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Entwickler Magazin
WLAN im Unternehmen

Drahtlos in die Wirtschaft 4.0

Die Digitalisierung beschränkt sich nicht nur auf die Produktion und Industrie 4.0. Über drahtlose Netzwerke können Unternehmen aller Branchen in der ersten Liga spielen. Die Technik stößt gelegentlich noch an Grenzen. Doch wie gut das geteilte Funkmedium funktioniert, zeigt bereits seine Bandbreite an Einsatzszenarien.

Arun Wadhawan


Ein Besucher im Fußballstadion erwartet dieselbe Konnektivität, die er zu Hause gewohnt ist. Er bekommt sie bei Bundesligisten, die ihre Spielstätte zum „Connected Stadium“ aufgerüstet haben. Mobiles Internet steht dort über ein stadioneigenes Wireless Local Area Network (WLAN) bereit. Die Vereine locken mit Apps, die Stadionbesucher informieren und unterhalten – und noch näher an das Spielgeschehen rücken sollen. Das macht den Weg zum Tor frei, hinter dem neuer Umsatz wartet.

Unternehmen, die im digitalen Zeitalter in der ersten Liga mitspielen wollen, setzen auf flexible Geschäftsmodelle und -prozesse. Eine WLAN-Infrastruktur und ein modernes Rechenzentrum schaffen die Voraussetzung und bieten die Möglichkeiten, kommende Anforderungen rasch umzusetzen.

Das Funkmedium hat das Potenzial, sich als universelle Standardinfrastruktur zu etablieren. Denn über WLAN kann beispielsweise eine Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) laufen, in der Endgeräte wie Maschinen, Automaten, Autos oder auch Container untereinander oder mit einer zentralen Leitstelle Informationen austauschen. Damit ist eine flexible und schnell einzurichtende Infrastruktur für das Internet of Things geschaffen. Dieser Digitalisierungstrend verändert dabei alle Branchen zur Wirtschaft 4.0.

Unternehmen zögern jedoch, auf ein drahtloses lokales Netzwerk zu setzen. Für sie ist WLAN zu instabil, unsicher und bietet nur einen geringen Datendurchsatz. Das klingt zunächst plausibel, denn das Funksignal wird tatsächlich schwächer, je weiter man ein Endgerät vom Access Point entfernt. Neueste Access Points bieten jedoch Quality of Service (QoS). Dabei werden verzögerungsanfällige Anwendungen wie Voice over WLAN (VoWLAN) oder Videostreaming bevorzugt und damit der Datenverkehr im Netzwerk optimal gesteuert. IT-Dienstleister, wie beispielsweise Axians Networks & Solutions, installieren eine WLAN-Infrastruktur für Firmen mit Access Points, WLAN-Controller und -Switches so, dass Mitarbeiter für ihre Anwendungen die Bandbreite bekommen, die sie brauchen.

Auf der zweiten Welle im geteilten Medium

Eine sachgemäße Implementierung ist wichtig: Denn als Funkmedium kann WLAN gestört werden. Hinzu kommt, dass sich Nutzer die Bandbreite teilen. Eine Ungenauigkeit reicht aus und Störimpulse treten auf. So entstehen beispielsweise Probleme, wenn jemand eine große Datei herunterlädt, während ein anderer Nutzer parallel telefoniert. Diese Interferenzen verursachen höhere Latenzzeiten und verlangsamen oder unterbrechen ...

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WLAN im Unternehmen

Drahtlos in die Wirtschaft 4.0

Die Digitalisierung beschränkt sich nicht nur auf die Produktion und Industrie 4.0. Über drahtlose Netzwerke können Unternehmen aller Branchen in der ersten Liga spielen. Die Technik stößt gelegentlich noch an Grenzen. Doch wie gut das geteilte Funkmedium funktioniert, zeigt bereits seine Bandbreite an Einsatzszenarien.

Arun Wadhawan


Ein Besucher im Fußballstadion erwartet dieselbe Konnektivität, die er zu Hause gewohnt ist. Er bekommt sie bei Bundesligisten, die ihre Spielstätte zum „Connected Stadium“ aufgerüstet haben. Mobiles Internet steht dort über ein stadioneigenes Wireless Local Area Network (WLAN) bereit. Die Vereine locken mit Apps, die Stadionbesucher informieren und unterhalten – und noch näher an das Spielgeschehen rücken sollen. Das macht den Weg zum Tor frei, hinter dem neuer Umsatz wartet.

Unternehmen, die im digitalen Zeitalter in der ersten Liga mitspielen wollen, setzen auf flexible Geschäftsmodelle und -prozesse. Eine WLAN-Infrastruktur und ein modernes Rechenzentrum schaffen die Voraussetzung und bieten die Möglichkeiten, kommende Anforderungen rasch umzusetzen.

Das Funkmedium hat das Potenzial, sich als universelle Standardinfrastruktur zu etablieren. Denn über WLAN kann beispielsweise eine Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) laufen, in der Endgeräte wie Maschinen, Automaten, Autos oder auch Container untereinander oder mit einer zentralen Leitstelle Informationen austauschen. Damit ist eine flexible und schnell einzurichtende Infrastruktur für das Internet of Things geschaffen. Dieser Digitalisierungstrend verändert dabei alle Branchen zur Wirtschaft 4.0.

Unternehmen zögern jedoch, auf ein drahtloses lokales Netzwerk zu setzen. Für sie ist WLAN zu instabil, unsicher und bietet nur einen geringen Datendurchsatz. Das klingt zunächst plausibel, denn das Funksignal wird tatsächlich schwächer, je weiter man ein Endgerät vom Access Point entfernt. Neueste Access Points bieten jedoch Quality of Service (QoS). Dabei werden verzögerungsanfällige Anwendungen wie Voice over WLAN (VoWLAN) oder Videostreaming bevorzugt und damit der Datenverkehr im Netzwerk optimal gesteuert. IT-Dienstleister, wie beispielsweise Axians Networks & Solutions, installieren eine WLAN-Infrastruktur für Firmen mit Access Points, WLAN-Controller und -Switches so, dass Mitarbeiter für ihre Anwendungen die Bandbreite bekommen, die sie brauchen.

Auf der zweiten Welle im geteilten Medium

Eine sachgemäße Implementierung ist wichtig: Denn als Funkmedium kann WLAN gestört werden. Hinzu kommt, dass sich Nutzer die Bandbreite teilen. Eine Ungenauigkeit reicht aus und Störimpulse treten auf. So entstehen beispielsweise Probleme, wenn jemand eine große Datei herunterlädt, während ein anderer Nutzer parallel telefoniert. Diese Interferenzen verursachen höhere Latenzzeiten und verlangsamen oder unterbrechen ...

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