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Entwickler Magazin
Interne Verschlagwortung von Beiträgen und Seiten

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Als Betreiber eines Blogs ist es manchmal ratsam, Beiträge zu klassifizieren, sich quasi eine Art „Wiedervorlage“ zu schaffen. Das lässt sich einrichten, auch wenn dafür ein wenig Handarbeit vonnöten ist.

Vladimir Simović


Wenn man mehrere Jahre halbwegs aktiv bloggt, sammeln sich jede Menge Blogartikel an. Manche werden auch nach mehreren Jahren nach wie vor gut besucht, könnten aber unter Umständen eine kleine Aktualisierung oder einen zusätzlichen Hinweis vertragen. Bei einigen entdeckt man Rechtschreibfehler, und wieder andere sind entweder Löschkandidaten oder benötigen eine starke Überarbeitung. Daher wäre es praktisch, wenn man solche Beiträge innerhalb von WordPress intern klassifizieren könnte. Leider eignen sich die bestehenden Standardtaxonomien – Kategorien und Schlagwörter (engl. Tags) – aus mehreren Gründen nicht wirklich dafür; unter anderem deswegen, weil sie öffentlich sichtbar sind. Doch bevor wir loslegen, würde ich gerne ein paar grundlegende Begriffe klären, damit Sie auch wissen, wovon ich hier rede.

Was sind Taxonomien?

Eine Taxonomie ist ein Modell oder ein Klassifikationsschema, nach dem man bestimmte Dinge in Klassen oder Kategorien einsortieren kann. Den meisten von uns dürfte der Begriff Taxonomie aus dem Biologieunterricht bekannt vorkommen: Mithilfe der Taxonomie, als Teilgebiet der Biologie, hat man die Lebewesen in eine hierarchische Struktur eingeordnet.

Taxonomien in WordPress

In WordPress gibt es standardmäßig vier Taxonomien [1], zwei davon dürften den meisten WordPress-Nutzern bekannt sein: die Kategorien und die Schlagwörter (Tags). Der Unterschied zwischen diesen beiden ist, dass Kategorien – anders als Schlagwörter – verschachtelt werden und somit eine hierarchische Struktur abbilden können. Ähnlich den Ordnern in einem Betriebssystem. Schlagwörter hingegen sind auf eine Ebene beschränkt und eher dafür gedacht, eine flache Struktur, gerne auch kategorieübergreifend, abzubilden. So könnte man einen Artikel in die Kategorie „Anleitungen“ einsortieren und mit den Schlagwörtern „CSS“, „JavaScript“ und „HTML“ bestücken, wenn der Blogartikel eine Anleitung ist, die sich mit dem Thema HTML, CSS und JavaScript beschäftigt.

Warum brauche ich individuelle Taxonomien?

In vielen Fällen reicht der Einsatz der Kategorien und Schlagwörter vollkommen aus, um die Inhalte zu klassifizieren. Aber in bestimmten Fällen stößt man mit den zwei Standardtaxonomien an die Grenzen des Machbaren, und hier ist es gut zu wissen, dass man in WordPress individuelle Taxonomien [2] definieren kann. Zum Beispiel, wenn man – und jetzt komme ich zu dem eigentlichen Thema zurück – eine Taxonomie erstellen möchte, die ein spezielles Verhalten an den Tag legt. Wie zum Beispiel,...

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Als Betreiber eines Blogs ist es manchmal ratsam, Beiträge zu klassifizieren, sich quasi eine Art „Wiedervorlage“ zu schaffen. Das lässt sich einrichten, auch wenn dafür ein wenig Handarbeit vonnöten ist.

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Wenn man mehrere Jahre halbwegs aktiv bloggt, sammeln sich jede Menge Blogartikel an. Manche werden auch nach mehreren Jahren nach wie vor gut besucht, könnten aber unter Umständen eine kleine Aktualisierung oder einen zusätzlichen Hinweis vertragen. Bei einigen entdeckt man Rechtschreibfehler, und wieder andere sind entweder Löschkandidaten oder benötigen eine starke Überarbeitung. Daher wäre es praktisch, wenn man solche Beiträge innerhalb von WordPress intern klassifizieren könnte. Leider eignen sich die bestehenden Standardtaxonomien – Kategorien und Schlagwörter (engl. Tags) – aus mehreren Gründen nicht wirklich dafür; unter anderem deswegen, weil sie öffentlich sichtbar sind. Doch bevor wir loslegen, würde ich gerne ein paar grundlegende Begriffe klären, damit Sie auch wissen, wovon ich hier rede.

Was sind Taxonomien?

Eine Taxonomie ist ein Modell oder ein Klassifikationsschema, nach dem man bestimmte Dinge in Klassen oder Kategorien einsortieren kann. Den meisten von uns dürfte der Begriff Taxonomie aus dem Biologieunterricht bekannt vorkommen: Mithilfe der Taxonomie, als Teilgebiet der Biologie, hat man die Lebewesen in eine hierarchische Struktur eingeordnet.

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In WordPress gibt es standardmäßig vier Taxonomien [1], zwei davon dürften den meisten WordPress-Nutzern bekannt sein: die Kategorien und die Schlagwörter (Tags). Der Unterschied zwischen diesen beiden ist, dass Kategorien – anders als Schlagwörter – verschachtelt werden und somit eine hierarchische Struktur abbilden können. Ähnlich den Ordnern in einem Betriebssystem. Schlagwörter hingegen sind auf eine Ebene beschränkt und eher dafür gedacht, eine flache Struktur, gerne auch kategorieübergreifend, abzubilden. So könnte man einen Artikel in die Kategorie „Anleitungen“ einsortieren und mit den Schlagwörtern „CSS“, „JavaScript“ und „HTML“ bestücken, wenn der Blogartikel eine Anleitung ist, die sich mit dem Thema HTML, CSS und JavaScript beschäftigt.

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In vielen Fällen reicht der Einsatz der Kategorien und Schlagwörter vollkommen aus, um die Inhalte zu klassifizieren. Aber in bestimmten Fällen stößt man mit den zwei Standardtaxonomien an die Grenzen des Machbaren, und hier ist es gut zu wissen, dass man in WordPress individuelle Taxonomien [2] definieren kann. Zum Beispiel, wenn man – und jetzt komme ich zu dem eigentlichen Thema zurück – eine Taxonomie erstellen möchte, die ein spezielles Verhalten an den Tag legt. Wie zum Beispiel,...

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