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Entwickler Magazin
Advanced Custom Fields

Freiheit in der Feldgestaltung

Es gibt Plug-ins, die in den Werkzeugkasten eines jeden WordPress-Entwicklers gehören. Eins davon ist Advanced Custom Fields. Das Plug-in kann dem erfahrenen Entwickler viel Programmierarbeit abnehmen, bietet aber auch dem WordPress-Anfänger viele einfache Möglichkeiten zur Erweiterung der Eingabemasken.

Guido Mühlwitz


Was genau macht Advanced Custom Fields [1]? Einfach ausgedrückt: Es erweitert die Eingabemasken von WordPress ohne Programmierung beliebig. Nach der Installation kennt WordPress zwei Arten von Content: den Beitrag und die Seite. Bei einem Blog werden neue Artikel als Beitrag erstellt; Inhalte wie Impressum, Kontaktformular oder Datenschutzhinweise sind Seiten. Beide Contentarten sind gleich aufgebaut. Sie bestehen aus einer Überschrift und mit einem WYSIWYG-Editor erstelltem Text. In Letzterem lassen sich auch Bilder positionieren und Texte formatieren.

Weitere Arten von Content lassen sich über Custom Post Types [2] anlegen, die im Frontend mit Templates dann auf eine andere Art und Weise ausgegeben werden können. Prinzipiell besteht aber auch dieser neue Custom Post Type aus nichts anderem als einer Überschrift und einem Textfeld. Man gerät mit dem Einsatz von WordPress als Content-Management-System also schnell an die Grenzen des Machbaren. Ein Anwendungsbeispiel: Man möchte im Frontend über der eigentlichen Überschrift eine weitere Unterüberschrift einfügen. Wo soll man diese erfassen? Hierfür stellt WordPress natürlich entsprechende Funktionen bereit. Mit Custom Fields [3] kann der Entwickler ausgesuchte Content-Arten um Felder erweitern. Er muss hierfür das Template anpassen, der Redakteur kann dann die entsprechenden Daten erfassen. Während man einen Beitrag erstellt, muss man dafür die Ansicht anpassen und die Zusatzfelder einschalten.

Dies ist weder schön noch intuitiv. Auch lässt sich diese Möglichkeit der Erweiterung von WordPress eigentlich nur nutzen, wenn Name und Einsatzzweck des Zusatzfelds bekannt sind. Eine weitere Hilfestellung ist nicht möglich. Im Prinzip muss man dem Redakteur ein Handbuch geben, in dem man definiert, welches Zusatzfeld wozu dient und wo man es einsetzt. Was soll man aber machen, wenn das Zusatzfeld ein Bild sein soll? Als Eingabe ist nur reiner Text vorgesehen. Was macht man, wenn Abhängigkeiten existieren sollen? Zusatzfelder, die beispielsweise nur für eine bestimmte Kategorie vorgesehen sind oder Slider über dem Text, die ein- und ausschaltbar sein sollen? Genau hier kommt Advanced Custom Fields ins Spiel, auf Deutsch: erweiterte Zusatzfelder.

Diese Advanced Custom Fields erweitern die Optionen zum Erstellen von Zusatzfeldern in WordPress. Sie erscheinen an beliebiger Stelle der Eingabemaske und fragen einen beliebigen Contenttyp ab. Sie können auch so konfiguriert werden, dass sie nur sichtbar sind, wenn frei def...

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Advanced Custom Fields

Freiheit in der Feldgestaltung

Es gibt Plug-ins, die in den Werkzeugkasten eines jeden WordPress-Entwicklers gehören. Eins davon ist Advanced Custom Fields. Das Plug-in kann dem erfahrenen Entwickler viel Programmierarbeit abnehmen, bietet aber auch dem WordPress-Anfänger viele einfache Möglichkeiten zur Erweiterung der Eingabemasken.

Guido Mühlwitz


Was genau macht Advanced Custom Fields [1]? Einfach ausgedrückt: Es erweitert die Eingabemasken von WordPress ohne Programmierung beliebig. Nach der Installation kennt WordPress zwei Arten von Content: den Beitrag und die Seite. Bei einem Blog werden neue Artikel als Beitrag erstellt; Inhalte wie Impressum, Kontaktformular oder Datenschutzhinweise sind Seiten. Beide Contentarten sind gleich aufgebaut. Sie bestehen aus einer Überschrift und mit einem WYSIWYG-Editor erstelltem Text. In Letzterem lassen sich auch Bilder positionieren und Texte formatieren.

Weitere Arten von Content lassen sich über Custom Post Types [2] anlegen, die im Frontend mit Templates dann auf eine andere Art und Weise ausgegeben werden können. Prinzipiell besteht aber auch dieser neue Custom Post Type aus nichts anderem als einer Überschrift und einem Textfeld. Man gerät mit dem Einsatz von WordPress als Content-Management-System also schnell an die Grenzen des Machbaren. Ein Anwendungsbeispiel: Man möchte im Frontend über der eigentlichen Überschrift eine weitere Unterüberschrift einfügen. Wo soll man diese erfassen? Hierfür stellt WordPress natürlich entsprechende Funktionen bereit. Mit Custom Fields [3] kann der Entwickler ausgesuchte Content-Arten um Felder erweitern. Er muss hierfür das Template anpassen, der Redakteur kann dann die entsprechenden Daten erfassen. Während man einen Beitrag erstellt, muss man dafür die Ansicht anpassen und die Zusatzfelder einschalten.

Dies ist weder schön noch intuitiv. Auch lässt sich diese Möglichkeit der Erweiterung von WordPress eigentlich nur nutzen, wenn Name und Einsatzzweck des Zusatzfelds bekannt sind. Eine weitere Hilfestellung ist nicht möglich. Im Prinzip muss man dem Redakteur ein Handbuch geben, in dem man definiert, welches Zusatzfeld wozu dient und wo man es einsetzt. Was soll man aber machen, wenn das Zusatzfeld ein Bild sein soll? Als Eingabe ist nur reiner Text vorgesehen. Was macht man, wenn Abhängigkeiten existieren sollen? Zusatzfelder, die beispielsweise nur für eine bestimmte Kategorie vorgesehen sind oder Slider über dem Text, die ein- und ausschaltbar sein sollen? Genau hier kommt Advanced Custom Fields ins Spiel, auf Deutsch: erweiterte Zusatzfelder.

Diese Advanced Custom Fields erweitern die Optionen zum Erstellen von Zusatzfeldern in WordPress. Sie erscheinen an beliebiger Stelle der Eingabemaske und fragen einen beliebigen Contenttyp ab. Sie können auch so konfiguriert werden, dass sie nur sichtbar sind, wenn frei def...

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