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Entwickler Magazin
Interview mit dem Regisseur Florian Froschmayer

SCRIPTtoMOVIE - All-in-one-Lösung für Filmprofis

Frustrierende Arbeitsabläufe im Tagesgeschäft und kein Tool zu Hand, das damit umgehen kann? Das kennen wir - in dieser Situation haben wir uns schließlich alle schon einmal befunden. Einige von uns setzen sich also hin und ändern das, indem sie ein eigenes, auf die Abläufe zugeschnittenes Projekt starten. So auch Florian Froschmayer, ein Regisseur, der sich mit SCRIPTtoMOVIE aufmacht, ein komplettes Business umzukrempeln. Wir haben die Premiere des Teasers der All-in-one-Softwarelösung für Filmprofis genutzt und mit Froschmayer über seine Beweggründe für die Entwicklung von SCRIPTtoMOVIE gesprochen. Herausgekommen ist ein persönlicher Einblick hinter die Kulissen einer Branche, die vor allem vom Schein lebt.

Florian Froschmayer


Entwickler Magazin: Herr Froschmayer, in der Ankündigung zu Ihrer Software SCRIPTtoMOVIE heißt es, dass Sie frustriert über die schwerfälligen Abläufe während der Filmarbeit waren. Was sind das für schwerfällige Abläufe? Florian Froschmayer: Beim Film gibt es ja immer große Teams. Man fängt klein an – mit einem Autor, einem Produzenten und vielleicht noch einem Regisseur. Wenn man dann zu einem Dreh kommt, sind 40 bis 60 Leute involviert. Diese kontinuierlich und gleichmäßig auf dem aktuellen Stand zu halten, weil sie ja auch individuell ihre Sachen machen, bei denen man sich abgleichen muss, kann sehr schwerfällig sein.EM: Auf der Website von SCRIPTtoMOVIE wird angekündigt, dass man eine Set Card für 20 Euro im Jahr kaufen kann. Was versteht man darunter?Froschmayer: Die Set Card ist nur ein Nebenprodukt. Das Produkt selbst ist noch nicht online, da sind wir gerade im Finishing. Das eigentliche Produkt besteht darin, dass ein Team in einem geschlossenen Netzwerk einen Film vorbereiten und dann auch drehen kann, sodass im Prinzip alle Departments, egal ob Kostümbildner oder Schauspieler, in den gleichen Datenpool einpflegen. Die Set Card ist eine Ergänzung, mit der sich die Akteure präsentieren können, damit man im Casting- oder Teamfindungsprozess schnell einen Überblick über Personen und Marktpositionen hat.EM: Kann ich mir das im Prinzip wie ein firmeninternes Social Network vorstellen?Froschmayer: Genau, ich würde es aber branchenintern nennen, da es sich ja um mehrere Firmen handelt. Die digitale Set Card hat den Vorteil, dass sich jeder eine für seine Funktion anlegen kann, also ich als Regisseur oder eben Schauspieler. Wenn ich als Regisseur mit SCRIPTtoMOVIE meinen Film vorbereite, habe ich innerhalb dieser Software ein Castingmodul, mit dem ich auf die digitalen Set Cards Zugriff habe. Diese kann ich dann in mein Projekt kopieren, mit eigenen Informationen ergänzen – vielleicht habe ich ein Castingvideo oder aktuelle Fotos gemacht, vielleicht möchte ich ein anderes Profilfoto haben, um das wiederum meinem Sender zu präsentieren – da gibt es eine große Flexibilität. Gleichzeitig ist aber alles sehr nahe beisammen.EM: Wovon haben Sie sich dabei inspirieren lassen?Froschmayer: Von meinen eigenen Bedürfnissen als Regisseur. Es ist natürlich so, dass es bereits Castingnetzwerke gibt, es für mich als Regisseur aber immer ein Riesenaufwand ist, aus vielen verschiedenen Netzwerken die Informationen zusammenzutragen. Die Set Card ist so aufgebaut, dass ...

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Interview mit dem Regisseur Florian Froschmayer

SCRIPTtoMOVIE - All-in-one-Lösung für Filmprofis

Frustrierende Arbeitsabläufe im Tagesgeschäft und kein Tool zu Hand, das damit umgehen kann? Das kennen wir - in dieser Situation haben wir uns schließlich alle schon einmal befunden. Einige von uns setzen sich also hin und ändern das, indem sie ein eigenes, auf die Abläufe zugeschnittenes Projekt starten. So auch Florian Froschmayer, ein Regisseur, der sich mit SCRIPTtoMOVIE aufmacht, ein komplettes Business umzukrempeln. Wir haben die Premiere des Teasers der All-in-one-Softwarelösung für Filmprofis genutzt und mit Froschmayer über seine Beweggründe für die Entwicklung von SCRIPTtoMOVIE gesprochen. Herausgekommen ist ein persönlicher Einblick hinter die Kulissen einer Branche, die vor allem vom Schein lebt.

Florian Froschmayer


Entwickler Magazin: Herr Froschmayer, in der Ankündigung zu Ihrer Software SCRIPTtoMOVIE heißt es, dass Sie frustriert über die schwerfälligen Abläufe während der Filmarbeit waren. Was sind das für schwerfällige Abläufe? Florian Froschmayer: Beim Film gibt es ja immer große Teams. Man fängt klein an – mit einem Autor, einem Produzenten und vielleicht noch einem Regisseur. Wenn man dann zu einem Dreh kommt, sind 40 bis 60 Leute involviert. Diese kontinuierlich und gleichmäßig auf dem aktuellen Stand zu halten, weil sie ja auch individuell ihre Sachen machen, bei denen man sich abgleichen muss, kann sehr schwerfällig sein.EM: Auf der Website von SCRIPTtoMOVIE wird angekündigt, dass man eine Set Card für 20 Euro im Jahr kaufen kann. Was versteht man darunter?Froschmayer: Die Set Card ist nur ein Nebenprodukt. Das Produkt selbst ist noch nicht online, da sind wir gerade im Finishing. Das eigentliche Produkt besteht darin, dass ein Team in einem geschlossenen Netzwerk einen Film vorbereiten und dann auch drehen kann, sodass im Prinzip alle Departments, egal ob Kostümbildner oder Schauspieler, in den gleichen Datenpool einpflegen. Die Set Card ist eine Ergänzung, mit der sich die Akteure präsentieren können, damit man im Casting- oder Teamfindungsprozess schnell einen Überblick über Personen und Marktpositionen hat.EM: Kann ich mir das im Prinzip wie ein firmeninternes Social Network vorstellen?Froschmayer: Genau, ich würde es aber branchenintern nennen, da es sich ja um mehrere Firmen handelt. Die digitale Set Card hat den Vorteil, dass sich jeder eine für seine Funktion anlegen kann, also ich als Regisseur oder eben Schauspieler. Wenn ich als Regisseur mit SCRIPTtoMOVIE meinen Film vorbereite, habe ich innerhalb dieser Software ein Castingmodul, mit dem ich auf die digitalen Set Cards Zugriff habe. Diese kann ich dann in mein Projekt kopieren, mit eigenen Informationen ergänzen – vielleicht habe ich ein Castingvideo oder aktuelle Fotos gemacht, vielleicht möchte ich ein anderes Profilfoto haben, um das wiederum meinem Sender zu präsentieren – da gibt es eine große Flexibilität. Gleichzeitig ist aber alles sehr nahe beisammen.EM: Wovon haben Sie sich dabei inspirieren lassen?Froschmayer: Von meinen eigenen Bedürfnissen als Regisseur. Es ist natürlich so, dass es bereits Castingnetzwerke gibt, es für mich als Regisseur aber immer ein Riesenaufwand ist, aus vielen verschiedenen Netzwerken die Informationen zusammenzutragen. Die Set Card ist so aufgebaut, dass ...

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