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Intelligente Halb- anstelle einer Vollautomatisierung?

Im Namen der Sicherheit


Es ist nun schon vierundzwanzig Jahre her, dass R.E.M. das berühmte Album „Automatic For The People“ veröffentlicht hat. Was nicht viele wussten: Ursprünglich war dieser Satz das Motto des Restaurantbesitzers Weaver D., dem ein guter Service so wichtig war, dass seine Kunden am besten immer alles direkt und automatisch bekommen sollten. Nur drei Jahrzehnte später ist ein solcher Service in allen Bereichen unseres Lebens angekommen, und im Grunde geht heutzutage vieles ohne menschliches Zutun.

Neue Innovationen und Technologien versprechen, die heutigen Dienstleistungen stetig ein wenig mehr zu automatisieren. Folgende Beispiele verdeutlichen die Tragweite:

  • Heute ist es möglich, ein Auto oder dessen Kofferraum zu öffnen und es zu starten, wenn man nur in der richtigen Entfernung zum Auto steht oder auf dem Fahrersitz sitzt – der Schlüssel kann in der Hosentasche bleiben.

  • Hunderte von Hotelgästen in Ketten wie Hilton oder Starwood können nach der Ankunft einfach an der Rezeption vorbeigehen und ihre Zimmer öffnen. Die Karte oder das Smartphone sind drahtlose Schlüssel mit Näherungssensoren (Wireless Proximity Key), die einfach an die Tür, die sich sogleich öffnet, gehalten werden.

  • Im Zeitalter vom Internet der Dinge (IoT) versprechen Geräte, unser Leben einfacher zu machen, schalten das Licht nur dann an, wenn wir es brauchen oder kochen Kaffee genau dann, wenn wir aufwachen.

All das weist uns den Weg in eine neue, bequemere Zukunft. Wenn die Technologie uns vorhersagen kann, was wir tun wollen oder sie die Schritte minimiert, damit wir unsere Aufgaben schneller und besser erledigen können, dann macht das unser Leben um ein Vielfaches müheloser und einfacher. Auf dem Supermarktparkplatz bevorzugt es garantiert jeder von uns, mit den Händen voller Taschen nicht noch den Autoschlüssel aus der Hose fischen zu müssen. Entsprechend ist es kein Wunder, dass fast jeder Kunde nach der Einbindung von vollautomatisierten Systemen fragt. Sie halten genau diesen Service für die beste Option, nimmt er schließlich dem Endverbraucher so gut wie alle Funktionen ab. Doch es tut mir leid sagen zu müssen, dass sie damit oft über das Ziel hinausschießen. Die Nutzer sollten nicht von allen Prozessen des Lebens ferngehalten werden, denn Dinge werden dadurch nicht stärker, sondern vielmehr schwächer. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

#1: Sicherheitslücken werden immer wahrscheinlicher

Wenn der Nutzer in den Prozessabläufen keine proaktive Interaktion mehr hat, dann wird dami...

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