Entwickler Magazin - 05.2014 - Robotik


Preis: 6,50 €

Erhältlich ab:  August 2014

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Olaf Radicke, Christoph Ebert, Tam Hanna, Prof. Dr. Rainer Telesko, Dr. Veikko Krypczyk, Thomas Eichstädt-Engelen, Kai Kreuzer, Sven Ruppert, Bernhard Löwenstein, Christian Buschmann, Frank Hinkel, Muhammet Altindal, Florian Blumenstein, Aleksandar Tolev, Carsten Eilers, Alexander Rudolph

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

sie setzen Autoteile zusammen, arbeiten an der internationalen Raumstation ISS, entschärfen Bomben, saugen unsere Wohnzimmer, spielen Tischtennis gegen Timo Boll oder unterstützen Kinder beim Lernen. Roboter sind als wertvolle Helfer im Alltag und in Extremsituationen längst nicht mehr wegzudenken. Sie ersetzen menschliche Arbeitskraft durch leistungsstarke und unermüdliche Präzision und führen riskante oder komplexe Aufgaben ebenso gefahrenlos wie spielerisch durch.

Seit der Einführung des Begriffs durch den tschechischen Künstler Josef Čapek im Jahr 1920 sind Roboter ein Symbol für Wandel und Innovation. Viele Elektronikunternehmen haben irgendwann in ihrer Firmengeschichte einen Roboter hergestellt – selten um ihn als Produkt zu verkaufen. Vielmehr steckt der Drang dahinter, die Grenzen des technisch Machbaren auszuloten und unter Beweis zu stellen, dass man das notwendige Know-how und die Ressourcen besitzt.

Maschinenwesen üben eben eine besondere Faszination auf uns aus. Doch auch ihr Bedrohungspotenzial hinterlässt Eindruck, denn Fortschritt ruft nicht nur Begeisterung, sondern auch Angst hervor. Nicht zuletzt in der Science-Fiction wird regelmäßig die Furcht vor einem Aufstand der Maschinenwesen und der Ausrottung der Menschheit durch Roboter thematisiert. Skynet, ick hör dir trapsen!

Auf der anderen Seite unterstreicht der Begriff Maschinenwesen, dass wir dazu neigen, Roboter zu vermenschlichen. Doch liegt das nur an der oftmals humanoiden Form und dem scheinbar menschlichen Verhalten? Darüber lässt sich trefflich streiten.

In dieser Ausgabe des Entwickler Magazins möchten wir philosophische Fragen außen vor lassen. Stattdessen nehmen wir Sie im Rahmen einer neuen Artikelserie mit in die faszinierende Welt der Robotik. Zugegeben: In Europa sind wir noch lange nicht so weit wie in Japan, wo sich die Robotertechnologie schon seit einigen Jahren weg vom reinen Industrie- und hin zum Unterhaltungsroboter entwickelt. Sonys Roboterhund Aibo und Hondas Robotermensch Asimo sind zwei weltweit bekannte Beispiele. Doch inzwischen sind der Bau und die Programmierung von elektronisch-mechanischen Weggefährten auch hierzulande längst nicht mehr nur semiprofessionellen Bastlern vorbehalten. Heutzutage gibt es eine Reihe von erschwinglichen Robotiksystemen, die ambitionierten Entwicklern ebenso wie technikinteressierten Kindern einen Einstieg ermöglichen.

LEGO MINDSTORMS, NAO oder aber Arduino- beziehungsweise Raspeberry-Pi-basierte Systeme zeigen, dass Roboter insbesondere Kindern das Lernen von Programmiersprachen wie Java oder C/C++ sehr erleichtern. Bernhard Löwenstein führt uns in seinem Artikel „I, Robot“ ab Seite  40 vor Augen, wie dabei unmittelbares Feedback die Begeisterung am Lernen fördern kann. Doch nicht nur Kinder oder Schüler sind hervorragende Zielgruppen. Studierende testen mit Robotern komplexe Algorithmen wie Schwarmintelligenzverfahren, und Lehrende profitieren von der guten Skalierbarkeit von Robotiksystemen, um den Schwierigkeitsgrad des Unterrichts zu bestimmen. Vor allem ist es das Verständnis für das Zusammenspiel von Software und Hardware, das im Umgang mit Robotern für jeden erkennbar wird.

Und am Ende ist da ja auch noch das Kind im Entwickler und der Spaß, Neues auszuprobieren. Laden Sie also Ihre Batterien auf und begleiten Sie uns auf eine spannende Reise in die Welt der Robotik!

Wie immer freuen wir uns, wenn Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen – sei es an eigenen Robotik- oder an Internet-of-Things-Projekten. Schreiben Sie uns ein paar Zeilen und/oder senden Sie Ihre Fotos an folgende Adresse: redaktion@entwickler-magazin.de.

ebert_christoph_sw.tif_fmt1.jpgChristoph Ebert, Redakteur

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