plattform für das Internet der Dinge

Evrythng is connected

„Internet of Things“ bezeichnet die Tendenz, alles mit allem zu vernetzen. Alltagsgegenstände können selbst Informationen empfangen und verarbeiten. Jetzt geht es um eine Verknüpfung und Nutzung dieser Informationen. Durch die gute Verfügbarkeit von leistungsfähigen Mikrocontrollern, wie zum Beispiel der Arduino-Plattform, wird es immer leichter, diese Technologie zu nutzen. Zunehmend bieten auch Dienste im Internet entsprechende Schnittstellen zur Unterstützung derartiger Szenarien.

Veikko Krypczyk, Christopher Ezell


Das „Internet of Things“ (gleichnamiger Kasten) ist ein zunehmend verwendeter Begriff. Doch was kann man mit dieser neuen Technologie anfangen? Was ist heute schon möglich, und wie einfach ist die Umsetzung von Lösungsansätzen? Dahinter steht der Gedanke, nicht nur Computer und Dienste miteinander zu verbinden, sondern auch zunehmend Alltagsgegenstände zu vernetzten. Die neu gewonnenen Informationen und Daten aus den Geräten können sehr gut zur Lösung von Problemen beitragen. Es werden reale Gegenstände (wie zum Beispiel Temperatursensoren, Kaffeemaschinen oder Lichtschalter) mit einer virtuellen Repräsentation dieser Objekte verbunden. An diese Repräsentation können Eigenschaften wie der Ort, die Temperatur oder andere Sensorwerte geknüpft werden.

Der Begriff „Internet of Things“Der Begriff geht zurück auf das Auto-ID Center am Massachusetts Institute of Technology (MIT), das im Jahr 1999 erstmalig eine firmenübergreifende RFID-Infrastruktur entwarf. Kevin Ashton, der Mitgründer und damalige Leiter der Einrichtung, verwendete in einem Vortrag erstmalig die Formulierung „Internet of Things“. Nach Ashtons Vision sollten Computer fähig sein – unabhängig vom Menschen – Informationen zu beschaffen. Computer müssten die reale Welt begreifen, ohne von Menschen bedient zu werden [1].

Doch erst in den letzten fünf Jahren hat diese Technologie den Durchbruch geschafft. Begünstigt wurde die Entwicklung durch die verstärkte Entwicklung von leistungsfähigen Kleinstcomputern und Mikrocontrollern. Ein Beispiel für einen solchen Mikrocontroller ist die Arduino-Plattform [2]. Auch ist die omnipräsente Verfügbarkeit des (mobilen) Internets eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg dieser Technik. Heutzutage ist es möglich, technische Geräte mit einem gewissen intelligenten Verhalten auszustatten. Über Sensoren wird die Umwelt wahrgenommen. Die gewonnenen Informationen können mit anderen Netzteilnehmern, Menschen oder Maschinen geteilt und weiterverarbeitet werden. Diese Technik ist preiswert und damit jedermann zugänglich. Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung ist eine robuste und verlässliche Plattform. Ein Dienst, der diese Anforderungen bewältigen könnte, ist Evrythng [3]. Evrythng stellt eine Art Engine zum Verwalten von realen smart objects und deren digitaler Entsprechung dar. Diese digitale Entsprechung wird bei Evrythng Active Digital Identities (ADI) genannt. Evrythng sieht die digitalen Entitäten als aktive Teilnehmer der Engine an und nicht als zu ...

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