Teil 3: Heimautomatisierung mit Tinkerforge

Kommunikation ist alles!

Sven Ruppert


Heute werden wir uns ausgiebig mit der Kommunikation untereinander als auch in Richtung Internet beschäftigen. Was benötigen wir dafür? Wie bauen wir eine eigene Infrastruktur auf? Aber nicht nur Twitter und MQTT werden uns heute begegnen, sondern auch die Herausforderung, externe Prozesse gezielt zu starten, damit wir deren Ergebnisse verwenden können. Aber vorweg eine gute Nachricht.

Tinkerforge goes Maven

Bisher musste man das Tinkerforge-API per Donwload von der Tinkerforge-Webseite beziehen [1]. Aber das hat sich nun geändert. Das Open-Source-Projekt RapidPM hat das API in der jeweils aktuellen Version in das Modul iot-tinkerforge integriert. Über Maven (pom.xml) ist das Modul nun wie folgt einzubinden (Listing 1). Die Versionsnummer ist natürlich immer der aktuellen anzupassen. Listing 2 zeigt die notwendige Definition für Gradle.

Listing 1 org.rapidpm.modul iot-tinkerforge 2.0.1 compile

Listing 2'org.rapidpm.modul:iot-tinkerforge:2.0.1'

Tinkerforge-Add-ons

Nicht nur das API selbst, sondern auch Erweiterungen sind Bestandteil dieses Moduls. Diese werden nun in Zusammenarbeit mit Tinkerforge ausgebaut. Für alle diejenigen, die sich beteiligen wollen, ist hier ein Platz, um auf Basis von Java das Tinkerforge-API zu erweitern. Sie sind herzlich eingeladen, am Projekt RapidPM mitzuarbeiten!

Tweet it please!

Was wäre das Internet of Things ohne Internet? Recht wenig. Aus diesem Grunde werden wir nun die erste Verbindung zur großen weiten Welt herstellen. Ein Dienst, der sich sehr gut dafür eignet, ist Twitter. Hier werden Kurznachrichten in einer temporalen Abfolge ausgegeben und archiviert. Eigentlich genau das, was wir zum Beispiel für unsere Wetterstation oder andere Statusmeldungen gebrauchen können. Wie also verbinden wir nun die beiden Welten?

Ein einfaches Beispiel

Aus den vorangegangenen Teilen dieser Serie wissen wir, dass es recht einfach ist, in regelmäßigen Abständen einen Messwert aus dem Sensor zu erhalten (Listing 3). Ebenfalls haben wir mittlerweile die Möglichkeit, einen Raspberry Pi als Recheneinheit zu verwenden, um die Sensorwerte zu verarbeiten. Dank geringer Stromkosten kann ein 24/7-Betrieb auf diese Weise erreicht werden. Wenn der Raspberry Pi im lokalen Netzwerk eingebunden ist, kann auch eine Verbindung zur großen weiten Welt hergestellt werden.

Listing 3public static final String HOST = "192.168.0.200"; // wetterstationpublic stat...

Teil 3: Heimautomatisierung mit Tinkerforge

Kommunikation ist alles!

Sven Ruppert


Heute werden wir uns ausgiebig mit der Kommunikation untereinander als auch in Richtung Internet beschäftigen. Was benötigen wir dafür? Wie bauen wir eine eigene Infrastruktur auf? Aber nicht nur Twitter und MQTT werden uns heute begegnen, sondern auch die Herausforderung, externe Prozesse gezielt zu starten, damit wir deren Ergebnisse verwenden können. Aber vorweg eine gute Nachricht.

Tinkerforge goes Maven

Bisher musste man das Tinkerforge-API per Donwload von der Tinkerforge-Webseite beziehen [1]. Aber das hat sich nun geändert. Das Open-Source-Projekt RapidPM hat das API in der jeweils aktuellen Version in das Modul iot-tinkerforge integriert. Über Maven (pom.xml) ist das Modul nun wie folgt einzubinden (Listing 1). Die Versionsnummer ist natürlich immer der aktuellen anzupassen. Listing 2 zeigt die notwendige Definition für Gradle.

Listing 1 org.rapidpm.modul iot-tinkerforge 2.0.1 compile

Listing 2'org.rapidpm.modul:iot-tinkerforge:2.0.1'

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Nicht nur das API selbst, sondern auch Erweiterungen sind Bestandteil dieses Moduls. Diese werden nun in Zusammenarbeit mit Tinkerforge ausgebaut. Für alle diejenigen, die sich beteiligen wollen, ist hier ein Platz, um auf Basis von Java das Tinkerforge-API zu erweitern. Sie sind herzlich eingeladen, am Projekt RapidPM mitzuarbeiten!

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Was wäre das Internet of Things ohne Internet? Recht wenig. Aus diesem Grunde werden wir nun die erste Verbindung zur großen weiten Welt herstellen. Ein Dienst, der sich sehr gut dafür eignet, ist Twitter. Hier werden Kurznachrichten in einer temporalen Abfolge ausgegeben und archiviert. Eigentlich genau das, was wir zum Beispiel für unsere Wetterstation oder andere Statusmeldungen gebrauchen können. Wie also verbinden wir nun die beiden Welten?

Ein einfaches Beispiel

Aus den vorangegangenen Teilen dieser Serie wissen wir, dass es recht einfach ist, in regelmäßigen Abständen einen Messwert aus dem Sensor zu erhalten (Listing 3). Ebenfalls haben wir mittlerweile die Möglichkeit, einen Raspberry Pi als Recheneinheit zu verwenden, um die Sensorwerte zu verarbeiten. Dank geringer Stromkosten kann ein 24/7-Betrieb auf diese Weise erreicht werden. Wenn der Raspberry Pi im lokalen Netzwerk eingebunden ist, kann auch eine Verbindung zur großen weiten Welt hergestellt werden.

Listing 3public static final String HOST = "192.168.0.200"; // wetterstationpublic stat...

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