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Entwickler Magazin
Chancen und Risiken der Digitalisierung - eine Standortbestimmung

Willkommen in der Zukunft

Die Schlagwörter „Digitalisierung“ und „digitale Transformation“ sind in aller Munde. Sie haben längst den IT-Bereich verlassen und sind zu einer Frage der Unternehmensstrategie geworden. Wie kann es einem Unternehmen gelingen, den heutigen und künftigen Anforderungen des Business zu entsprechen? Welche Rolle wird dabei die IT spielen? In vielen Branchen wird sich die IT von einem Unterstützer zu einem entscheidenden Wettbewerbsinstrument entwickeln. Die Zukunft hat bereits begonnen und für IT-Dienstleister wird es neue Betätigungsfelder geben.

Elena Bochkor


Es vergeht kein Tag, an dem nicht auch die Mainstreammedien dem „digitalen Wandel“ gewissermaßen auf der Spur sind. Meist ist die Rede von Chancen und Bedrohungen, von Auswirkungen auf unser Arbeitsleben und vom Versuch einer Standortbestimmung der deutschen Wirtschaft mit den stärksten Wettbewerbern in diesem Bereich, d. h. den USA und den führenden Nationen im asiatischen Raum. Viele Unternehmen stecken bereits mitten im digitalen Wandel oder es stehen erste ernstzunehmende Projekte kurz- und mittelfristig auf der Agenda. Dabei geht es weniger um rein technische Fragen, die digitale Transformation setzt stattdessen an den Geschäftsprozessen eines Unternehmens an. Im Ergebnis werden bestehende Geschäftsprozesse nicht nur digitalisiert, sondern es wird oft zu einer vollständigen Neudefinition kommen. Gelingt das, kann das Unternehmen dadurch ggf. einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil erzielen.

Digitale Transformation

Rund um das weite Thema der digitalen Transformation hat sich eine Reihe von Begriffen gebildet, die nicht immer korrekt und trennscharf verwendet werden. Eine umfassende Begriffsdefinition könnte wie folgt lauten [1]: „Unter digitaler Transformation versteht man die Kombination von Veränderungen in Strategie, Geschäftsmodell, Organisation, Prozessen und Kultur in Unternehmen durch den Einsatz von digitalen Technologien mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.“

Hier wird klar, die Informationstechnik wird immer mehr ein wichtiges Werkzeug, zunehmend der Treiber der Entwicklung, aber niemals alleinig ausschlaggebend sein. Vielmehr wird es auf das richtige Zusammenspiel von Business und Technik ankommen. Im Ergebnis werden dann Unternehmensprobleme auf bisher unbekannte Weise gelöst. Eng verbunden ist damit der Innovationsbegriff. Je nach Ausmaß des Wandels, der durch eine Innovation ausgelöst wird, kann man zwischen inkrementellen (evolutionären) und disruptiven Innovationen unterscheiden. Inkrementelle Innovationen stellen eine schrittweise Weiterentwicklung bestehender Technologien und Produkte dar. Sie verbessern diese, fügen neue Funktionalitäten hinzu oder beseitigen festgestellte Unzulänglichkeiten. Der grundsätzliche Lösungsansatz bleibt jedoch gleich. Eine disruptive Innovation ist dagegen eine Technologie, die eventuell das Potenzial hat, bestehende Lösungen komplett oder teilweise zu verdrängen. Sie setzt nicht auf der bereits bestehenden Technologie auf, sondern bietet für das jeweilige Problem einen vollständig neuen Lösu...

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Chancen und Risiken der Digitalisierung - eine Standortbestimmung

Willkommen in der Zukunft

Die Schlagwörter „Digitalisierung“ und „digitale Transformation“ sind in aller Munde. Sie haben längst den IT-Bereich verlassen und sind zu einer Frage der Unternehmensstrategie geworden. Wie kann es einem Unternehmen gelingen, den heutigen und künftigen Anforderungen des Business zu entsprechen? Welche Rolle wird dabei die IT spielen? In vielen Branchen wird sich die IT von einem Unterstützer zu einem entscheidenden Wettbewerbsinstrument entwickeln. Die Zukunft hat bereits begonnen und für IT-Dienstleister wird es neue Betätigungsfelder geben.

Elena Bochkor


Es vergeht kein Tag, an dem nicht auch die Mainstreammedien dem „digitalen Wandel“ gewissermaßen auf der Spur sind. Meist ist die Rede von Chancen und Bedrohungen, von Auswirkungen auf unser Arbeitsleben und vom Versuch einer Standortbestimmung der deutschen Wirtschaft mit den stärksten Wettbewerbern in diesem Bereich, d. h. den USA und den führenden Nationen im asiatischen Raum. Viele Unternehmen stecken bereits mitten im digitalen Wandel oder es stehen erste ernstzunehmende Projekte kurz- und mittelfristig auf der Agenda. Dabei geht es weniger um rein technische Fragen, die digitale Transformation setzt stattdessen an den Geschäftsprozessen eines Unternehmens an. Im Ergebnis werden bestehende Geschäftsprozesse nicht nur digitalisiert, sondern es wird oft zu einer vollständigen Neudefinition kommen. Gelingt das, kann das Unternehmen dadurch ggf. einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil erzielen.

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Rund um das weite Thema der digitalen Transformation hat sich eine Reihe von Begriffen gebildet, die nicht immer korrekt und trennscharf verwendet werden. Eine umfassende Begriffsdefinition könnte wie folgt lauten [1]: „Unter digitaler Transformation versteht man die Kombination von Veränderungen in Strategie, Geschäftsmodell, Organisation, Prozessen und Kultur in Unternehmen durch den Einsatz von digitalen Technologien mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.“

Hier wird klar, die Informationstechnik wird immer mehr ein wichtiges Werkzeug, zunehmend der Treiber der Entwicklung, aber niemals alleinig ausschlaggebend sein. Vielmehr wird es auf das richtige Zusammenspiel von Business und Technik ankommen. Im Ergebnis werden dann Unternehmensprobleme auf bisher unbekannte Weise gelöst. Eng verbunden ist damit der Innovationsbegriff. Je nach Ausmaß des Wandels, der durch eine Innovation ausgelöst wird, kann man zwischen inkrementellen (evolutionären) und disruptiven Innovationen unterscheiden. Inkrementelle Innovationen stellen eine schrittweise Weiterentwicklung bestehender Technologien und Produkte dar. Sie verbessern diese, fügen neue Funktionalitäten hinzu oder beseitigen festgestellte Unzulänglichkeiten. Der grundsätzliche Lösungsansatz bleibt jedoch gleich. Eine disruptive Innovation ist dagegen eine Technologie, die eventuell das Potenzial hat, bestehende Lösungen komplett oder teilweise zu verdrängen. Sie setzt nicht auf der bereits bestehenden Technologie auf, sondern bietet für das jeweilige Problem einen vollständig neuen Lösu...

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