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Entwickler Magazin
Teil 3: Tipps für ein gesundes Entwicklerleben

Work-Life-Balance: Die Arbeitsumgebung

Einen Ausgleich zur Arbeit braucht jeder - auch Softwareentwickler. Im dritten Teil der Reihe „Tipps für ein gesundes Entwicklerleben“ geht es um die richtige Arbeitsumgebung. Genau der fällt nämlich für ein gesundes Entwicklerleben eine besondere Wichtigkeit zu, denn immerhin verbringen die meisten einen Großteil des Tages an ihrem Arbeitsplatz.

Ann-Cathrin Klose


Der richtige Arbeitsplatz ist wichtig – und damit ist nun nicht der passende Job gemeint. Es geht viel mehr darum, dass Rückenbeschwerden zur Volkskrankheit werden. Wir sitzen nämlich allesamt viel zu viel vor dem Bildschirm. Und das ist bei Weitem nicht das einzige Problem, das es mit der Arbeit im Büro gibt.

Aufrecht sitzen, hin und wieder einmal aufstehen, davon hat wohl jeder Bildschirmarbeiter schon einmal gehört. Aber wer hält sich wirklich daran? Die Krankheitsstatistik spricht eine deutliche Sprache: 30 Prozent der Krankmeldungen entfallen auf Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparats. Insofern lässt sich annehmen, dass doch zu viele Büro-Jobber immer noch nicht darauf hören, was Experten seit Jahren predigen.

Richtige Einstellungen finden

Wichtig ist erst einmal ein individuell einstellbarer Schreibtischstuhl. Optimal wäre, wenn dieser auch noch ergonomisch ist, aber das muss für den Anfang gar nicht einmal sein. So lassen sich doch immerhin die allermeisten Bürostühle in der Höhe verstellen. Diese Option sollte genutzt werden. In einer aufrechten Sitzhaltung sollen die Beine im rechten Winkel zum Körper auf dem Boden stehen, die Arme angenehm auf der Tischplatte aufliegen können.

Auch genug Platz ist wichtig. Egal wie angenehm eine Sitzhaltung erst einmal ist, wird sie zu lange beibehalten, wird es unbequem und schlecht für den Rücken. Also ist Bewegung am Schreibtisch angesagt: Die Beine ausstrecken, mal nach Links drehen, die Tastatur etwas weiter in Richtung Monitor schieben und sich nach vorn gebeugt hinsetzen – so werden die Bandscheiben besser durchblutet und der Rücken entspannt.

Auch die Positionierung des Bildschirms ist wichtig. Zu hoch ist genau so schlecht wie zu niedrig. Die Augen sollten sich auf einer Höhe mit der obersten Zeile des Monitors befinden. Der Abstand sollte bei ca. 50 cm liegen [1].

Büros neu erfinden

Aber das alles ist natürlich auf das Standardbüro bezogen. Inzwischen gibt es auch schon ganz andere Arbeitsplatzmodelle, die viel besser für den Rücken sein könnten. Viele Arbeitgeber setzen inzwischen auf innovative Arbeitsumgebungen. Die Rutschen in Goo­gles Büros [2] sind wohl inzwischen allseits bekannt, trotzdem stellen sie ein gutes Beispiel dafür dar, wie Büros anders geplant werden können. Durch den Einbau der Rutschen ergeben sich ganz neue Bewegungsoptionen, die nicht nur die Stimmung heben, sondern auch das ewige Sitzen durchbrechen können.

Auch LEGO scheint sich viele Gedanken über die Gestaltung ihrer Büro...

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Teil 3: Tipps für ein gesundes Entwicklerleben

Work-Life-Balance: Die Arbeitsumgebung

Einen Ausgleich zur Arbeit braucht jeder - auch Softwareentwickler. Im dritten Teil der Reihe „Tipps für ein gesundes Entwicklerleben“ geht es um die richtige Arbeitsumgebung. Genau der fällt nämlich für ein gesundes Entwicklerleben eine besondere Wichtigkeit zu, denn immerhin verbringen die meisten einen Großteil des Tages an ihrem Arbeitsplatz.

Ann-Cathrin Klose


Der richtige Arbeitsplatz ist wichtig – und damit ist nun nicht der passende Job gemeint. Es geht viel mehr darum, dass Rückenbeschwerden zur Volkskrankheit werden. Wir sitzen nämlich allesamt viel zu viel vor dem Bildschirm. Und das ist bei Weitem nicht das einzige Problem, das es mit der Arbeit im Büro gibt.

Aufrecht sitzen, hin und wieder einmal aufstehen, davon hat wohl jeder Bildschirmarbeiter schon einmal gehört. Aber wer hält sich wirklich daran? Die Krankheitsstatistik spricht eine deutliche Sprache: 30 Prozent der Krankmeldungen entfallen auf Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparats. Insofern lässt sich annehmen, dass doch zu viele Büro-Jobber immer noch nicht darauf hören, was Experten seit Jahren predigen.

Richtige Einstellungen finden

Wichtig ist erst einmal ein individuell einstellbarer Schreibtischstuhl. Optimal wäre, wenn dieser auch noch ergonomisch ist, aber das muss für den Anfang gar nicht einmal sein. So lassen sich doch immerhin die allermeisten Bürostühle in der Höhe verstellen. Diese Option sollte genutzt werden. In einer aufrechten Sitzhaltung sollen die Beine im rechten Winkel zum Körper auf dem Boden stehen, die Arme angenehm auf der Tischplatte aufliegen können.

Auch genug Platz ist wichtig. Egal wie angenehm eine Sitzhaltung erst einmal ist, wird sie zu lange beibehalten, wird es unbequem und schlecht für den Rücken. Also ist Bewegung am Schreibtisch angesagt: Die Beine ausstrecken, mal nach Links drehen, die Tastatur etwas weiter in Richtung Monitor schieben und sich nach vorn gebeugt hinsetzen – so werden die Bandscheiben besser durchblutet und der Rücken entspannt.

Auch die Positionierung des Bildschirms ist wichtig. Zu hoch ist genau so schlecht wie zu niedrig. Die Augen sollten sich auf einer Höhe mit der obersten Zeile des Monitors befinden. Der Abstand sollte bei ca. 50 cm liegen [1].

Büros neu erfinden

Aber das alles ist natürlich auf das Standardbüro bezogen. Inzwischen gibt es auch schon ganz andere Arbeitsplatzmodelle, die viel besser für den Rücken sein könnten. Viele Arbeitgeber setzen inzwischen auf innovative Arbeitsumgebungen. Die Rutschen in Goo­gles Büros [2] sind wohl inzwischen allseits bekannt, trotzdem stellen sie ein gutes Beispiel dafür dar, wie Büros anders geplant werden können. Durch den Einbau der Rutschen ergeben sich ganz neue Bewegungsoptionen, die nicht nur die Stimmung heben, sondern auch das ewige Sitzen durchbrechen können.

Auch LEGO scheint sich viele Gedanken über die Gestaltung ihrer Büro...

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