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Entwickler Magazin
Was wir auf der iJS, webinale, IPC, DevOpsCon und JAX lernen konnten

Gebündeltes Expertenwissen von unseren Konferenzen

JAX, DevOpsCon, International JavaScript Conference und das Konferenzduo webinale und International PHP Conference: Im ersten Halbjahr 2019 waren wir wieder auf einigen Konferenzen unterwegs und haben für euch an dieser Stelle die Highlights der ersten Konferenzsaison des Jahres zusammengestellt.

Ann-Cathrin Klose


iJS

An TypeScript führt kaum ein Weg vorbei

Im Rahmen der Konferenzeröffnung beleuchteten Phil Hawksworth (Netlify), Sebastian Meyen (Software & Support Media), Christian Nwamba (Microsoft), Manfred Steyer (SOFTWAREarchitekt.at) und Erin Zimmer (Shine Solutions) erst einmal die klassischen Fragen der JavaScript-Welt und ihre Entwicklung in den letzten Jahren.

Die Panel-Speaker waren sich einig, dass die JavaScript-Variante TypeScript der Sprache einige wichtige Features hinzufügt und andere Dialekte im Vergleich eher eine untergeordnete Rolle spielen. Erin Zimmer verwies hier allerdings auch auf die Gewohnheit hinter der Sprachwahl. So stelle TypeScript Entwickler durchaus vor Hürden, wenn man von ECMAScript darauf umsteige; wer danach aber den umgekehrten Weg gehen wolle, müsse sich genauso darauf einstellen.

Dass TypeScript eine große Rolle in der JavaScript-Welt spielt, war aber kaum zu übersehen. So gab etwa die Hälfte der anwesenden Teilnehmer im Saal an, dass sie mit TypeScript arbeiteten. Die Menge derjenigen, die ausschließlich „Vanilla“ JavaScript einsetzten, fiel geringer aus.

Ethik ist wichtig

Wer eine Brücke baut, unter der kein Bus hindurch passt, schließt damit ärmere Bevölkerungsteile vom Zugang zu den dahinterliegenden Gebieten aus. Wer auf öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, erreicht diese Orte nämlich nicht mehr, wenn dort kein Bus hinfährt. So wurden in der Vergangenheit im Städtebau Zonen geschaffen, in denen bestimmte Schichten unter sich bleiben konnten. Ethisch sind solche Entscheidungen natürlich nicht vertretbar. Das Bewusstsein dafür ist im Städtebau gewachsen. Nun muss es auch in der IT entstehen. Darüber sprach Cennydd Bowles (Designer und Autor) in seiner Keynote am Mittag des ersten Konferenztags der iJS 2019.

Neutrale Technologie gibt es nämlich nicht. Ein Tipp, den er den Teilnehmern mitgab, lautete, die möglichen Folgen einer Entscheidung in einen Prototyp einfließen zu lassen, einen sogenannten Provocotype. Daran können Constraints sichtbar werden – wer mit bestimmten Folgen nicht einverstanden ist, sollte die Lösung nicht wählen.

Für Designer sind diese Constraints aber normal. Ein guter Designer empfindet Contraints als Herausforderung, nicht als Problem. Und dann, ein weiterer Tipp von Bowles, kann man am Ende auch guten Gewissens mit dem eigenen Namen zur Entscheidung stehen.

 

 

webinale + IPC

Diversität bedeutet Reibung

Diversität in Unternehmen ist ein Thema, über das momentan viel geredet wird – doch was ...

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Die Panel-Speaker waren sich einig, dass die JavaScript-Variante TypeScript der Sprache einige wichtige Features hinzufügt und andere Dialekte im Vergleich eher eine untergeordnete Rolle spielen. Erin Zimmer verwies hier allerdings auch auf die Gewohnheit hinter der Sprachwahl. So stelle TypeScript Entwickler durchaus vor Hürden, wenn man von ECMAScript darauf umsteige; wer danach aber den umgekehrten Weg gehen wolle, müsse sich genauso darauf einstellen.

Dass TypeScript eine große Rolle in der JavaScript-Welt spielt, war aber kaum zu übersehen. So gab etwa die Hälfte der anwesenden Teilnehmer im Saal an, dass sie mit TypeScript arbeiteten. Die Menge derjenigen, die ausschließlich „Vanilla“ JavaScript einsetzten, fiel geringer aus.

Ethik ist wichtig

Wer eine Brücke baut, unter der kein Bus hindurch passt, schließt damit ärmere Bevölkerungsteile vom Zugang zu den dahinterliegenden Gebieten aus. Wer auf öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, erreicht diese Orte nämlich nicht mehr, wenn dort kein Bus hinfährt. So wurden in der Vergangenheit im Städtebau Zonen geschaffen, in denen bestimmte Schichten unter sich bleiben konnten. Ethisch sind solche Entscheidungen natürlich nicht vertretbar. Das Bewusstsein dafür ist im Städtebau gewachsen. Nun muss es auch in der IT entstehen. Darüber sprach Cennydd Bowles (Designer und Autor) in seiner Keynote am Mittag des ersten Konferenztags der iJS 2019.

Neutrale Technologie gibt es nämlich nicht. Ein Tipp, den er den Teilnehmern mitgab, lautete, die möglichen Folgen einer Entscheidung in einen Prototyp einfließen zu lassen, einen sogenannten Provocotype. Daran können Constraints sichtbar werden – wer mit bestimmten Folgen nicht einverstanden ist, sollte die Lösung nicht wählen.

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