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Entwickler Magazin
Wie man IoT-Rohdaten in Geschäftserfolg ummünzt

Intelligente I(o)T-Lösungen

Das Internet der Dinge verändert die Business-IT und bietet großes Potenzial für Unternehmen. Über die Analyse der Daten von vernetzten Geräten können sie etwa ihre Geschäftsprozesse automatisieren, ihre Produktivität steigern oder Kosten einsparen. Voraussetzung dafür ist eine hoch skalierbare, zuverlässige und sichere IT-Infrastruktur. Sie sollte auf standardisierten Komponenten und Protokollen basieren und die drei Schichten Geräteebene, Gatewayebene und Rechenzentrumsebene unterscheiden.

Patrick Steiner


Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) vernetzt intelligente Geräte aller Art wie Sensoren, mobile Geräte, Maschinen oder Fahrzeuge miteinander und mit der Cloud. Die Analyse der IoT-Daten bietet große Chancen für Unternehmen: Sie können schnellere Entscheidungen treffen, ihre Geschäftsprozesse optimieren oder auch neue Anwendungen und sogar Geschäftsmodelle entwickeln. Auf diese Weise verändert das Internet der Dinge nahezu jede Branche: Energie, Gesundheit, Transport, Einzelhandel, Gastgewerbe, Fertigung und Finanzdienstleistungen.

Die Bandbreite möglicher neuer Anwendungen ist groß. Sie reicht von intelligenter Gebäudetechnik mit automatisiertem Beleuchtungs- oder Energiemanagement, intelligenten Fertigungssystemen über optimierte Lösungen für Inventarisierung, Logistik und Supply Chain Management bis hin zur Überwachung der Vitaldaten von Patienten aus der Ferne.

Die schiere Größe und der öffentliche Charakter des Internets der Dinge bringen jedoch große technische Herausforderungen mit sich. Netzwerk- und Systemarchitekten müssen die IT-Infrastruktur optimieren, um den höheren Anforderungen des IoT in puncto Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit gerecht zu werden.

Vielfältige Herausforderungen

Das Internet der Dinge stellt etwa völlig neue Herausforderungen an die Skalierbarkeit. Der Marktforscher IDC erwartet in seiner Studie „Worldwide Internet of Things (IoT) 2013–2020 Forecast: Billions of Things, Trillions of Dollars“, dass bis 2020 mehr als 220 Milliarden Geräte über das Internet der Dinge verbunden sein werden. Ein einziges intelligentes System könnte dann Milliarden von Datenobjekten von Millionen verschiedenen Endpunkten sammeln und analysieren. Damit sind bislang beispiellose Anforderungen an Prozessorleistung, Stor­age und Netzwerke verbunden.

IoT-basierte Anwendungen und automatisierte Geschäftsprozesse stellen zudem hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit des Systems. Viele intelligente Systeme werden für geschäftskritische Anwendungen verwendet, bei denen Ausfallzeiten des Systems zu einer verminderten Produktivität, unzufriedenen Kunden oder Umsatzeinbußen führen. Gleiches gilt für Notfalldienste, medizinische Anwendungen und Überwachungslösungen. Hier kann ein Systemausfall Eigentum, Umwelt, Gesundheit oder sogar Menschenleben gefährden.

Die verteilten IoT-Lösungen führen zu großen Sicherheitsherausforderungen, da die Systeme über das Internet vernetzt sind und Rechenleistung oder Speicherressourcen aus der Cloud nutz...

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Wie man IoT-Rohdaten in Geschäftserfolg ummünzt

Intelligente I(o)T-Lösungen

Das Internet der Dinge verändert die Business-IT und bietet großes Potenzial für Unternehmen. Über die Analyse der Daten von vernetzten Geräten können sie etwa ihre Geschäftsprozesse automatisieren, ihre Produktivität steigern oder Kosten einsparen. Voraussetzung dafür ist eine hoch skalierbare, zuverlässige und sichere IT-Infrastruktur. Sie sollte auf standardisierten Komponenten und Protokollen basieren und die drei Schichten Geräteebene, Gatewayebene und Rechenzentrumsebene unterscheiden.

Patrick Steiner


Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) vernetzt intelligente Geräte aller Art wie Sensoren, mobile Geräte, Maschinen oder Fahrzeuge miteinander und mit der Cloud. Die Analyse der IoT-Daten bietet große Chancen für Unternehmen: Sie können schnellere Entscheidungen treffen, ihre Geschäftsprozesse optimieren oder auch neue Anwendungen und sogar Geschäftsmodelle entwickeln. Auf diese Weise verändert das Internet der Dinge nahezu jede Branche: Energie, Gesundheit, Transport, Einzelhandel, Gastgewerbe, Fertigung und Finanzdienstleistungen.

Die Bandbreite möglicher neuer Anwendungen ist groß. Sie reicht von intelligenter Gebäudetechnik mit automatisiertem Beleuchtungs- oder Energiemanagement, intelligenten Fertigungssystemen über optimierte Lösungen für Inventarisierung, Logistik und Supply Chain Management bis hin zur Überwachung der Vitaldaten von Patienten aus der Ferne.

Die schiere Größe und der öffentliche Charakter des Internets der Dinge bringen jedoch große technische Herausforderungen mit sich. Netzwerk- und Systemarchitekten müssen die IT-Infrastruktur optimieren, um den höheren Anforderungen des IoT in puncto Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit gerecht zu werden.

Vielfältige Herausforderungen

Das Internet der Dinge stellt etwa völlig neue Herausforderungen an die Skalierbarkeit. Der Marktforscher IDC erwartet in seiner Studie „Worldwide Internet of Things (IoT) 2013–2020 Forecast: Billions of Things, Trillions of Dollars“, dass bis 2020 mehr als 220 Milliarden Geräte über das Internet der Dinge verbunden sein werden. Ein einziges intelligentes System könnte dann Milliarden von Datenobjekten von Millionen verschiedenen Endpunkten sammeln und analysieren. Damit sind bislang beispiellose Anforderungen an Prozessorleistung, Stor­age und Netzwerke verbunden.

IoT-basierte Anwendungen und automatisierte Geschäftsprozesse stellen zudem hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit des Systems. Viele intelligente Systeme werden für geschäftskritische Anwendungen verwendet, bei denen Ausfallzeiten des Systems zu einer verminderten Produktivität, unzufriedenen Kunden oder Umsatzeinbußen führen. Gleiches gilt für Notfalldienste, medizinische Anwendungen und Überwachungslösungen. Hier kann ein Systemausfall Eigentum, Umwelt, Gesundheit oder sogar Menschenleben gefährden.

Die verteilten IoT-Lösungen führen zu großen Sicherheitsherausforderungen, da die Systeme über das Internet vernetzt sind und Rechenleistung oder Speicherressourcen aus der Cloud nutz...

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