© Liashko/Shutterstock.com
Entwickler Magazin
Platzsparendes Design für die Start-, Archiv- und Übersichtsseiten

Alles im Blick

Neben unserer Firmenwebsite und einigen weiteren kleineren Projekten, betreibe ich auch einen privaten Blog. Vor einigen Monaten habe ich ihm ein neues Design spendiert. Dabei gibt es gerade im Hinblick auf die Übersichtlichkeit einiges zu beachten.

Vladimir Simović


Ganz im Sinne des aktuellen Trends suchte ich mir im Zuge des Redesigns ein sogenanntes Premium Theme aus und passte es via Child Theme an meine eigenen Bedürfnisse und Anforderungen an. So weit, so gut. Ein Vorgang, der sowohl im privaten als auch im kommerziellen Bereich tagtäglich passiert. Mir ist allerdings bei der Suche nach dem passenden Theme und auch beim Anpassen des eingesetzten Themes zum wiederholten Mal etwas aufgefallen: Der Designtrend der letzten Jahre setzt auf viel Weißraum, große Schriften und noch größere Bilder. Das ist an sich eine gute Entwicklung, da vor allem in früheren Jahren Schriften und Weißräume eher stiefmütterlich behandelt wurden.

Durch den Einsatz der großen Bilder und Überschriften, die größeren Schriften im Allgemeinen und mehr Weißraum hat man einerseits häufig ein besseres Leseerlebnis, wovon besonders die Artikel in der Einzelansicht profitieren. Andererseits leidet dadurch allerdings die Übersicht in den Archiven und auf der Startseite. In die Einzelansicht des Blogartikels klicke ich gezielt hinein, weil ich den besagten Blogartikel lesen möchte und daher von mehr Freizügigkeit profitieren kann. Übersichtsseiten – vor allem die verschiedenen Archivseiten und die Startseite – dienen, wie der Name schon sagt, der schnellen Übersicht. Die Übersicht auf den Archivseiten sinkt allerdings, wenn durch die großen Überschriften und Bilder häufig kaum mehr als ein Blogartikel pro Bildschirmhöhe angezeigt wird (Abb. 1).

Abb. 1: Trotz eines Monitors mit 24-Zoll-Bildschirmdiagonale sieht man in der Standardübersicht gerade einmal einen einzigen Blogbeitrag

Mehr Übersicht wagen, aber wie?

Sicher gibt es eine Reihe von Plug-ins für WordPress, die sich um solche Probleme kümmern. Neben den üblichen Verdächtigen aus der Reihe der Page Builder [1], mit denen man im Baukastenprinzip Designblöcke erstellen kann, gibt es auch spezialisierte Plug-ins [2], die die Blogartikel auf der Übersichtsseite als sogenanntes Grid (Gitter) darstellen. Solche Plug-ins einzusetzen, ist natürlich legitim. Aus einer Reihe von Gründen bevorzuge ich allerdings eine reine CSS-Lösung. Das liegt daran, dass ich der WordPress-Installation nicht noch ein zusätzliches Plug-in für eine Funktion bescheren wollte, die nicht wirklich essenziell ist. Außerdem schränkten die Erweiterungen meine Arbeitsweise ein, und auch der Code, der im Quelltext ausgegeben wurde, war deutlich umfangreicher. Daher verzichtete ich auch darauf, irgendwelche zusätzlichen Anpassungen a...

Entwickler Magazin
Platzsparendes Design für die Start-, Archiv- und Übersichtsseiten

Alles im Blick

Neben unserer Firmenwebsite und einigen weiteren kleineren Projekten, betreibe ich auch einen privaten Blog. Vor einigen Monaten habe ich ihm ein neues Design spendiert. Dabei gibt es gerade im Hinblick auf die Übersichtlichkeit einiges zu beachten.

Vladimir Simović


Ganz im Sinne des aktuellen Trends suchte ich mir im Zuge des Redesigns ein sogenanntes Premium Theme aus und passte es via Child Theme an meine eigenen Bedürfnisse und Anforderungen an. So weit, so gut. Ein Vorgang, der sowohl im privaten als auch im kommerziellen Bereich tagtäglich passiert. Mir ist allerdings bei der Suche nach dem passenden Theme und auch beim Anpassen des eingesetzten Themes zum wiederholten Mal etwas aufgefallen: Der Designtrend der letzten Jahre setzt auf viel Weißraum, große Schriften und noch größere Bilder. Das ist an sich eine gute Entwicklung, da vor allem in früheren Jahren Schriften und Weißräume eher stiefmütterlich behandelt wurden.

Durch den Einsatz der großen Bilder und Überschriften, die größeren Schriften im Allgemeinen und mehr Weißraum hat man einerseits häufig ein besseres Leseerlebnis, wovon besonders die Artikel in der Einzelansicht profitieren. Andererseits leidet dadurch allerdings die Übersicht in den Archiven und auf der Startseite. In die Einzelansicht des Blogartikels klicke ich gezielt hinein, weil ich den besagten Blogartikel lesen möchte und daher von mehr Freizügigkeit profitieren kann. Übersichtsseiten – vor allem die verschiedenen Archivseiten und die Startseite – dienen, wie der Name schon sagt, der schnellen Übersicht. Die Übersicht auf den Archivseiten sinkt allerdings, wenn durch die großen Überschriften und Bilder häufig kaum mehr als ein Blogartikel pro Bildschirmhöhe angezeigt wird (Abb. 1).

Abb. 1: Trotz eines Monitors mit 24-Zoll-Bildschirmdiagonale sieht man in der Standardübersicht gerade einmal einen einzigen Blogbeitrag

Mehr Übersicht wagen, aber wie?

Sicher gibt es eine Reihe von Plug-ins für WordPress, die sich um solche Probleme kümmern. Neben den üblichen Verdächtigen aus der Reihe der Page Builder [1], mit denen man im Baukastenprinzip Designblöcke erstellen kann, gibt es auch spezialisierte Plug-ins [2], die die Blogartikel auf der Übersichtsseite als sogenanntes Grid (Gitter) darstellen. Solche Plug-ins einzusetzen, ist natürlich legitim. Aus einer Reihe von Gründen bevorzuge ich allerdings eine reine CSS-Lösung. Das liegt daran, dass ich der WordPress-Installation nicht noch ein zusätzliches Plug-in für eine Funktion bescheren wollte, die nicht wirklich essenziell ist. Außerdem schränkten die Erweiterungen meine Arbeitsweise ein, und auch der Code, der im Quelltext ausgegeben wurde, war deutlich umfangreicher. Daher verzichtete ich auch darauf, irgendwelche zusätzlichen Anpassungen a...

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang