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Entwickler Magazin
Buchtipp

Buchtipp: Website-Konzeption und Relaunch

Websites stehen in der Hierarchie der Buzzwords nicht sonderlich hoch - das bedeutet allerdings nicht, dass sie dem Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen nicht hilfreich zur Seite stehen können. Wie so oft gilt auch in diesem Teilbereich der IT, dass gute Planung die halbe Miete ist - ein Thema, dem sich Erlhofer und Brenner in Länge zuwenden.

Tam Hanna


Der erste Teil des Werks betrachtet Webseiten aus psychologischer Sicht: Beim täglichen Kampf mit Technologien denkt man oft nicht daran, was der eigentliche Sinn eines Webprojekts ist. Kapitel zwei betrachtet Webseiten aus Sicht eines Gehirnforschers – der Autor bringt Informationen über Wahrnehmungslehre, das Funktionieren des Gedächtnisses im Allgemeinen und die Auswirkungen ebendieser Effekte auf Webdesign unter einen Hut. Fortgeschrittene Themen wie die Theorie der Verknappung kommen ebenfalls zur Sprache – Amazons rote Verfügbarkeitsanzeige ist ein Musterbeispiel für die verkaufsfördernde Wirkung dieses Denkschemas. Kapitel drei vertieft diese Thematik mit der Vorstellung von Kommunikationsmodellen: Wenn eine Webseite Menschen auf mehreren emotionalen Ebenen anspricht, ist sie effektiver. Darauf folgt eine zweiseitige Zusammenfassung, die das bisher Besprochene in sieben Regeln präsentiert.Die zweite Kapitelgruppe des Buchs steht im Zeichen der Projektplanung. Kapitel fünf stellt eine Gruppe von Werkzeugen vor, die agile Prozesse unterstützen. Wer seine Tasks per Whiteboard plant, findet hier nette Helferlein. Es folgt eine Besprechung der Theorie hinter Websiterelaunches: Wer eine externe Agentur einspannt, freut sich über die Übersetzungshilfe zwischen „Agenturisch“ und „Informatikerisch“. Im siebten Kapitel dreht sich alles um die Relaunchstrategie als Ganzes, die im achten Kapitel um eine Vorstellung der verschiedenen Benutzertypen samt Besprechung des Persona-Modells ergänzt wird. Dieses Wissen dient sodann zur Besprechung der Informationsarchitektur. Neben grundlegenden Ausführungen zum Aufbau von Websites arbeitet sich der Autor am für SEOs besonders wichtigen Finden von Keywords ab.Der vierte Teil des Werks befasst sich mit praktischen Fragen des Webseitenbetriebs. Neben einer Vorstellung der Probleme beim Finden eines geeigneten Hosts dürfen Sie sich an dieser Stelle auch über detaillierte Ausführungen zur Usability freuen. Kapitel 18 geht dann auf das von Google eingeführte Material Design ein. Lobenswert ist, dass die Autoren Pro und Contra flacher Designs ohne ideologische Präferenzen abarbeiten. Eine perfekte Website bringt nichts, wenn sie von den Usern verschmäht wird. Der fünfte Teil geht auf Möglichkeiten zum Anlocken von Nutzern ein. Die Zusammenfassung klassischer SEO- und Webanalysesysteme ist ein didaktisch interessanter Ansatz, der unterm Strich Sinn ergibt. In Kapitel 21 dreht sich dann alles um das eigentliche Liveschalten ...

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Buchtipp: Website-Konzeption und Relaunch

Websites stehen in der Hierarchie der Buzzwords nicht sonderlich hoch - das bedeutet allerdings nicht, dass sie dem Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen nicht hilfreich zur Seite stehen können. Wie so oft gilt auch in diesem Teilbereich der IT, dass gute Planung die halbe Miete ist - ein Thema, dem sich Erlhofer und Brenner in Länge zuwenden.

Tam Hanna


Der erste Teil des Werks betrachtet Webseiten aus psychologischer Sicht: Beim täglichen Kampf mit Technologien denkt man oft nicht daran, was der eigentliche Sinn eines Webprojekts ist. Kapitel zwei betrachtet Webseiten aus Sicht eines Gehirnforschers – der Autor bringt Informationen über Wahrnehmungslehre, das Funktionieren des Gedächtnisses im Allgemeinen und die Auswirkungen ebendieser Effekte auf Webdesign unter einen Hut. Fortgeschrittene Themen wie die Theorie der Verknappung kommen ebenfalls zur Sprache – Amazons rote Verfügbarkeitsanzeige ist ein Musterbeispiel für die verkaufsfördernde Wirkung dieses Denkschemas. Kapitel drei vertieft diese Thematik mit der Vorstellung von Kommunikationsmodellen: Wenn eine Webseite Menschen auf mehreren emotionalen Ebenen anspricht, ist sie effektiver. Darauf folgt eine zweiseitige Zusammenfassung, die das bisher Besprochene in sieben Regeln präsentiert.Die zweite Kapitelgruppe des Buchs steht im Zeichen der Projektplanung. Kapitel fünf stellt eine Gruppe von Werkzeugen vor, die agile Prozesse unterstützen. Wer seine Tasks per Whiteboard plant, findet hier nette Helferlein. Es folgt eine Besprechung der Theorie hinter Websiterelaunches: Wer eine externe Agentur einspannt, freut sich über die Übersetzungshilfe zwischen „Agenturisch“ und „Informatikerisch“. Im siebten Kapitel dreht sich alles um die Relaunchstrategie als Ganzes, die im achten Kapitel um eine Vorstellung der verschiedenen Benutzertypen samt Besprechung des Persona-Modells ergänzt wird. Dieses Wissen dient sodann zur Besprechung der Informationsarchitektur. Neben grundlegenden Ausführungen zum Aufbau von Websites arbeitet sich der Autor am für SEOs besonders wichtigen Finden von Keywords ab.Der vierte Teil des Werks befasst sich mit praktischen Fragen des Webseitenbetriebs. Neben einer Vorstellung der Probleme beim Finden eines geeigneten Hosts dürfen Sie sich an dieser Stelle auch über detaillierte Ausführungen zur Usability freuen. Kapitel 18 geht dann auf das von Google eingeführte Material Design ein. Lobenswert ist, dass die Autoren Pro und Contra flacher Designs ohne ideologische Präferenzen abarbeiten. Eine perfekte Website bringt nichts, wenn sie von den Usern verschmäht wird. Der fünfte Teil geht auf Möglichkeiten zum Anlocken von Nutzern ein. Die Zusammenfassung klassischer SEO- und Webanalysesysteme ist ein didaktisch interessanter Ansatz, der unterm Strich Sinn ergibt. In Kapitel 21 dreht sich dann alles um das eigentliche Liveschalten ...

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