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Entwickler Magazin
Motivation als entscheidender Faktor für Erfolg oder Misserfolg

Motivation ist alles

Der Druck, Neues zu lernen, ist schier unendlich. Aber die alltäglichen Aufgaben wollen auch erledigt werden. Sie sind Teamleiter? Herzlichen Glückwunsch! Nun sind Sie neben den fachlichen Aufgaben auch dafür zuständig, alle Mitglieder des Teams bei Laune zu halten. Oder anders formuliert: Sie müssen für stetige Motivation sorgen. Erkenntnisse aus der Motivationstheorie helfen, die Motive der Mitarbeiter besser zu verstehen.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Softwareentwicklung ist eine Tätigkeit, die neben spezialisierten Fachkenntnissen auch in besonderem Umfang eine große Motivation der betreffenden Mitarbeiter verlangt. Ein Konzept aus der Personalwirtschaftslehre besagt, dass das Personalvermögen eines Mitarbeiters ein Produkt aus seinen Qualifikationen und seiner Motivation ist [1]: Ohne umfassende und tiefgehende Fachkenntnisse kann ein Softwareentwickler bei den heutigen Anforderungen nicht bestehen. Diese Fähigkeiten sind gewissermaßen die Voraussetzungen dafür, dass er seine Aufgaben erledigen kann. Die besten Fachkenntnisse nützen aber nur wenig, wenn keine ausreichende Motivation vorliegt. Gerade in der Softwareentwicklung sind immer wieder kreative Ideen gefragt: Man muss neue Wege beschreiten und kann nur in Ausnahmefällen die anfallenden Arbeiten monoton erledigen. Die multiplikative Verknüpfung dieser beiden Komponenten drückt aus, dass von beiden Bestandteilen möglichst hohe Werte vorliegen müssen. Ein maximales Ergebnis kann nur dann erreicht werden, wenn beide Einzelwerte ebenfalls umfassend erfüllt sind.

Bei der Auswahl des Personals wird intensiv darauf geachtet, dass der Bewerber über die notwendigen Kenntnisse verfügt. Qualifikationen in formaler und nichtformaler Form sind nachzuweisen, und Erfahrungen sollen durch erfolgreich abgeschlossene Projekte dokumentiert werden. Zu Beginn einer neuen Tätigkeit bzw. eines neuen Projekts sind i. d. R. auch alle Beteiligten ausreichend motiviert, sodass insgesamt beste Voraussetzungen für sehr gute Arbeitsergebnisse vorliegen. Im Laufe der Zeit ist jedoch leider bei vielen Mitarbeitern ein Absinken der Motivation zu beobachten. Die Ursachen sind vielfältig: Sie können im Projekt begründet sein, aber auch die externen Bedingungen oder die Form der Zusammenarbeit kann sich negativ auswirken. Gelegentlich sind auch die Gründe für ein Nachlassen der Motivation nicht auszumachen – man hat es nun einmal mit Menschen zu tun, und persönliche Befindlichkeiten haben einen erheblichen Einfluss auf die Motivationslage.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Interaktion zwischen den beiden Komponenten Fähigkeiten und Motivation. Das Wissen im Bereich der Softwareentwicklung unterliegt in einem hohen Maß dem zeitlichen Verfall. Ständig kommen neue relevante Technologien auf den Markt und neue Vorgehensweisen werden propagiert. Programmiersprachen ändern sich, und eine stetige Anpassung der Werkzeuge verlangt, dass man sich immer wieder neu einarbeitet. Das...

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Motivation als entscheidender Faktor für Erfolg oder Misserfolg

Motivation ist alles

Der Druck, Neues zu lernen, ist schier unendlich. Aber die alltäglichen Aufgaben wollen auch erledigt werden. Sie sind Teamleiter? Herzlichen Glückwunsch! Nun sind Sie neben den fachlichen Aufgaben auch dafür zuständig, alle Mitglieder des Teams bei Laune zu halten. Oder anders formuliert: Sie müssen für stetige Motivation sorgen. Erkenntnisse aus der Motivationstheorie helfen, die Motive der Mitarbeiter besser zu verstehen.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Softwareentwicklung ist eine Tätigkeit, die neben spezialisierten Fachkenntnissen auch in besonderem Umfang eine große Motivation der betreffenden Mitarbeiter verlangt. Ein Konzept aus der Personalwirtschaftslehre besagt, dass das Personalvermögen eines Mitarbeiters ein Produkt aus seinen Qualifikationen und seiner Motivation ist [1]: Ohne umfassende und tiefgehende Fachkenntnisse kann ein Softwareentwickler bei den heutigen Anforderungen nicht bestehen. Diese Fähigkeiten sind gewissermaßen die Voraussetzungen dafür, dass er seine Aufgaben erledigen kann. Die besten Fachkenntnisse nützen aber nur wenig, wenn keine ausreichende Motivation vorliegt. Gerade in der Softwareentwicklung sind immer wieder kreative Ideen gefragt: Man muss neue Wege beschreiten und kann nur in Ausnahmefällen die anfallenden Arbeiten monoton erledigen. Die multiplikative Verknüpfung dieser beiden Komponenten drückt aus, dass von beiden Bestandteilen möglichst hohe Werte vorliegen müssen. Ein maximales Ergebnis kann nur dann erreicht werden, wenn beide Einzelwerte ebenfalls umfassend erfüllt sind.

Bei der Auswahl des Personals wird intensiv darauf geachtet, dass der Bewerber über die notwendigen Kenntnisse verfügt. Qualifikationen in formaler und nichtformaler Form sind nachzuweisen, und Erfahrungen sollen durch erfolgreich abgeschlossene Projekte dokumentiert werden. Zu Beginn einer neuen Tätigkeit bzw. eines neuen Projekts sind i. d. R. auch alle Beteiligten ausreichend motiviert, sodass insgesamt beste Voraussetzungen für sehr gute Arbeitsergebnisse vorliegen. Im Laufe der Zeit ist jedoch leider bei vielen Mitarbeitern ein Absinken der Motivation zu beobachten. Die Ursachen sind vielfältig: Sie können im Projekt begründet sein, aber auch die externen Bedingungen oder die Form der Zusammenarbeit kann sich negativ auswirken. Gelegentlich sind auch die Gründe für ein Nachlassen der Motivation nicht auszumachen – man hat es nun einmal mit Menschen zu tun, und persönliche Befindlichkeiten haben einen erheblichen Einfluss auf die Motivationslage.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Interaktion zwischen den beiden Komponenten Fähigkeiten und Motivation. Das Wissen im Bereich der Softwareentwicklung unterliegt in einem hohen Maß dem zeitlichen Verfall. Ständig kommen neue relevante Technologien auf den Markt und neue Vorgehensweisen werden propagiert. Programmiersprachen ändern sich, und eine stetige Anpassung der Werkzeuge verlangt, dass man sich immer wieder neu einarbeitet. Das...

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