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Entwickler Magazin
Blended Learning als Spielart des E-Learnings

Besser lernen

Begünstigt durch den technischen Fortschritt, insbesondere durch die zunehmende Anbindung von mobilen Endgeräten an das Internet, ist seit einigen Jahren ein großes Interesse am Thema E-Learning zu verzeichnen. Grund genug, dass wir uns mit dem Thema aus inhaltlicher - nicht technischer - Perspektive auseinandersetzen.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Die Gründe für das gestiegene Interesse am elektronischen Lernen sind vielfältig und lassen sich durch die erhofften Vorteile wie folgt beschreiben:

Erhöhung der Flexibilität: Traditionelle Lernformen sind durch statische Raum- und Zeitvorgaben gekennzeichnet. In Verbindung mit der Notwendigkeit eines lebenslangen Lernens ergeben sich veränderte Anforderungen in räumlicher und zeitlicher Hinsicht. Nicht immer ist es den Teilnehmern möglich bzw. ist es gewünscht, die Lernangebote vor Ort wahrzunehmen. E-Learning erlaubt einen Wissenserwerb unabhängig von diesen Restriktionen.Kosteneinsparungen und Individualisierung: Trotz Anspruch einer Individualisierung der Lernangebote ist es eine wichtige Aufgabe, die Kosten der Wissensvermittlung zu begrenzen. Ein Ansatz ist die Verminderung der Präsenzzeiten der Dozenten bzw. deren effektiverer Einsatz.Erhöhung der Lernerfolge: E-Learning kann und soll in den wenigsten Fällen traditionelle Lernangebote vollständig ersetzen. Vielmehr ist es das Ziel, in bestimmten Bereichen die Art und Weise des Lernens zu ergänzen, zu erweitern und, wo sinnvoll, auch teilweise abzulösen.

Mit der Nennung dieser Ziele des E-Learnings wird auch dessen interdisziplinäre Ausrichtung deutlich. E-Learning tangiert primär die Wissensgebiete der Informatik / Wirtschaftsinformatik und der Bildungswissenschaften. Die Informatik stellt dabei die technologischen Voraussetzungen in Form von Hard- und Software bereit und kann auf Grund der hohen Dynamik in diesem Bereich auch als „Motor“ aufgefasst werden. Anderseits ist die didaktische Aufbereitung der Lehrinhalte die zwingende Voraussetzung für erfolgreiche E-Learning-Projekte. Es gilt zu identifizieren, wie die Inhalte an die organisatorischen und technischen Aspekte dieser Lernform anzupassen sind. E-Learning selbst ist ein Oberbegriff für eine Reihe von unterschiedlichen Lernformen. Dabei ist auffällig, dass die Begriffe weder einheitlich verwendet noch die Lernformen zueinander vollständig überschneidungsfrei sind (Tabelle 1). Eine besondere Stellung nimmt das so genannte Blended Learning ein. Darunter versteht man eine Lehrmethode, bei der die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning systematisch kombiniert werden. Das Konzept verbindet die Effektivität und Flexibilität elektronischer Lernformen (online) mit den sozialen Aspekten des gemeinsamen Lernens (Face to Face).

LernformErläuterungComputer-based Training (CBT)Umfasst Lernprogramme, die zeitlich und räumlich flexibel genutzt...

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Blended Learning als Spielart des E-Learnings

Besser lernen

Begünstigt durch den technischen Fortschritt, insbesondere durch die zunehmende Anbindung von mobilen Endgeräten an das Internet, ist seit einigen Jahren ein großes Interesse am Thema E-Learning zu verzeichnen. Grund genug, dass wir uns mit dem Thema aus inhaltlicher - nicht technischer - Perspektive auseinandersetzen.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Die Gründe für das gestiegene Interesse am elektronischen Lernen sind vielfältig und lassen sich durch die erhofften Vorteile wie folgt beschreiben:

Erhöhung der Flexibilität: Traditionelle Lernformen sind durch statische Raum- und Zeitvorgaben gekennzeichnet. In Verbindung mit der Notwendigkeit eines lebenslangen Lernens ergeben sich veränderte Anforderungen in räumlicher und zeitlicher Hinsicht. Nicht immer ist es den Teilnehmern möglich bzw. ist es gewünscht, die Lernangebote vor Ort wahrzunehmen. E-Learning erlaubt einen Wissenserwerb unabhängig von diesen Restriktionen.Kosteneinsparungen und Individualisierung: Trotz Anspruch einer Individualisierung der Lernangebote ist es eine wichtige Aufgabe, die Kosten der Wissensvermittlung zu begrenzen. Ein Ansatz ist die Verminderung der Präsenzzeiten der Dozenten bzw. deren effektiverer Einsatz.Erhöhung der Lernerfolge: E-Learning kann und soll in den wenigsten Fällen traditionelle Lernangebote vollständig ersetzen. Vielmehr ist es das Ziel, in bestimmten Bereichen die Art und Weise des Lernens zu ergänzen, zu erweitern und, wo sinnvoll, auch teilweise abzulösen.

Mit der Nennung dieser Ziele des E-Learnings wird auch dessen interdisziplinäre Ausrichtung deutlich. E-Learning tangiert primär die Wissensgebiete der Informatik / Wirtschaftsinformatik und der Bildungswissenschaften. Die Informatik stellt dabei die technologischen Voraussetzungen in Form von Hard- und Software bereit und kann auf Grund der hohen Dynamik in diesem Bereich auch als „Motor“ aufgefasst werden. Anderseits ist die didaktische Aufbereitung der Lehrinhalte die zwingende Voraussetzung für erfolgreiche E-Learning-Projekte. Es gilt zu identifizieren, wie die Inhalte an die organisatorischen und technischen Aspekte dieser Lernform anzupassen sind. E-Learning selbst ist ein Oberbegriff für eine Reihe von unterschiedlichen Lernformen. Dabei ist auffällig, dass die Begriffe weder einheitlich verwendet noch die Lernformen zueinander vollständig überschneidungsfrei sind (Tabelle 1). Eine besondere Stellung nimmt das so genannte Blended Learning ein. Darunter versteht man eine Lehrmethode, bei der die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning systematisch kombiniert werden. Das Konzept verbindet die Effektivität und Flexibilität elektronischer Lernformen (online) mit den sozialen Aspekten des gemeinsamen Lernens (Face to Face).

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