© Liashko/Shutterstock.com
Entwickler Magazin
Vom Blogger zum Audioblogger

Hör mir zu!

Sie bloggen bereits erfolgreich und möchten mal etwas anderes ausprobieren? Vielleicht wollen Sie auch einfach verstehen, was genau sich hinter dem Begriff Podcast verbirgt, oder für Ihre Zielgruppe einen weiteren Kanal anbieten, Ihre Inhalte zu konsumieren. Egal, warum Sie sich mit dem Thema Podcasten auseinandersetzen möchten, mit diesen Tipps und Tricks werden Sie vom Blogger zum Audioblogger und erfahren, welche Rolle WordPress dabei spielt.

Brigitte Hagedorn


Am Anfang des Podcasts steht das Wort. Doch gemeint ist an dieser Stelle noch nicht das gesprochene, sondern das geschriebene, und zwar in Form eines Konzepts. Sie sollten sich also zunächst Gedanken über die Länge, die Sendefrequenz und die Inhalte der einzelnen Folgen machen. Formulieren Sie am besten ein Ziel für Ihren Podcast und bleiben Sie dabei realistisch. Das Ziel motiviert Sie, dranzubleiben. Ohne Ziel können Sie den Erfolg im Nachhinein nur schwer einschätzen.

Wenn Sie bereits eine große Leserschaft haben, dann muss das nicht bedeuten, dass Ihnen alle auch hörend folgen. Die Zahl der Podcasthörer ist zwar nicht klein – die letzte Onlinestudie von ARD und ZDF hat 7,3 Millionen Zuhörer gezählt. Doch sind Podcasts kein Massenmedium, sondern eher eine Nische. Genau das ist allerdings ihre Stärke: Podcasts bedienen die Interessen der Menschen sehr zielgerichtet. Sie können Podcasts hören, wann und wo sie wollen, sogar offline und beim Joggen oder Bügeln.

Worüber kann ich reden?

Vielleicht starten Sie erst einmal mit bereits von Ihnen veröffentlichten Texten. Postings mit vielen Screenshots, die für die Nachvollziehbarkeit nötig waren, sind weniger gut für reines Audio geeignet. Ich würde beispielsweise meine Texte über den Audioeditor Audacity nicht in einen Podcast umwandeln, denn Dinge wie „dann wählen Sie in der Menüleiste Spuren und im sich öffnenden Drop-down-Menü Mono ...“ klingen nicht besonders ansprechend. Dafür eignen sich schriftliche Tutorials oder Screencasts einfach besser. Doch gibt es sicherlich Beiträge, bei denen das gesprochene Wort einen Mehrwert bietet, weil man Ihr Engagement für den Inhalt in der Stimme hört, Sie eine kleine Geschichte zu erzählen haben (wir lieben Geschichten) oder von eigenen Erfahrungen berichten können.

Damit Sie Ihren Hörern nicht den Eindruck vermitteln, einfach alten Wein in neuen Schläuchen anzubieten, sagen Sie Ihren Hörern, dass es diesen Inhalt bereits als Lesetext auf Ihrem Blog gibt. Auch den Player würde ich genau dort einbinden und keinen neuen Blogbeitrag dafür erstellen. In Ihrem Podcast-Feed erscheint die Episode jedoch mit dem aktuellen Datum und ist in den Podcastverzeichnissen wie iTunes oder podcast.de zu finden. In den Shownotes sollten Sie dann konsequenterweise auf den bestehenden Text verlinken.

Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass Sie sich erst einmal keine Gedanken um Inhalte machen müssen. Außerdem können Sie einige Sendungen vorproduzieren und diese in einem schnellen Takt ver...

Entwickler Magazin
Vom Blogger zum Audioblogger

Hör mir zu!

Sie bloggen bereits erfolgreich und möchten mal etwas anderes ausprobieren? Vielleicht wollen Sie auch einfach verstehen, was genau sich hinter dem Begriff Podcast verbirgt, oder für Ihre Zielgruppe einen weiteren Kanal anbieten, Ihre Inhalte zu konsumieren. Egal, warum Sie sich mit dem Thema Podcasten auseinandersetzen möchten, mit diesen Tipps und Tricks werden Sie vom Blogger zum Audioblogger und erfahren, welche Rolle WordPress dabei spielt.

Brigitte Hagedorn


Am Anfang des Podcasts steht das Wort. Doch gemeint ist an dieser Stelle noch nicht das gesprochene, sondern das geschriebene, und zwar in Form eines Konzepts. Sie sollten sich also zunächst Gedanken über die Länge, die Sendefrequenz und die Inhalte der einzelnen Folgen machen. Formulieren Sie am besten ein Ziel für Ihren Podcast und bleiben Sie dabei realistisch. Das Ziel motiviert Sie, dranzubleiben. Ohne Ziel können Sie den Erfolg im Nachhinein nur schwer einschätzen.

Wenn Sie bereits eine große Leserschaft haben, dann muss das nicht bedeuten, dass Ihnen alle auch hörend folgen. Die Zahl der Podcasthörer ist zwar nicht klein – die letzte Onlinestudie von ARD und ZDF hat 7,3 Millionen Zuhörer gezählt. Doch sind Podcasts kein Massenmedium, sondern eher eine Nische. Genau das ist allerdings ihre Stärke: Podcasts bedienen die Interessen der Menschen sehr zielgerichtet. Sie können Podcasts hören, wann und wo sie wollen, sogar offline und beim Joggen oder Bügeln.

Worüber kann ich reden?

Vielleicht starten Sie erst einmal mit bereits von Ihnen veröffentlichten Texten. Postings mit vielen Screenshots, die für die Nachvollziehbarkeit nötig waren, sind weniger gut für reines Audio geeignet. Ich würde beispielsweise meine Texte über den Audioeditor Audacity nicht in einen Podcast umwandeln, denn Dinge wie „dann wählen Sie in der Menüleiste Spuren und im sich öffnenden Drop-down-Menü Mono ...“ klingen nicht besonders ansprechend. Dafür eignen sich schriftliche Tutorials oder Screencasts einfach besser. Doch gibt es sicherlich Beiträge, bei denen das gesprochene Wort einen Mehrwert bietet, weil man Ihr Engagement für den Inhalt in der Stimme hört, Sie eine kleine Geschichte zu erzählen haben (wir lieben Geschichten) oder von eigenen Erfahrungen berichten können.

Damit Sie Ihren Hörern nicht den Eindruck vermitteln, einfach alten Wein in neuen Schläuchen anzubieten, sagen Sie Ihren Hörern, dass es diesen Inhalt bereits als Lesetext auf Ihrem Blog gibt. Auch den Player würde ich genau dort einbinden und keinen neuen Blogbeitrag dafür erstellen. In Ihrem Podcast-Feed erscheint die Episode jedoch mit dem aktuellen Datum und ist in den Podcastverzeichnissen wie iTunes oder podcast.de zu finden. In den Shownotes sollten Sie dann konsequenterweise auf den bestehenden Text verlinken.

Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass Sie sich erst einmal keine Gedanken um Inhalte machen müssen. Außerdem können Sie einige Sendungen vorproduzieren und diese in einem schnellen Takt ver...

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang