© Liashko/Shutterstock.com
Entwickler Magazin
Mit WordPress und WooCommerce zum eigenen Onlineshop

Schnell und einfach

Die enorme Erfolgsgeschichte von WordPress wiederholt sich gerade - bislang noch relativ unbeachtet von der Öffentlichkeit, aber auch von der Community. Fast 40 Prozent aller Onlineshops weltweit laufen mittlerweile unter WooCommerce, einem Plug-in für WordPress, so eine Analyse des Branchendiensts BuiltWith. Damit ist es das mit Abstand erfolgreichste Shopsystem.

Michael Firnkes


Kein Wunder, dass Automattic, das Unternehmen von WordPress-Mitgründer Matt Mullenweg, WooCom­merce im vergangenen Jahr aufkaufte. Aus WordPress, einer einst belächelten Nischenlösung für Blogger, wird somit nicht nur das international führende Content-Management-System, sondern auch eine E-Commerce-Suite.

Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Bedienung von WordPress ist einfach und komfortabel. WooCommerce lässt sich ebenso unkompliziert einrichten und verwalten. Wer das weit verbreitete CMS kennt und bereits nutzt, dem fällt der Shoppingeinstieg besonders leicht. Die sprichwörtliche „5-Minuten-Installation“ ist mit WooCommerce durchaus machbar, wenn WordPress als Basis bereits steht, denn das Aufsetzen eines einfachen Shops dauert tatsächlich nicht viel länger. Danach fängt die Arbeit jedoch erst an: Schließlich wollen unter anderem die Produkte eingepflegt werden. Aber das ist bei jeder Shoplösung der Fall, zudem gehen administrative Arbeiten mit WooCommerce sehr intuitiv von der Hand.

WooCommerce ist kostenfrei, ebenso wie viele Zusatzkomponenten. In Kombination mit der einfachen Bedienbarkeit eignet es sich damit ideal, um ein E-Commerce-Geschäftsmodell auszuprobieren oder nebenbei und iterativ aufzubauen. Das Shopsystem wird von seinem Entwicklerteam ständig weiterentwickelt, sodass sich längst auch komplexere und besonders umfangreiche Shops realisieren lassen. Nicht zuletzt liefern unzählige Nutzer und freie Entwickler weltweit eigene Plug-ins und Snippets hinzu. Oder sie helfen in Blogs und Foren mit Rat und Tat weiter. Auch im deutschsprachigen Raum entsteht allmählich eine lebendige Community – was im auf Business getrimmten E-Commerce-Umfeld keine Selbstverständlichkeit ist. All das erleichtert neuen Nutzern den Einstieg.

Für wen eignet sich WooCommerce?

WooCommerce spricht zwei Hauptzielgruppen an: Zum einen sind da jene Shopbesitzer, die keine tieferen technischen Kenntnisse besitzen. Sie können Systeme wie WordPress bedienen und mit entsprechenden Anleitungen auch administrieren, wollen sich ansonsten aber möglichst wenig mit der Technik herumschlagen. Mit einem guten Tutorial an der Hand ist es mit WooCommerce selbst für Einsteiger möglich, ihren Shop im Alleingang aufzusetzen [1]. Bislang machten Einsteiger die wohl größte Nutzergruppe von WooCommerce aus.

Doch zum anderen zieht WooCommerce immer öfter erfahrene WordPress-NutzerInnen an, die über Entwicklerkenntnisse verfügen. Da das Shopsystem vollständig auf WordPress basiert, können...

Entwickler Magazin
Mit WordPress und WooCommerce zum eigenen Onlineshop

Schnell und einfach

Die enorme Erfolgsgeschichte von WordPress wiederholt sich gerade - bislang noch relativ unbeachtet von der Öffentlichkeit, aber auch von der Community. Fast 40 Prozent aller Onlineshops weltweit laufen mittlerweile unter WooCommerce, einem Plug-in für WordPress, so eine Analyse des Branchendiensts BuiltWith. Damit ist es das mit Abstand erfolgreichste Shopsystem.

Michael Firnkes


Kein Wunder, dass Automattic, das Unternehmen von WordPress-Mitgründer Matt Mullenweg, WooCom­merce im vergangenen Jahr aufkaufte. Aus WordPress, einer einst belächelten Nischenlösung für Blogger, wird somit nicht nur das international führende Content-Management-System, sondern auch eine E-Commerce-Suite.

Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Bedienung von WordPress ist einfach und komfortabel. WooCommerce lässt sich ebenso unkompliziert einrichten und verwalten. Wer das weit verbreitete CMS kennt und bereits nutzt, dem fällt der Shoppingeinstieg besonders leicht. Die sprichwörtliche „5-Minuten-Installation“ ist mit WooCommerce durchaus machbar, wenn WordPress als Basis bereits steht, denn das Aufsetzen eines einfachen Shops dauert tatsächlich nicht viel länger. Danach fängt die Arbeit jedoch erst an: Schließlich wollen unter anderem die Produkte eingepflegt werden. Aber das ist bei jeder Shoplösung der Fall, zudem gehen administrative Arbeiten mit WooCommerce sehr intuitiv von der Hand.

WooCommerce ist kostenfrei, ebenso wie viele Zusatzkomponenten. In Kombination mit der einfachen Bedienbarkeit eignet es sich damit ideal, um ein E-Commerce-Geschäftsmodell auszuprobieren oder nebenbei und iterativ aufzubauen. Das Shopsystem wird von seinem Entwicklerteam ständig weiterentwickelt, sodass sich längst auch komplexere und besonders umfangreiche Shops realisieren lassen. Nicht zuletzt liefern unzählige Nutzer und freie Entwickler weltweit eigene Plug-ins und Snippets hinzu. Oder sie helfen in Blogs und Foren mit Rat und Tat weiter. Auch im deutschsprachigen Raum entsteht allmählich eine lebendige Community – was im auf Business getrimmten E-Commerce-Umfeld keine Selbstverständlichkeit ist. All das erleichtert neuen Nutzern den Einstieg.

Für wen eignet sich WooCommerce?

WooCommerce spricht zwei Hauptzielgruppen an: Zum einen sind da jene Shopbesitzer, die keine tieferen technischen Kenntnisse besitzen. Sie können Systeme wie WordPress bedienen und mit entsprechenden Anleitungen auch administrieren, wollen sich ansonsten aber möglichst wenig mit der Technik herumschlagen. Mit einem guten Tutorial an der Hand ist es mit WooCommerce selbst für Einsteiger möglich, ihren Shop im Alleingang aufzusetzen [1]. Bislang machten Einsteiger die wohl größte Nutzergruppe von WooCommerce aus.

Doch zum anderen zieht WooCommerce immer öfter erfahrene WordPress-NutzerInnen an, die über Entwicklerkenntnisse verfügen. Da das Shopsystem vollständig auf WordPress basiert, können...

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang