Entwickler Magazin - 05.2018 - Kubernetes


Preis: 8,50 €

Erhältlich ab:  August 2018

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Lisa Rosenberg, Lisa Wery von Limont, Stephanie Ewers-Neumann, Dominik Mohilo, Andreas Schmidt, Alexander Rudolph, René Schröder, Annegret Junker, Michael Gasch, Marc Sluiter, Frank Müller, Carsten Eilers, Karsten Voigt, Michael Stoye, Sebastian Bindick, Veikko Krypczyk, Elena Bochkor, Martin Mohr, Tam Hanna, Andreas Hess, Thomas Schwärzl, Matt Chotin

Liebe Kapitäninnen und Kapitäne,

und alle, die es noch werden wollen. Den ersten Schritt zur Prüfung der Schiffstauglichkeit haben Sie mit dem Kauf dieses Hefts getan. Dieses Mal setzen wir die Segel in Richtung der Weiten der Containerorchestrierung und dem derzeit beliebtesten Werkzeug dafür: Kubernetes. Konsequent, wie bereits seit Docker (engl. für Hafenarbeiter), wird natürlich auch hier mit dem Seemannsjargon gespielt. So ist Kubernetes das griechische Wort für „Kapitän“. Ein Hoch auf die Hafenromantik.

Joe Beda, Brendan Burns und Craig McLuckie begannen die Arbeit an dem Projekt im Jahr 2014. Am 21. Juli 2015, also vor exakt drei Jahren, war Stapellauf für die Orchestrierungsplattform und Kubernetes 1.0 wurde veröffentlicht. Das nahmen der Suchmaschinenriese Google, dessen Softwarepioniere maßgeblich an der Erschaffung von „K8s“ beteiligt waren, und die Linux Foundation zum Anlass, die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) zu gründen. Erstes Projekt unter der Admiralität der neuen Organisation wurde Kubernetes, das bis heute als Flaggschiff angesehen werden kann.

Bei Docker hatte man etwa zur gleichen Zeit eine ähnliche Funktionalität – genannt Docker Swarm – vorangetrieben, die im November 2015 zu Wasser gelassen wurde. Damit begannen die sogenannten „Orchestration Wars“, ein Streit um die Frage, welche Orchestrierungsplattform ambitionierte Kapitäne nutzen sollten. Als Docker Inc. verkündete, die Orchestrierung in den Kern ihrer Containertechnologie zu integrieren (Docker 1.12), drohte der Kampf um die Vorherrschaft im Ozean der Containerorchestrierung endgültig zu eskalieren, sogar der „Docker Fork“ drohte. Durch die Spende des Docker-Kerns containerd an die CNCF wurden die Wogen dann aber geglättet und der endgültige Schiffbruch für die Interoperabilität der Technologien konnte abgewendet werden. Heute unterstützt Docker nativ die Orchestrierung sowohl mit Kubernetes als auch mit Docker Swarm, der Krieg ist also offensichtlich vorüber. Der Sieger? Nun, da kommt es natürlich drauf an, wen man fragt, doch vieles spricht dafür, dass Kubernetes erfolgreicher aus dem Kampf hervorgegangen ist.

Nun ist es daher an der Zeit, nach Steuerbord K- acht- s zu gehen und sich eingehender mit der Thematik auseinanderzusetzen. Neben einer umfangreichen Einführung in die Arbeit mit Kubernetes von Thomas Schwärzl und Dr. Andreas Hess inklusive einer übersichtlichen Infografik zur Funktionalität der Plattform ist auch der erste Teil unserer Artikelreihe zum Ressourcenmanagement mit K8s von Michael Gasch an Bord. Abgerundet wird das Titelthema mit einem Artikel von Marc Sluiter zur Nutzung virtueller Maschinen in Kubernetes Clustern und unserem Interview mit Matt Chotin zur Zukunft der Orchestrierungsplattform.

Wer nach einem langen Tag an Deck und hinterm Steuerrad das Bedürfnis nach Zerstreuung verspürt, für den haben wir in dieser Ausgabe außerdem etwas ganz Besonderes. Alexander Rudolph zeigt im ersten Teil seiner neuen Reihe „Classic Games Reloaded“, wie man Spieleklassiker ganz einfach nachbauen kann. Los geht es mit der „Mutter aller Kollisionen“, mit Breakout. Das fertige Spiel ist übrigens auf der Heft-DVD enthalten und steht ab sofort auch Online zum Download bereit.

Und nun Leinen los, Anker lichten und klar Schiff machen für die Reise in den Ozean der Containerorchestrierung.

mohilo_dominik_sw.tif_fmt1.jpgDominik Mohilo, Redakteur

Entwickler Magazin Website Entwickler Magazin Entwickler Magazin

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang