Spezialisten oder Generalisten - Was braucht das Team?

Scrum und Spezialisten

Florian Blumenstein, Aleksandar Tolev


Die sechs größten Missverständnisse in Scrum

Mittwochmorgen, 09:00 Uhr. Gestern war Sprint ­Planning. Es sind einige spannende User Storys für die nächsten zwei Wochen im Backlog vorhanden. Fangen wir gemäß der Priorisierung an: ,,Als Kunde möchte ich meine Artikel filtern können, um gemeinsame Artikel zu erhalten“. Kein Problem, ist nur eine „Fünfer“-User-Story und klingt nach Optimierung der Datenbankabfrage. Sollte schnell erledigt sein, mit Günther, unserem Datenbankexperten.

Mittwochmorgen, 09:10 Uhr. Günther hat gerade mitgeteilt, dass er krankgeschrieben ist – und zwar die ganze Woche. Dann fange ich mit einer anderen Story an und warte bis Günther wieder da ist.

Montagvormittag, 11:23 Uhr. Warum hat die Story nur fünf Story Points? Das ist mindestens eine acht. Da haben wir uns wieder auf Günthers Aussage verlassen. Das könnte ganz schön knapp werden mit der Fertigstellung der Story.

Mittwochnachmittag, 13:00 Uhr. Günther ist da, hat aber keine Zeit. Als Datenbankexperte ist er in einem Meeting bis 15:00 Uhr, um eine grobe Planung für die nächsten anstehenden Storys abzugeben.

Dienstagmorgen, 10:00 Uhr, Sprint Review. Die Story wurde nicht abgeschlossen. Die Punkte, warum wir die Story nicht abgeschlossen haben, werde ich in der Retrospektive erwähnen.

Kennen Sie das Problem? Sie haben ein Teammitglied, das über fundiertes Spezialwissen verfügt, und Sie sind bei manchen Storys darauf angewiesen. Allerdings ist die Verfügbarkeit nicht immer hundertprozentig gegeben, da obige Szenarien auftreten können. Und Sie fragen sich, wie können Sie mit so einer Situation umgehen? Wie schaffen Sie es, dieses Spezialwissen in einem Team zu verbreiten? Wie schaffen Sie eine Grundlage für die Schätzung einer User Story, sodass nicht durch den Experten eine zu starke Beeinflussung entsteht? Wie regeln Sie die Verfügbarkeit? Beginnen wir jedoch zunächst einmal mit den grundsätzlichen Fragen.

Was ist ein Spezialist oder Experte?

Laut Duden ist ein Spezialist ,,jemand, der auf einem bestimmten (Fach-)Gebiet über besondere Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt.“ Das Fachgebiet kann ein Geschäftsbereich, eine Branche, eine Technologie oder ein Prozess sein. Die Aneignung des fundierten Wissens kann durch jahrelange Erfahrung erfolgt sein, durch intensive und gezielte Ausbildung oder durch ein Alleinstellungsmerkmal, da man z. B. der Einzige ist, der sich innerhalb eines Unternehmens mit einem Bereich auskennt. Es gibt also unterschiedliche Gruppen von Experten:

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Spezialisten oder Generalisten - Was braucht das Team?

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Florian Blumenstein, Aleksandar Tolev


Die sechs größten Missverständnisse in Scrum

Mittwochmorgen, 09:00 Uhr. Gestern war Sprint ­Planning. Es sind einige spannende User Storys für die nächsten zwei Wochen im Backlog vorhanden. Fangen wir gemäß der Priorisierung an: ,,Als Kunde möchte ich meine Artikel filtern können, um gemeinsame Artikel zu erhalten“. Kein Problem, ist nur eine „Fünfer“-User-Story und klingt nach Optimierung der Datenbankabfrage. Sollte schnell erledigt sein, mit Günther, unserem Datenbankexperten.

Mittwochmorgen, 09:10 Uhr. Günther hat gerade mitgeteilt, dass er krankgeschrieben ist – und zwar die ganze Woche. Dann fange ich mit einer anderen Story an und warte bis Günther wieder da ist.

Montagvormittag, 11:23 Uhr. Warum hat die Story nur fünf Story Points? Das ist mindestens eine acht. Da haben wir uns wieder auf Günthers Aussage verlassen. Das könnte ganz schön knapp werden mit der Fertigstellung der Story.

Mittwochnachmittag, 13:00 Uhr. Günther ist da, hat aber keine Zeit. Als Datenbankexperte ist er in einem Meeting bis 15:00 Uhr, um eine grobe Planung für die nächsten anstehenden Storys abzugeben.

Dienstagmorgen, 10:00 Uhr, Sprint Review. Die Story wurde nicht abgeschlossen. Die Punkte, warum wir die Story nicht abgeschlossen haben, werde ich in der Retrospektive erwähnen.

Kennen Sie das Problem? Sie haben ein Teammitglied, das über fundiertes Spezialwissen verfügt, und Sie sind bei manchen Storys darauf angewiesen. Allerdings ist die Verfügbarkeit nicht immer hundertprozentig gegeben, da obige Szenarien auftreten können. Und Sie fragen sich, wie können Sie mit so einer Situation umgehen? Wie schaffen Sie es, dieses Spezialwissen in einem Team zu verbreiten? Wie schaffen Sie eine Grundlage für die Schätzung einer User Story, sodass nicht durch den Experten eine zu starke Beeinflussung entsteht? Wie regeln Sie die Verfügbarkeit? Beginnen wir jedoch zunächst einmal mit den grundsätzlichen Fragen.

Was ist ein Spezialist oder Experte?

Laut Duden ist ein Spezialist ,,jemand, der auf einem bestimmten (Fach-)Gebiet über besondere Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt.“ Das Fachgebiet kann ein Geschäftsbereich, eine Branche, eine Technologie oder ein Prozess sein. Die Aneignung des fundierten Wissens kann durch jahrelange Erfahrung erfolgt sein, durch intensive und gezielte Ausbildung oder durch ein Alleinstellungsmerkmal, da man z. B. der Einzige ist, der sich innerhalb eines Unternehmens mit einem Bereich auskennt. Es gibt also unterschiedliche Gruppen von Experten:

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