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Entwickler Magazin
Innovativer Designworkflow mit Adobe-Alternativen: Sketch, InVision und Zeplin

Platzhirschalternativen

Komplexe Webprojekte benötigen einen effizienten Designworkflow. Doch dieser wird oft erschwert durch überholte Software, die die Zusammenarbeit zwischen Designern und Entwicklern nicht fördert. Klassische Designsoftware wie Adobe Photoshop und Illustrator glänzt zwar mit ihren unzähligen Funktionen, kann jedoch die Ansprüche an Flexibilität und interaktive Zusammenarbeit für moderne Webprojekte oft nicht erfüllen. Auch der Paketpreis lässt sich für viele durch die meist nur zu einem Bruchteil genutzten Funktionen nicht rechtfertigen. Wer effizient an seinen Projekten arbeiten will, kann mittlerweile eine Wahl aus alternativer Software treffen, die nicht nur alle nötigen Funktionen für UI-Design bietet, sondern zusätzlich Designübergabe, Kundenfeedback und Kommunikation zwischen Projektbeteiligten erleichtert.

Sonja Rieger, Alexander Jahn


Für das Umstellen oder das komplett neue Definieren eines bestehenden Designworkflows sollte man klare Argumente haben. Häufig werden Probleme an Arbeitsprozessen von den Projektbeteiligten früh erkannt, jedoch durch die altbekannten Wege bewältigt. Der Designer erstellt seine Entwürfe mit Photoshop und verschickt sie per PDF an den Kunden. Die Entwürfe kommen ausgedruckt, eingescannt und handschriftlich korrigiert zurück. Entwickler teilen dann ihre Rückfragen über Slack mit und am Ende sind statt eines finalen Designs gleich drei oder vier verschiedene im Umlauf. Um diese zeitintensiven Schwächen in der Kommunikation zu überwinden, sollten Tools gewählt werden, die den gesamten Projektablauf flüssiger gestalten. Dabei ist zu beachten, die Kommunikation zwischen den Teams oder den Teammitgliedern zu erleichtern und eine reibungslose Übergabe der Designs zu gewährleisten. Hat man einmal die ideale Zusammenstellung aus Designsoftware und Kommunikationsmitteln gefunden, wird der Projektablauf erheblich beschleunigt und erspart Mitarbeitern und Kunden viel Arbeit.

Es gibt eine Vielzahl an Tools, die versprechen, den Designprozess und die Kommunikation zwischen Designern, Entwicklern und Kunden zu unterstützen. Die eine richtige Kombination gibt es jedoch nicht. Wichtig ist es, sie auf die eigenen Bedürfnisse im Unternehmen abzustimmen. Eine Softwarekombination, die sich in der Webentwicklung mittlerweile etabliert hat, ist die Arbeit mit den Adobe-Alternativen Sketch, InVision und Zeplin.

Scribbles

Die Optimierung des Designprozesses sollte schon bei den allerersten Schritten anfangen. Denn bevor es ans sprichwörtlich Eingemachte, also zur ersten Software geht, beginnt jedes Design auf Papier. Mit Scribbles können Ideen sehr schnell erfasst und abseits komplexer Strukturen visualisiert werden. In der nächsten Stufe können diese Skizzen dann als sogenannte Wireframes dargestellt werden – also als erster Entwurf einer Webseite. Angefangen mit groben Skizzen, entwickeln sich diese nach und nach zu einem greifbaren Konzept, das den Auftraggebern präsentiert werden kann. Auch mit den ersten Wireframes können bereits einfache Klickdummys erstellt werden. Diese erleichtern es dem Kunden, ein erstes haptisches Gefühl für die Webseite zu bekommen. Ist die Struktur richtig angelegt? Funktioniert die User Story? Erreicht der User auf schnellem Wege sein Ziel und findet er das richtige Produkt?

Abb. 1: Konzepte für Webseiten beginnen am besten auf dem Papier

Anstatt dem Ku...

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Innovativer Designworkflow mit Adobe-Alternativen: Sketch, InVision und Zeplin

Platzhirschalternativen

Komplexe Webprojekte benötigen einen effizienten Designworkflow. Doch dieser wird oft erschwert durch überholte Software, die die Zusammenarbeit zwischen Designern und Entwicklern nicht fördert. Klassische Designsoftware wie Adobe Photoshop und Illustrator glänzt zwar mit ihren unzähligen Funktionen, kann jedoch die Ansprüche an Flexibilität und interaktive Zusammenarbeit für moderne Webprojekte oft nicht erfüllen. Auch der Paketpreis lässt sich für viele durch die meist nur zu einem Bruchteil genutzten Funktionen nicht rechtfertigen. Wer effizient an seinen Projekten arbeiten will, kann mittlerweile eine Wahl aus alternativer Software treffen, die nicht nur alle nötigen Funktionen für UI-Design bietet, sondern zusätzlich Designübergabe, Kundenfeedback und Kommunikation zwischen Projektbeteiligten erleichtert.

Sonja Rieger, Alexander Jahn


Für das Umstellen oder das komplett neue Definieren eines bestehenden Designworkflows sollte man klare Argumente haben. Häufig werden Probleme an Arbeitsprozessen von den Projektbeteiligten früh erkannt, jedoch durch die altbekannten Wege bewältigt. Der Designer erstellt seine Entwürfe mit Photoshop und verschickt sie per PDF an den Kunden. Die Entwürfe kommen ausgedruckt, eingescannt und handschriftlich korrigiert zurück. Entwickler teilen dann ihre Rückfragen über Slack mit und am Ende sind statt eines finalen Designs gleich drei oder vier verschiedene im Umlauf. Um diese zeitintensiven Schwächen in der Kommunikation zu überwinden, sollten Tools gewählt werden, die den gesamten Projektablauf flüssiger gestalten. Dabei ist zu beachten, die Kommunikation zwischen den Teams oder den Teammitgliedern zu erleichtern und eine reibungslose Übergabe der Designs zu gewährleisten. Hat man einmal die ideale Zusammenstellung aus Designsoftware und Kommunikationsmitteln gefunden, wird der Projektablauf erheblich beschleunigt und erspart Mitarbeitern und Kunden viel Arbeit.

Es gibt eine Vielzahl an Tools, die versprechen, den Designprozess und die Kommunikation zwischen Designern, Entwicklern und Kunden zu unterstützen. Die eine richtige Kombination gibt es jedoch nicht. Wichtig ist es, sie auf die eigenen Bedürfnisse im Unternehmen abzustimmen. Eine Softwarekombination, die sich in der Webentwicklung mittlerweile etabliert hat, ist die Arbeit mit den Adobe-Alternativen Sketch, InVision und Zeplin.

Scribbles

Die Optimierung des Designprozesses sollte schon bei den allerersten Schritten anfangen. Denn bevor es ans sprichwörtlich Eingemachte, also zur ersten Software geht, beginnt jedes Design auf Papier. Mit Scribbles können Ideen sehr schnell erfasst und abseits komplexer Strukturen visualisiert werden. In der nächsten Stufe können diese Skizzen dann als sogenannte Wireframes dargestellt werden – also als erster Entwurf einer Webseite. Angefangen mit groben Skizzen, entwickeln sich diese nach und nach zu einem greifbaren Konzept, das den Auftraggebern präsentiert werden kann. Auch mit den ersten Wireframes können bereits einfache Klickdummys erstellt werden. Diese erleichtern es dem Kunden, ein erstes haptisches Gefühl für die Webseite zu bekommen. Ist die Struktur richtig angelegt? Funktioniert die User Story? Erreicht der User auf schnellem Wege sein Ziel und findet er das richtige Produkt?

Abb. 1: Konzepte für Webseiten beginnen am besten auf dem Papier

Anstatt dem Ku...

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