© istockphoto.com/bunhill
Entwickler Magazin
Teil 3: Ein Überblick über die objektorientierte Programmentwicklung

Objekte, nichts als Objekte

Die objektorientierte Programmierung ist nach wie vor das bestimmende Paradigma bei der Anwendungserstellung. Klassen und Objekte, Methoden und Eigenschaften, Generalisierung und Spezialisierung sind die Schlagwörter dieses Ansatzes. Einmal vollständig verstanden, ist das Wissen sprach- und problemneutral anwendbar.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Im dritten Teil unserer Artikelserie steht die objektorientierte Programmierung im Mittelpunkt (Kasten: „Artikelserie“). Objektorientierung gilt bereits seit längerer Zeit als das übliche Vorgehen bei der Programmentwicklung. Das gilt für alle Anwendungstypen, insbesondere aber für Geschäftsanwendungen. Nahezu alle modernen Programmiersprachen unterstützen die wesentlichen Charakteristika dieses Ansatzes. Die sichere Beherrschung dieses Programmierparadigmas kann daher als Basisqualifikation für angehende Entwickler angesehen werden. Der Artikel gibt zunächst einen Überblick über die grundlegende Idee und die Entwicklung der objektorientierten Programmierung. Mit diesem Verständnis fällt es dann leichter, sich mit den Details zu beschäftigen. Da man am besten anhand einfacher Beispiele lernt, betrachten wir die Umsetzung sogleich in der Programmiersprache C#. Eine Übungsaufgabe wird diesen Teil der Artikelserie abschließen.

ArtikelserieTeil 1: Einführung: Programmentwicklung, Sprachen, EntwicklungsumgebungTeil 2: Basics: Variablen, Datentypen, Ablaufstrukturen, AlgorithmenTeil 3: Objektorientierung: Klassen, Eigenschaften, Methoden, Ereignisse, VererbungTeil 4: User Interface: Design aus technischer PerspektiveTeil 5: Architektur: Anwendungsschichten und Kopplung, Model-View-Controller-MusterTeil 6: Daten: Datenmodellierung, Datenbanken (Dateisystem, Server, Cloud)

Paradigmen der Programmentwicklung

Die Anfänge der Programmentwicklung waren durch ein intuitives „Drauflosprogrammieren“ gekennzeichnet. So lassen sich natürlich heute in keiner Weise mehr die Anforderungen an die Erstellung von hochkomplexer und möglichst fehlerfreier Software erfüllen. Die Art und Weise der Softwareentwicklung hat sich im Laufe der Zeit zu einem ingenieurmäßigen Vorgehen entwickelt. Vorgehensmodelle beschreiben, in welcher zeitlichen Reihenfolge die einzelnen Schritte des Entwicklungsprozesses durchlaufen werden; Methoden des Projektmanagements sorgen auf höherer Ebene dafür, dass der gesamte Prozess weitgehend planbar ist. Moderne Werkzeuge unterstützen die Entwickler in jeder Phase dieses Vorhabens. Eine sehr wichtige Frage bei der Programmierung ist die Art und Weise wie eine reale Aufgabenstellung in Software abgebildet und damit bearbeitet wird. Dabei kann ein Programm als ein Modell der realen Welt aufgefasst werden. Je nach Problem existieren unterschiedliche Ansätze zum Aufbau dieses Modells. Sie werden als Programmierparadigmen bezeichnet. Es wird zwischen den folge...

Entwickler Magazin
Teil 3: Ein Überblick über die objektorientierte Programmentwicklung

Objekte, nichts als Objekte

Die objektorientierte Programmierung ist nach wie vor das bestimmende Paradigma bei der Anwendungserstellung. Klassen und Objekte, Methoden und Eigenschaften, Generalisierung und Spezialisierung sind die Schlagwörter dieses Ansatzes. Einmal vollständig verstanden, ist das Wissen sprach- und problemneutral anwendbar.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Im dritten Teil unserer Artikelserie steht die objektorientierte Programmierung im Mittelpunkt (Kasten: „Artikelserie“). Objektorientierung gilt bereits seit längerer Zeit als das übliche Vorgehen bei der Programmentwicklung. Das gilt für alle Anwendungstypen, insbesondere aber für Geschäftsanwendungen. Nahezu alle modernen Programmiersprachen unterstützen die wesentlichen Charakteristika dieses Ansatzes. Die sichere Beherrschung dieses Programmierparadigmas kann daher als Basisqualifikation für angehende Entwickler angesehen werden. Der Artikel gibt zunächst einen Überblick über die grundlegende Idee und die Entwicklung der objektorientierten Programmierung. Mit diesem Verständnis fällt es dann leichter, sich mit den Details zu beschäftigen. Da man am besten anhand einfacher Beispiele lernt, betrachten wir die Umsetzung sogleich in der Programmiersprache C#. Eine Übungsaufgabe wird diesen Teil der Artikelserie abschließen.

ArtikelserieTeil 1: Einführung: Programmentwicklung, Sprachen, EntwicklungsumgebungTeil 2: Basics: Variablen, Datentypen, Ablaufstrukturen, AlgorithmenTeil 3: Objektorientierung: Klassen, Eigenschaften, Methoden, Ereignisse, VererbungTeil 4: User Interface: Design aus technischer PerspektiveTeil 5: Architektur: Anwendungsschichten und Kopplung, Model-View-Controller-MusterTeil 6: Daten: Datenmodellierung, Datenbanken (Dateisystem, Server, Cloud)

Paradigmen der Programmentwicklung

Die Anfänge der Programmentwicklung waren durch ein intuitives „Drauflosprogrammieren“ gekennzeichnet. So lassen sich natürlich heute in keiner Weise mehr die Anforderungen an die Erstellung von hochkomplexer und möglichst fehlerfreier Software erfüllen. Die Art und Weise der Softwareentwicklung hat sich im Laufe der Zeit zu einem ingenieurmäßigen Vorgehen entwickelt. Vorgehensmodelle beschreiben, in welcher zeitlichen Reihenfolge die einzelnen Schritte des Entwicklungsprozesses durchlaufen werden; Methoden des Projektmanagements sorgen auf höherer Ebene dafür, dass der gesamte Prozess weitgehend planbar ist. Moderne Werkzeuge unterstützen die Entwickler in jeder Phase dieses Vorhabens. Eine sehr wichtige Frage bei der Programmierung ist die Art und Weise wie eine reale Aufgabenstellung in Software abgebildet und damit bearbeitet wird. Dabei kann ein Programm als ein Modell der realen Welt aufgefasst werden. Je nach Problem existieren unterschiedliche Ansätze zum Aufbau dieses Modells. Sie werden als Programmierparadigmen bezeichnet. Es wird zwischen den folge...

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang