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Acht Punkte, die Sie bei der App-Entwicklung beachten sollten

Ratgeber Business-App-Entwicklung


Die Entwicklung einer Business-App stellt Unternehmen vor viele Herausforderungen. In einem volatilen Markt wie dem für mobile Anwendungen gilt es, die richtigen, zukunftsträchtigen Entscheidungen bezüglich der Unterstützung der Betriebssysteme und Entwicklungstools zu treffen und dabei die Zielgruppe nicht aus den Augen zu verlieren. Die folgenden acht Aspekte sollten Unternehmen dabei auf jeden Fall berücksichtigen.

1. Unterstützte mobile Plattformen

Die erste und wichtigste Entscheidung, die Unternehmen vor der Entwicklung einer mobilen Business-App treffen sollten, ist, auf welchen Plattformen die Anwendung laufen soll. Diese Entscheidung hat unmittelbare Auswirkung auf alle weiteren Entscheidungen hinsichtlich der User Experience der Anwendung, der Entwicklungsplattformen, -geschwindigkeit und -kosten sowie zukünftiger Einsatzszenarien. Soll die Anwendung nur auf einer oder maximal zwei Zielplattformen laufen und deckt die Anwendung selbst einen begrenzten oder fixen Funktionsumfang ab, ist eine native Entwicklung je Plattform durchaus eine sinnvolle Option. Entwicklungskosten und -geschwindigkeit sind hier in aller Regel besser. Zudem kann das UI spezifisch auf die Plattform ausgerichtet werden, hardwarenahe Funktionen sind einfacher zu integrieren und Performancethemen einfacher zu lösen. Je variabler oder größer der Funktionsumfang ist oder sein soll, z. B. um verschiedene individuelle Kun­den­sze­na­rien oder eine große Menge an Funktionen über die Zeit umzusetzen, desto eher lohnt es sich, auf eine plattformunabhängige Entwicklung zu setzen. Das gilt selbstverständlich auch dann, wenn die Anwendung auf vielen Plattformen bereitgestellt werden muss. Hier sind die initialen Kosten zwar in der Regel höher als bei einer rein nativen Entwicklung, das ändert sich dann aber mit der Zeit, da neue Funktionen im Idealfall nur einmal für alle Plattformen zu entwickeln sind. Da Businessanwendungen im Gegensatz zu Consumer-Apps in der Regel eine deutliche längere Laufzeit aufweisen, ist eine platt­form­unabhängige Entwicklung auch hier von Vorteil. Sie bietet Investitionssicherheit, sowohl für den Entwickler als auch für den Kunden, da eine Portierung auf neue Plattformen in der Regel schneller und kostengünstiger möglich ist.

2. Hybride versus webbasierte App

Für die plattformunabhängige Entwicklung stehen im Wesentlichen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Auf der einen Seite gibt es hybride Systeme, in denen die eigentliche Anwendung in einem nativen Container läuft, der Zugriff auf Betriebssystemfunktionen ermöglicht. Diese sind für jede Plattform zu schreiben, während die eigentliche Anwendung in einer plattformunabhängigen Sprache erstellt wird. Hier nimmt Cordova/PhoneGap mit JavaScript als Entwicklungssprache und HTML für das UI eine führende Position ein. Mittlerweile gibt es mit React Native von Facebook einen sehr vielversprechenden neuen Ansatz, bei dem das UI nativ gerendert wird, aber dennoch weite Teile (auch des UI) in Java­Script implementiert werden können. Dieser Ansatz bietet das Beste aus beiden Welten. Auf der anderen Seite stehen die reinen Web-Apps, die ohne einen nativen Container im Browser laufen und dessen eingeschränkte Funktionen für den Zugriff auf das Betriebssystem nutzen. Das ist für einfache Anwendungen ohne große Offlinefähigkeit eine gute Wahl. Es gibt keine Probleme mit dem Deployment und dem Update von Anwendungen. Die modernen Browser, auch a...

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