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Entwickler Magazin
Das Geheimnis einer guten Code Review

Best Practice für alle

Jeder Entwickler kennt Code Reviews: Toolbasiert, im Team oder spontan durch einen einzelnen Kollegen wird Code begutachtet, diskutiert und dadurch (hoffentlich) verbessert. Was macht aber eine gute Review aus, wie gehen Entwickler dabei am liebsten vor, und wie lässt sich die Review verbessern?

Ann-Cathrin Klose


Code Reviews sind aus dem Alltag der meisten Entwickler kaum wegzudenken: Egal, ob der Code mit einem Kollegen besprochen oder mit Tools ganz strukturiert begutachtet wird – das Verfahren der Code Reviews eignet sich nicht nur dazu, die Produktqualität zu steigern. Es hilft auch dabei, den Wissenstransfer innerhalb des Teams zu verbessern. Das Pair Programming integriert den Reviewprozess sogar unmittelbar in das Schreiben des Codes. Während ein Entwickler tippt, führt ein anderer eine Art von Review in Echtzeit durch. Das ist der große Vorteil der Methode und soll zu einer signifikanten Reduktion der Bugzahl im Code führen. Und gerade in Open-Source-Projekten spielen Code Reviews eine große Rolle und stellen für viele Entwickler einen Anreiz zur Mitarbeit dar.

Code Reviews beliebter als Unit-Tests

Darum hat der State of Code Quality 2016 Survey diesen wichtigen Bestandteil des Entwickleralltags einmal genauer unter die Lupe genommen: Wie zufrieden sind Entwickler mit ihrem Code; welche Verfahren werden zur Qualitätssteigerung eingesetzt? Diese und viele weitere Fragen stellte das Unternehmen SmartBear im Dezember 2015 sechshundert IT-Profis aus mehr als dreißig verschiedenen Branchen. Die größte Gruppe unter den Befragten stellen mit einem Anteil von 48 Prozent die Entwickler dar, gefolgt von Testern (17 Prozent).

Insgesamt zeigt der Survey, dass Zweidrittel der Entwickler zufrieden mit der Codequalität des Produkts sind, an dem sie arbeiten. Etwa gleich hoch liegt die Quote derjenigen, die ihren Code regelmäßig innerhalb der Deadline ausliefern können. Allerdings müssen für die pünktliche Auslieferung Abstriche gemacht werden: So ist die Code Review zwar die beliebteste Methode zur Qualitätssteigerung, mit der 62,7 Prozent der Befragten arbeiten. Damit liegt die Methode vor Unit-Tests. 65,6 Prozent der Teilnehmer gaben allerdings auch an, dass ihre Arbeitsbelastung sie davon abhält, intensivere Code Reviews durchzuführen. Codequalität und Deadlines stehen also durchaus in Konkurrenz zueinander.

Beliebteste Reviewarten

Die häufigste Form der Code Review ist laut dem vorgenannten Survey die Ad-hoc-Review, bei der Code spontan mit einzelnen Kollegen besprochen wird. 71,9 Prozent der Befragten des State of Code Quality 2016 Survey nutzen diese Form der Review, die am häufigsten wöchentlich durchgeführt wird. Nur etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer nimmt an Code Reviews in Meetings teil, die zumeist wöchentlich oder monatlich stattfinden.

Toolbasierte Code ...

Entwickler Magazin
Das Geheimnis einer guten Code Review

Best Practice für alle

Jeder Entwickler kennt Code Reviews: Toolbasiert, im Team oder spontan durch einen einzelnen Kollegen wird Code begutachtet, diskutiert und dadurch (hoffentlich) verbessert. Was macht aber eine gute Review aus, wie gehen Entwickler dabei am liebsten vor, und wie lässt sich die Review verbessern?

Ann-Cathrin Klose


Code Reviews sind aus dem Alltag der meisten Entwickler kaum wegzudenken: Egal, ob der Code mit einem Kollegen besprochen oder mit Tools ganz strukturiert begutachtet wird – das Verfahren der Code Reviews eignet sich nicht nur dazu, die Produktqualität zu steigern. Es hilft auch dabei, den Wissenstransfer innerhalb des Teams zu verbessern. Das Pair Programming integriert den Reviewprozess sogar unmittelbar in das Schreiben des Codes. Während ein Entwickler tippt, führt ein anderer eine Art von Review in Echtzeit durch. Das ist der große Vorteil der Methode und soll zu einer signifikanten Reduktion der Bugzahl im Code führen. Und gerade in Open-Source-Projekten spielen Code Reviews eine große Rolle und stellen für viele Entwickler einen Anreiz zur Mitarbeit dar.

Code Reviews beliebter als Unit-Tests

Darum hat der State of Code Quality 2016 Survey diesen wichtigen Bestandteil des Entwickleralltags einmal genauer unter die Lupe genommen: Wie zufrieden sind Entwickler mit ihrem Code; welche Verfahren werden zur Qualitätssteigerung eingesetzt? Diese und viele weitere Fragen stellte das Unternehmen SmartBear im Dezember 2015 sechshundert IT-Profis aus mehr als dreißig verschiedenen Branchen. Die größte Gruppe unter den Befragten stellen mit einem Anteil von 48 Prozent die Entwickler dar, gefolgt von Testern (17 Prozent).

Insgesamt zeigt der Survey, dass Zweidrittel der Entwickler zufrieden mit der Codequalität des Produkts sind, an dem sie arbeiten. Etwa gleich hoch liegt die Quote derjenigen, die ihren Code regelmäßig innerhalb der Deadline ausliefern können. Allerdings müssen für die pünktliche Auslieferung Abstriche gemacht werden: So ist die Code Review zwar die beliebteste Methode zur Qualitätssteigerung, mit der 62,7 Prozent der Befragten arbeiten. Damit liegt die Methode vor Unit-Tests. 65,6 Prozent der Teilnehmer gaben allerdings auch an, dass ihre Arbeitsbelastung sie davon abhält, intensivere Code Reviews durchzuführen. Codequalität und Deadlines stehen also durchaus in Konkurrenz zueinander.

Beliebteste Reviewarten

Die häufigste Form der Code Review ist laut dem vorgenannten Survey die Ad-hoc-Review, bei der Code spontan mit einzelnen Kollegen besprochen wird. 71,9 Prozent der Befragten des State of Code Quality 2016 Survey nutzen diese Form der Review, die am häufigsten wöchentlich durchgeführt wird. Nur etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer nimmt an Code Reviews in Meetings teil, die zumeist wöchentlich oder monatlich stattfinden.

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