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Entwickler Magazin
Buchtipp

Lesetipp: Das Google Analytics-Buch

Google Analytics hat sich im Laufe der letzten Jahre zum Quasistandard im Bereich des Web-Trackings entwickelt. O’Reilly liefert nun ein Lehrbuch, das Entwicklern den immer größer werdenden Funktionsumfang des Produkts vorzustellen sucht.

Tam Hanna


Nach einer grundlegenden Einführung in die Rolle des Web-Track­ings geht die Autorin gleich in medias res. Kapitel Nummer 2 stellt Methoden zur Definition von Zielen vor. Eine Vorstellung von zehn gerne verwendeten Metriken sorgt dafür, dass Sie bei der Deklaration der Ziele nicht im Dunklen stochern.Google Analytics ist in Deutschland für den einen oder anderen datenschutzrechtlichen Skandal verantwortlich. Es ist der Autorin hoch anzurechnen, dass sie im dritten Kapitel nicht nur auf den technischen Akt der Einbindung des Tracking-Codes eingeht. Kapitel vier und fünf befassen sich mit der horizontalen Integration: GA lässt sich mit AdWords und/oder den Webmaster-Tools verdrahten.Alles Bericht oder was?Als Erstes kommt der Zielgruppenbericht an die Reihe. Neben einer Einführung in die Berechnungsmaßnahmen finden sich hier auch Ausführungen zur Bewertung der angelieferten Informationen. Da das Werk als Anfängerbuch vorgesehen ist, kommen benutzerdefinierte Messwerte nur peripher zur Sprache. Diese Herangehensweise findet sich auch in den folgenden Abschnitten zu Aquisition, Verhalten und Conversions. Das Buch stellt die Bedienung der Benutzerschnittstelle und die Auswertung der Daten vor: Zu fortgeschritteneren Anwendungsfällen findet sich normalerweise nur eine Konzeptvorstellung und ein paar Links.Analytics wird regelmäßig um neue Berichte erweitert. Kapitel Nummer 10 befasst sich mit neuen Features wie der Kohortenanalyse: Das noch in der Betaphase befindliche Feature gruppiert Nutzer anhand gemeinsamer Attribute. Die Auswertung von im täglichen Leben selten vorkommenden Diagrammtypen wird an dieser Stelle detailliert erklärt, um Fehlinterpretationen zu verhindern.Zu guter Letzt präsentiert Cathrin Tusche ein Kapitel mit Praxistipps und Verweisen auf zusätzliche Werkzeuge und Services von Dritt­anbietern. Auch hier richtet sich das Niveau strikt an Einsteiger – die Nutzung von Analytics in Android-Apps kommt z. B. nicht zur Sprache.Wer die E-Book-Version des Buchs bei O’Reilly erwirbt, darf sich an vollfarbigen Grafiken erfreuen. Jedes Kapitel ist in einer Signalfarbe gehalten, die das Finden relevanter Informationen erleichtert. Das „farbenfroh-luftige“ Layout des einfach verständlichen Texts hebt sich angenehm von anderen Fachbüchern ab und verdient schon aus diesem Grund eine besondere Erwähnung.Wer mit der Bedienung von Goo­gle Analytics vertraut ist, die Umstellung auf Universal Analytics bereits vollzogen hat und über Webanalysemetriken Beschei...

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Lesetipp: Das Google Analytics-Buch

Google Analytics hat sich im Laufe der letzten Jahre zum Quasistandard im Bereich des Web-Trackings entwickelt. O’Reilly liefert nun ein Lehrbuch, das Entwicklern den immer größer werdenden Funktionsumfang des Produkts vorzustellen sucht.

Tam Hanna


Nach einer grundlegenden Einführung in die Rolle des Web-Track­ings geht die Autorin gleich in medias res. Kapitel Nummer 2 stellt Methoden zur Definition von Zielen vor. Eine Vorstellung von zehn gerne verwendeten Metriken sorgt dafür, dass Sie bei der Deklaration der Ziele nicht im Dunklen stochern.Google Analytics ist in Deutschland für den einen oder anderen datenschutzrechtlichen Skandal verantwortlich. Es ist der Autorin hoch anzurechnen, dass sie im dritten Kapitel nicht nur auf den technischen Akt der Einbindung des Tracking-Codes eingeht. Kapitel vier und fünf befassen sich mit der horizontalen Integration: GA lässt sich mit AdWords und/oder den Webmaster-Tools verdrahten.Alles Bericht oder was?Als Erstes kommt der Zielgruppenbericht an die Reihe. Neben einer Einführung in die Berechnungsmaßnahmen finden sich hier auch Ausführungen zur Bewertung der angelieferten Informationen. Da das Werk als Anfängerbuch vorgesehen ist, kommen benutzerdefinierte Messwerte nur peripher zur Sprache. Diese Herangehensweise findet sich auch in den folgenden Abschnitten zu Aquisition, Verhalten und Conversions. Das Buch stellt die Bedienung der Benutzerschnittstelle und die Auswertung der Daten vor: Zu fortgeschritteneren Anwendungsfällen findet sich normalerweise nur eine Konzeptvorstellung und ein paar Links.Analytics wird regelmäßig um neue Berichte erweitert. Kapitel Nummer 10 befasst sich mit neuen Features wie der Kohortenanalyse: Das noch in der Betaphase befindliche Feature gruppiert Nutzer anhand gemeinsamer Attribute. Die Auswertung von im täglichen Leben selten vorkommenden Diagrammtypen wird an dieser Stelle detailliert erklärt, um Fehlinterpretationen zu verhindern.Zu guter Letzt präsentiert Cathrin Tusche ein Kapitel mit Praxistipps und Verweisen auf zusätzliche Werkzeuge und Services von Dritt­anbietern. Auch hier richtet sich das Niveau strikt an Einsteiger – die Nutzung von Analytics in Android-Apps kommt z. B. nicht zur Sprache.Wer die E-Book-Version des Buchs bei O’Reilly erwirbt, darf sich an vollfarbigen Grafiken erfreuen. Jedes Kapitel ist in einer Signalfarbe gehalten, die das Finden relevanter Informationen erleichtert. Das „farbenfroh-luftige“ Layout des einfach verständlichen Texts hebt sich angenehm von anderen Fachbüchern ab und verdient schon aus diesem Grund eine besondere Erwähnung.Wer mit der Bedienung von Goo­gle Analytics vertraut ist, die Umstellung auf Universal Analytics bereits vollzogen hat und über Webanalysemetriken Beschei...

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