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Entwickler Magazin
Tipps und Tricks zur Suchmaschinenoptimierung in WordPress

Gesucht und gefunden

Eine Website zu betreiben, ist das eine - die Inhalte an den Leser oder die Leserin zu bringen, jedoch etwas ganz anderes. Denn einen Großteil der Besucher erreicht man noch immer über diverse Suchmaschinen. Es kann also nicht schaden, sich dem Thema der Suchmaschinenoptimierung zu widmen.

Vladimir Simović


Ich weiß, dass bei vielen meiner Kollegen, die aus der Entwicklerecke kommen, die Wörter SEO und Suchmaschinenoptimierung keine guten Assoziationen hervorrufen. Zu schlecht ist der Ruf dieser Branche in diesen Kreisen, was zum Teil auf zwei Aspekten beruht.

Durch einige Menschen aus der SEO- und der PR-Branche, die sich in der Vergangenheit unter anderem aktiv als Kommentarspammer betätigten und die Betreiber von Websites mit unsinnigen E-Mails traktiert haben, deren einziger Zweck die Erschleichung eines Verweises war, hat der Ruf dieser Branche stark gelitten. Das hat nicht nur Webworker, die nicht der SEO-Szene angehören, sondern auch sehr viele SEOs [1] verärgert, die ihre Arbeit sauber und gewissenhaft durchführen.

Der zweite Aspekt ist, dass die Suchmaschinenoptimierung ein ähnliches Problem hat wie die Ernährungswissenschaft. Sehr viele Rückschlüsse basieren auf reinen Beobachtungen, und hier läuft man Gefahr, Korrelation – die Beziehung zwischen zwei und mehreren Ereignissen – und Kausalität – die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung – zu verwechseln.

Während ich bei HTML, CSS, JavaScript und PHP ohne Probleme eine Testreihe durchführen kann, die sofort für jeden nachprüfbare Ergebnisse liefert, so habe ich im Fall von SEO das Problem, dass sich die Auswirkungen der Maßnahmen erst in Tagen oder Wochen manifestieren und ich nur schwer die tatsächlichen Ursachen identifizieren kann. Man kann häufig nicht eindeutig sagen, ob sich mein Ranking in den Suchmaschinen wegen der getätigten Maßnahme oder trotz meiner Maßnahme geändert hat. Oder wurde ein ganz anderer Faktor von der Suchmaschine berücksichtigt? Hierbei sollte man auch erwähnen, dass zum Beispiel Google mindestens 200 Faktoren [2] berücksichtigt, die das Ranking einer Website ausmachen können.

Doch egal wie man zum Thema SEO steht, die Suchmaschinenoptimierung einer Website ist ein wichtiges Instrument, wenn es darum geht, die Reichweite der Website zu erhöhen. Leider wird es von vielen Betreibern entweder vernachlässigt oder die Prioritäten werden falsch gesetzt.

Warum ist SEO so wichtig?

Die Frage lässt sich sehr schnell beantworten: Auch wenn man sich aktiv um alternative Besucherquellen kümmert, so wird es in den meisten Fällen darauf hinauslaufen, dass ein großer Teil der Besucher über die Suchmaschinen kommt. Selbst bei großen Zeitungs- und Zeitschriftenportalen kommen viele Besucher direkt über Google [3]: bei Zeit.de sind das 20,5 Prozent, bei NZZ.ch 27,2 Prozent und bei t3n.de sogar kn...

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Tipps und Tricks zur Suchmaschinenoptimierung in WordPress

Gesucht und gefunden

Eine Website zu betreiben, ist das eine - die Inhalte an den Leser oder die Leserin zu bringen, jedoch etwas ganz anderes. Denn einen Großteil der Besucher erreicht man noch immer über diverse Suchmaschinen. Es kann also nicht schaden, sich dem Thema der Suchmaschinenoptimierung zu widmen.

Vladimir Simović


Ich weiß, dass bei vielen meiner Kollegen, die aus der Entwicklerecke kommen, die Wörter SEO und Suchmaschinenoptimierung keine guten Assoziationen hervorrufen. Zu schlecht ist der Ruf dieser Branche in diesen Kreisen, was zum Teil auf zwei Aspekten beruht.

Durch einige Menschen aus der SEO- und der PR-Branche, die sich in der Vergangenheit unter anderem aktiv als Kommentarspammer betätigten und die Betreiber von Websites mit unsinnigen E-Mails traktiert haben, deren einziger Zweck die Erschleichung eines Verweises war, hat der Ruf dieser Branche stark gelitten. Das hat nicht nur Webworker, die nicht der SEO-Szene angehören, sondern auch sehr viele SEOs [1] verärgert, die ihre Arbeit sauber und gewissenhaft durchführen.

Der zweite Aspekt ist, dass die Suchmaschinenoptimierung ein ähnliches Problem hat wie die Ernährungswissenschaft. Sehr viele Rückschlüsse basieren auf reinen Beobachtungen, und hier läuft man Gefahr, Korrelation – die Beziehung zwischen zwei und mehreren Ereignissen – und Kausalität – die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung – zu verwechseln.

Während ich bei HTML, CSS, JavaScript und PHP ohne Probleme eine Testreihe durchführen kann, die sofort für jeden nachprüfbare Ergebnisse liefert, so habe ich im Fall von SEO das Problem, dass sich die Auswirkungen der Maßnahmen erst in Tagen oder Wochen manifestieren und ich nur schwer die tatsächlichen Ursachen identifizieren kann. Man kann häufig nicht eindeutig sagen, ob sich mein Ranking in den Suchmaschinen wegen der getätigten Maßnahme oder trotz meiner Maßnahme geändert hat. Oder wurde ein ganz anderer Faktor von der Suchmaschine berücksichtigt? Hierbei sollte man auch erwähnen, dass zum Beispiel Google mindestens 200 Faktoren [2] berücksichtigt, die das Ranking einer Website ausmachen können.

Doch egal wie man zum Thema SEO steht, die Suchmaschinenoptimierung einer Website ist ein wichtiges Instrument, wenn es darum geht, die Reichweite der Website zu erhöhen. Leider wird es von vielen Betreibern entweder vernachlässigt oder die Prioritäten werden falsch gesetzt.

Warum ist SEO so wichtig?

Die Frage lässt sich sehr schnell beantworten: Auch wenn man sich aktiv um alternative Besucherquellen kümmert, so wird es in den meisten Fällen darauf hinauslaufen, dass ein großer Teil der Besucher über die Suchmaschinen kommt. Selbst bei großen Zeitungs- und Zeitschriftenportalen kommen viele Besucher direkt über Google [3]: bei Zeit.de sind das 20,5 Prozent, bei NZZ.ch 27,2 Prozent und bei t3n.de sogar kn...

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