Entwickler Magazin - 06.2019 - Istio


Preis: 8,50 €

Erhältlich ab:  Oktober 2019

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Michael Hofmann, Markus Lackner, Jan Stamer, Tam Hanna, Dominik Mohilo, René Schröder, Arif Wider, Danilo Sato, Christoph Windheuser, Frank Müller, Thorsten Stark, Elena Bochkor, Anton Weiss, Kay Glahn

χαίρετε, προγραμματιστής!

Na, haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, das verstanden? Falls nicht, keine Sorge: Die Zahl der Menschen, die altgriechische Vokabeln entziffern und übersetzen können, ist im Vergleich zum Rest der Menschheit verschwindend gering. Vielleicht klappt es ja hiermit:

IDENTIFICATION DIVISION.
PROGRAM-ID. HELLO.
 
ENVIRONMENT DIVISION.
CONFIGURATION SECTION.
 
DATA DIVISION.
WORKING-STORAGE SECTION.
 
PROCEDURE DIVISION.
 
  DISPLAY "HELLO WORLD!"
  GOBACK.
 
END PROGRAM HELLO.

Auch nicht? Dabei kommen wir mit dieser Programmiersprache quasi täglich in irgendeiner Form in (passiven) Kontakt. Für alle, die es nicht erkannt haben: Es ist ein klassisches Hello-World-Programm, geschrieben in COBOL (Common Business Oriented Language). Die Sprache, die einst vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium mitfinanziert und in Auftrag gegeben wurde, hat im September dieses Jahres ihre 60. Geburtstag feiern können. Relativ gesehen ist COBOL damit im Vergleich zu aktuellen Programmiersprachen ähnlich alt wie das Altgriechische im Vergleich zu heutigen Verkehrssprachen.

Dennoch haben Entwickler, gerade im DevOps- und Containerumfeld einen gewissen Hang zum Griechischen, beginnend bei Kubernetes (griechisch für Steuermann) über Mesos (griechisch für Mitte) bis hin zum Titelthema dieser Ausgabe des Entwickler Magazins: Istio, das im Griechischen für das Wort Segel steht.

Istio ist ein sogenanntes Service Mesh, ein Tool zur Verwaltung von Microservices. Besonders dann, wenn Microservices-Architekturen drohen, ob ihres Umfangs unüberblickbar zu werden, lohnt sich der Einsatz des Netzes für Services, um die Übersicht zu behalten.

Michael Hofmann und Markus Lackner führen ab Seite 26 mit einem umfangreichen Grundlagenartikel in dieses komplexe Thema ein. Außerdem haben wir in Zusammenarbeit mit dem Erstgenannten zwei Infografiken erarbeitet: 3ine zu den wichtigsten Konstrukten und Befehlen von Istio (S. 40) und eine zu den Best Practices im Umgang mit dem Service Mesh (S. 46). Den Schwerpunkt runden zwei vergleichende Artikel ab, die dem beliebten Tool Alternativen gegenüberstellen. Mit diesem geballten Wissen sollten Sie das nächste Microservices-Projekt sicher in den Hafen Ihrer Wahl manövrieren können.

Wer es lieber esoterischer, wenn auch nicht weniger technisch mag, den nimmt Tam Hanna ab Seite 80 mit auf eine Reise in die Tiefen der Programmierung des Grafikrechners TI-84. Gesprochen wird dort allerdings weder Griechisch noch COBOL, stattdessen werden die Rechner in BASIC (Beginner’s All-purpose Symbolic Instruction Code) programmiert.

Die Sprache der Evolution spricht Elena Bochkor in ihrem Artikel zu den Chancen und Risiken der Digitalisierung (S. 10), während Kay Glahn ab Seite 88 in der Zunge des Zeitgeists den Status quo des mobilen Bezahlens diskutiert. Und natürlich ist auch wieder die Sprache der Gopher in diesem Heft enthalten: Neben der üblichen Golumne von Frank Müller (S. 76) hat Jan Stamer für uns die Überarbeitungen bei den Go Modules übersetzt (S. 70).

In diesem Sinne: Τα λέμε αργότερα,

mohilo_dominik_sw.tif_fmt1.jpgDominik Mohilo, Redakteur

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