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Ein Blick auf das WordPress-REST-API v2

REST in Future


WordPress wird immer mehr zu einem vollwertigen Content-Management-System; so steht es unter [1] geschrieben. Da darf eine Schnittstelle zum einfachen Abholen und Schreiben von Daten natürlich nicht fehlen. Ein weit verbreitetes Modell dafür sind REST-APIs, die im WordPress-Kern enthalten sind und bereits in der zweiten Version als Beta auf ihre Veröffentlichung warten. Da ich so gern im Core herumgrabe, habe ich das auch für das kommende REST-API v2 getan und dabei direkt meine Erfahrungen niedergeschrieben.

REST ist CRUD über HTTP. Ja, wir Entwickler lieben Abkürzungen. Keine Sorge, ich werde das in kleinen Happen verständlich erklären. Alle, die es kennen, können gern schon ab „REST-API-Experimente“ weiterlesen.

An dieser Stelle bitte das nötige Plug-in REST-API v2 [2] installieren. Die gezeigten URLs kann jeder in seinem eigenen Blog ausprobieren, um zu sehen, welche Daten übertragen werden.

Zunächst einmal REST. Es steht für „REpresentational State Transfer“ und wird bei Webanwendungen zum Lesen und Manipulieren von Daten genutzt. Dabei sind keine Themes oder Designs involviert, sondern ausschließlich die Rohdaten eines Posts, Comments, einer Page, eines Users oder andere Entitäten von WordPress. Schwer lesbar für den Menschen, aber dafür performant und super für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation – also zwischen Skripten und der Webseite.

Im Vergleich zu dem aus WordPress bekannten (XML) RPC und ähnlichen Techniken wie SOAP (RPC-Nachfolger) oder WSDL, ist REST durch seine Nähe zu HTTP sehr intuitiv und dadurch leicht zu erlernen. Es spielt mit den verschiedenen HTTP-Methoden und bildet die CRUD darüber ab. Auch das will kurz erklärt werden.

Browser und Webseite unterhalten sich per HTTP-Protokoll, das seine eigenen Schlüsselwörter mitbringt. Von den acht üblichen Schlüsselwörtern (aus HTTP/1.1) wird GET unzählige Male vom Browser verwendet. Bei jedem Aufruf einer Webseite holt der Browser per GET Request Bilder, Texte (HTML) und das Design (CSS) beim Webserver ab. Manches Mal erscheint dabei in einem wunderschönen Pop-up ein Newsletterformular, das wie andere Formulare die eingegebenen Daten per POST an den Server sendet. Abholen funktioniert also per GET und Speichern per POST – alles klar!

Sieht beim ersten Kennenlernen vielleicht kompliziert aus, ist aber durch das REST-API v2 per JavaScript schnell gemacht – doch dazu später mehr. Im Rahmen des WordPress REST-API v2 werden die HTTP-Schlüsselwörter aufgegriffen und zum Verwalten der Daten g...

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