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Kolumne: A² - alles Agile

Kolumne: A² - alles Agile


Agile Softwareentwicklung ist aus der heutigen IT-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Unternehmen haben die Vorteile dieses Ansatzes erkannt und setzen ihn vermehrt nicht nur in der Softwareentwicklung, sondern im gesamten Unternehmen ein. In diesem Teil werden wir einen Blick auf die Methoden werfen, die agile Softwareentwicklung unterstützen.

In den Anfängen wurde Software oft nach klassischen Methoden, wie zum Beispiel mit dem Wasserfall- oder V-Modell entwickelt. Im Jahr 2001 trafen sich siebzehn Personen – größtenteils mit Softwareentwicklungshintergrund –, um eine einheitliche Grundlage herauszuarbeiten, wie Software zukünftig entwickelt werden kann. Dabei entstand das Agile Manifest [1]:

  • Individuals and interactions over processes and tools

  • Working software over comprehensive documenta­tion

  • Customer collaboration over contract negotiation

  • Responding to change over following a plan

Neben dem agilen Manifest wurden auch zwölf Prinzipien [2] benannt, die es Softwareteams ermöglichen sollen, agil Software zu entwickeln:

  • Our highest priority is to satisfy the customer through early and continuous delivery of valuable software.

  • Welcome changing requirements, even late in development. Agile processes harness change for the customer’s competitive advantage.

  • Deliver working software frequently, from a couple of weeks to a couple of months, with a preference to the shorter timescale.

  • Business people and developers must work together daily throughout the project.

  • Build projects around motivated individuals. Give them the environment and support they need, and trust them to get the job done.

  • The most efficient and effective method of conveying information to and within a development team is face-to-face conversation.

  • Working software is the primary measure of progress.

  • Agile processes promote sustainable development. The sponsors, developers, and users should be able to maintain a constant pace indefinitely.

  • Continuous attention to technical excellence and good design enhances agility.

  • Simplicity – the art of maximizing the amount of work not done – is essential.

  • The best architectures, requirements, and designs emerge from self-organizing teams.

  • At regular intervals, the team reflects on how to become more effective, then tunes and adjusts its behavior accordingly.

So sind z. B. die Selbstorganisation und die Selbstreflexion der Teams essenziell für die agile Softwareentwicklung. Für mich ist der wichtigste Punkt unter den zwölf Prinzipien die Zufriedenheit des Kunden bzw. der Stakeholder. Sie wird dadurch erreicht, schnell und zuverlässig gute Software bereitzustellen. Softwareentwicklung nach diesen zwölf Prinzipien kann unter anderem dadurch erreicht werden, dass jene Methoden angewandt werden, die ich in den folgenden Absätzen genauer erläutern möchte.

Im Jahr 1996 entwickelte Kent Beck, ebenfalls Erstunterzeichner des Agilen Manifests, mit zwei Mitstreitern Extreme Programming [3]. Extreme Programming ist neben Scrum ein populärer agiler Prozess zur Softwareentwicklung. Jene im Folgenden beschriebenen Methoden finden sich vollumfä...

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