Entwickler Magazin - 06.2016 - Cool Programming


Preis: 8,50 €

Erhältlich ab:  Oktober 2016

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Alexander Rudolph, Carsten Eilers, Ann-Cathrin Klose, Danny Reinhold, Michael Vogeler, Jan Wiescher, Stefanie Schäfers, Arun Wadhawan, Karsten Sitterberg, Thomas Kruse, Veikko Krypczyk, Elena Bochkor, Peter Nehren, Hartmut Schmitt, Elisabeth Weißenböck

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit der Sicherheit ist das ja so eine Sache. Browst man durch die aktuellen Neuigkeiten der Entwicklerwelt, fällt einem meist schnell auf, wie viele Softwarehersteller Schwachstellen im eigenen Produkt vermelden müssen. Idealerweise kommen solche Meldungen bereits mit dem Verweis auf das entsprechende Bugfix-Update daher, trotzdem ist es auffällig, dass die Anzahl der Sicherheitslücken in Software mit zunehmender Anzahl der Technologien steigt. Nicht, dass das verwunderlich wäre – neue Technologien, die vielleicht noch nicht komplett ausgereift sind, bevor sie den Markt erobern wollen, sind dementsprechend anfälliger für Schwachstellen und Angriffe, die selbige ausnutzen.

Tatsächlich ist es aber nicht nur die „klassische“ Anwendersoftware, die Opfer von Sicherheitslücken und Angriffen aller Art wird. Wie steht es also zum Beispiel mit der Festplattenverschlüsselung, die ja durchaus dazu gedacht ist, sensible Daten vor den Blicken unrechtmäßiger Nutzer zu schützen? In den meisten Fällen nicht besonders gut, weiß Carsten Eilers, der in dieser Ausgabe des Entwickler Magazins genau zu diesem Thema Näheres erzählt.

Jetzt mal abgesehen von der Anzahl der Schwachstellen, ist Security generell ein gutes Stichwort, über das viel intensiver nachgedacht werden sollte. Schon seit Jahren gibt es den Ansatz der Usable Security and Privacy, mit deren Hilfe Software den Benutzer bei sicherheitsrelevanten Zielen und Vorhaben bestmöglich unterstützen soll. Nur wie erhält man überhaupt das Qualitätsmerkmal „Usable Security“, und braucht man das überhaupt? Die Antwort darauf müssen Sie im Artikel von Hartmut Schmitt und Peter Nehren selbst nachlesen, an dieser Stelle sei aber gesagt, dass Prinzipien und Richtlinien hierbei als Gestaltungswerkzeuge dienen. Die mögen zwar den meisten langweilig und eventuell sogar einschränkend erscheinen, sind aber eine gute Sache, weil sich daran selbst Einsteiger orientieren können.

Apropos Einsteiger: Vielleicht sind solche Prinzipien zum Erstellen sicherer Software etwas, das viel intensiver bereits beim Programmiereinstieg vermittelt werden sollte. Gut, zugegeben: Als Anfänger ist man da natürlich mit vielerlei anderen Dingen beschäftigt – nicht zuletzt der Fülle an verfügbaren Technologien. Gerade, wenn man Kinder und Jugendliche ans Coden heranführen will, sind darum andere Möglichkeiten gefragt als traditionelle „Hello World“-Listings. Wie wäre es stattdessen mit Programmierspielen oder lieber gleich einem stylischen Roboter, anhand derer Kinder langsam an die weite Welt der Programmierung herangeführt werden können? Eine Reihe solcher „Hello World“-Alternativen für den Programmiereinstieg beschreiben beispielsweise Elisabeth Weißenböck und Bernhard Löwenstein im Titelthema dieser Ausgabe. „Cool Programming“ lautet hier das Stichwort, mit dem der Programmierer der Zukunft ans Coden herangeführt werden soll – und wer weiß, vielleicht bietet diese Zukunft uns dann ja auch eine Welt, in der es endlich weniger Schwachstellen in den zur Verfügung stehenden Technologien gibt. Träumen darf man ja ...

schaefers_stefanie_sw.tif_fmt1.jpgStefanie Schäfers, Redakteurin

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