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Entwickler Magazin
Werkzeuge für Suchmaschinenoptimierer

SEO-Analyse in der Google Cloud

Die Suchmaschinenoptimierung gilt zu Recht als eine der wichtigsten Disziplinen im Onlinemarketing. Suchmaschinen wie Google und Bing generieren einen erheblichen Anteil des Websitetraffics fast aller größeren Seiten. Darüber hinaus gelten Besucher, die über eine Suchanfrage auf eine Website gelangen, als besonders wertvoll, denn sie weisen eine besonders hohe Conversion-Wahrscheinlichkeit auf und verursachen dabei keine Kosten.

Tobias Kräft


Während andere Kanäle – besonders die bezahlte Suchmaschinenwerbung und die Displaywerbung – inzwischen fast vollständig automatisiert abgewickelt werden können, ist die SEO-Arbeit in vielen Fällen noch recht manuell. Gleichzeitig ist gerade die technische Suchmaschinenoptimierung sehr datengetrieben. Durch diesen scheinbaren Widerspruch entsteht ein großer Bedarf an Automatisierung im Bereich der SEO-Analyse: Es gibt eine große Anzahl von Daten, die möglichst effizient ausgewertet werden soll, um dem SEO-Spezialisten die Grundlage seiner nächsten Arbeitsschritte zu liefern. In vielen Fällen ist daher bis heute Microsoft Excel das wichtigste Arbeitsinstrument eines SEO-Experten. Doch die rasant steigende Datenmenge stellt eine große Herausforderung dar, und auch die Automatisierung ist bei diesen Prozessen oft eher mäßig intensiv ausgeprägt.

Vom lokalen Rechner in die Cloud

Große Datenmengen, automatisierte Prozesse: Das alles klingt verdächtig nach Bedarf an einer stabilen Cloud-Lösung. Die Google Cloud Platform erweist sich mit ihren Lösungen als ein geeignetes Mittel für den SEO-Alltag (Abb. 1). Zumindest wenn man die richtigen Tools aus dem Pool der mehr als neunzig Anwendungen gefunden hat. Historisch gewachsen ist die Google Cloud Platform aus verschiedenen Projekten, die die Entwickler für gewöhnlich einst für interne Zwecke programmierten, bevor daraus öffentlich zugängliche Produkte wurden. Dadurch haben die einzelnen Programme eine konkrete Ausrichtung und lassen sich zielgerichtet und effizient für bestimmte Aufgaben nutzen. Während die einzelnen Anwendungen sehr gut dokumentiert sind, meist ausführlich getestet werden können und in manchen Fällen ohnehin kostenfrei zur Verfügung stehen, ist es oft nicht leicht, das Tool zu identifizieren, das für die entsprechende Aufgabe am besten geeignet ist. Einen besseren Einstieg als die Produktliste zu durchforsten, bieten die Cloud-Trainings- und Zertifizierungsprogramme (zum Beispiel der kostenlose Qwiklabs-Kurs GCP Essentials).

Abb 1: Die Console der Google Cloud Platform

Data Warehouse in der Cloud

Das Erstellen einer Datenbank in der Cloud ist essenzieller Bestandteil einer Datenstrategie, die flexibel und gut zugänglich sein soll. Innerhalb der Google Cloud Platform gibt es mehrere Tools, mit denen man Daten strukturieren und speichern kann. Als besonders gut geeignet erweist sich aus mehreren Gründen die Cloud-Datenbank Google BigQuery (Abb. 2). Zwar erscheint sie für die Datenmengen, mit denen im...

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SEO-Analyse in der Google Cloud

Die Suchmaschinenoptimierung gilt zu Recht als eine der wichtigsten Disziplinen im Onlinemarketing. Suchmaschinen wie Google und Bing generieren einen erheblichen Anteil des Websitetraffics fast aller größeren Seiten. Darüber hinaus gelten Besucher, die über eine Suchanfrage auf eine Website gelangen, als besonders wertvoll, denn sie weisen eine besonders hohe Conversion-Wahrscheinlichkeit auf und verursachen dabei keine Kosten.

Tobias Kräft


Während andere Kanäle – besonders die bezahlte Suchmaschinenwerbung und die Displaywerbung – inzwischen fast vollständig automatisiert abgewickelt werden können, ist die SEO-Arbeit in vielen Fällen noch recht manuell. Gleichzeitig ist gerade die technische Suchmaschinenoptimierung sehr datengetrieben. Durch diesen scheinbaren Widerspruch entsteht ein großer Bedarf an Automatisierung im Bereich der SEO-Analyse: Es gibt eine große Anzahl von Daten, die möglichst effizient ausgewertet werden soll, um dem SEO-Spezialisten die Grundlage seiner nächsten Arbeitsschritte zu liefern. In vielen Fällen ist daher bis heute Microsoft Excel das wichtigste Arbeitsinstrument eines SEO-Experten. Doch die rasant steigende Datenmenge stellt eine große Herausforderung dar, und auch die Automatisierung ist bei diesen Prozessen oft eher mäßig intensiv ausgeprägt.

Vom lokalen Rechner in die Cloud

Große Datenmengen, automatisierte Prozesse: Das alles klingt verdächtig nach Bedarf an einer stabilen Cloud-Lösung. Die Google Cloud Platform erweist sich mit ihren Lösungen als ein geeignetes Mittel für den SEO-Alltag (Abb. 1). Zumindest wenn man die richtigen Tools aus dem Pool der mehr als neunzig Anwendungen gefunden hat. Historisch gewachsen ist die Google Cloud Platform aus verschiedenen Projekten, die die Entwickler für gewöhnlich einst für interne Zwecke programmierten, bevor daraus öffentlich zugängliche Produkte wurden. Dadurch haben die einzelnen Programme eine konkrete Ausrichtung und lassen sich zielgerichtet und effizient für bestimmte Aufgaben nutzen. Während die einzelnen Anwendungen sehr gut dokumentiert sind, meist ausführlich getestet werden können und in manchen Fällen ohnehin kostenfrei zur Verfügung stehen, ist es oft nicht leicht, das Tool zu identifizieren, das für die entsprechende Aufgabe am besten geeignet ist. Einen besseren Einstieg als die Produktliste zu durchforsten, bieten die Cloud-Trainings- und Zertifizierungsprogramme (zum Beispiel der kostenlose Qwiklabs-Kurs GCP Essentials).

Abb 1: Die Console der Google Cloud Platform

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Das Erstellen einer Datenbank in der Cloud ist essenzieller Bestandteil einer Datenstrategie, die flexibel und gut zugänglich sein soll. Innerhalb der Google Cloud Platform gibt es mehrere Tools, mit denen man Daten strukturieren und speichern kann. Als besonders gut geeignet erweist sich aus mehreren Gründen die Cloud-Datenbank Google BigQuery (Abb. 2). Zwar erscheint sie für die Datenmengen, mit denen im...

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