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XAMPP im Überblick

Alles an Bord


Um auf dem lokalen Rechner PHP-Anwendungen zu programmieren oder Webapplikationen zu evaluieren, braucht man eine umfassende Entwicklungs- und Testumgebung. Deren Herz ist der lokal installierte Server, weitere Tools und Services sind i. d. R. integriert. Für PHP greift man dazu gerne auf XAMPP und Co. zurück.

Für den Betrieb von dynamischen Webapplikationen ist ein Server nötig, der die Daten über das Netzwerk bereitstellt, die dann durch den Browser auf dem Client interpretiert und ausgeführt werden. Eine ähnliche Infrastruktur benötigt man bereits während der Entwicklung. Selbstverständlich kann man einen Entwicklungsserver auch lokal auf dem Rechner installieren, konfigurieren und ausführen. Eine solche Einrichtung ist jedoch nicht trivial und verursacht demzufolge einiges an Aufwand. Bewährt hat sich der Einsatz komplett konfigurierter Entwicklungsumgebungen, zum Beispiel XAMPP [1]. Nach dem Download sind diese in wenigen Augenblicken installiert und konfiguriert. In diesem Artikel sehen wir uns verschiedene Komplettpakete aus diesem Umfeld an und betrachten Varianten sowie Erweiterungen. Einsteiger lernen diese Systemumgebungen kennen, und fortgeschrittene Entwickler werden hoffentlich noch die eine oder andere wichtige Information erhalten.

LAMP

Ausgangspunkt unserer Betrachtungen ist die sogenannte LAMP-Architektur. Das bekannte Akronym steht für Linux, Apache, MySQL und PHP. Diese Kombination von Software definiert eine Infrastruktur (Architektur) zum Erstellen von dynamischen Webseiten bzw. -applikationen. Zu einem solchen sogenannten LAMP-Stack gehört demnach das Zusammenwirken von Betriebssystem, Webserver, Datenbank und Programmiersprache. Dieses Zusammenspiel der Komponenten ist in Abbildung 1 illustriert.

bochkor_xampp_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Ein typischer LAMP-Stack [2]

Diese Abbildung verdeutlicht die Funktionsweise einer dynamischen, serverbasierten Webapplikation. Die Basis dafür ist eine spezielle Variante des Client-Server-Modells. Der Nutzer (Client) muss keine weitere Software installiert haben, nur einen Internetbrowser. Bereits hier wird die hohe Flexibilität des Ansatzes deutlich. Internetbrowser gibt es für alle Betriebssysteme und Varianten. Auch spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Desktop-PC, einen Laptop oder ein Smartphone bzw. Tablet handelt. Auf Clientseite kommt man mit PHP nicht in Berührung, man muss lediglich HTML-Dateien (Struktur), ggf. CSS (Design) und JavaScript (Logik) verarbeiten. Die eigentliche Anwendung läuft auf dem Server. Dazu w...

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