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Entwickler Magazin
Wie digitale Sprachassistenten das Marketing verändern

Voice first!

Digitale Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant sind, obwohl sie oft noch nicht so funktionieren, wie sie angetreten sind, schon jetzt ein Erfolg. Sie bringen Eigenschaften mit, die aktuell noch niemand wirklich hundertprozentig zu steuern und gestalten weiß. Einige der Auswirkungen dieses neuen Kanals sind jedoch jetzt schon ablesbar, und so bringt Smart Voice zahlreiche Chancen, aber auch neue Herausforderungen für das Marketing mit.

Robert C. Mendez


Dass Marketing heute mehr ist als dicke Budgets und Reichweite mit dem Holzhammer, haben viele Marketingtreibende mittlerweile verstanden. Viele aber auch noch nicht. Besonders für das Onlinemarketing ist es zu bequem im gut gepolsterten SEO-Sessel geworden. Als hätte man trotz einer piekenden Feder im Rücken (Alexa, Google Assistant, Siri etc.) wenig Antrieb, aufzustehen und etwas zum Tagwerk hinzuzufügen.

Der Markt rennt

Spätestens jetzt, wo virtuelle persönliche Assistenten schnell und erfolgreich ihren Weg zum Nutzer finden, wird das Marketing umdenken müssen. Der digitale Sprachassistent bringt Voice-First-Eigenschaften mit, die eine Nutzung der Medien durch natürlichen Sprachgebrauch teilweise stark verändern. Noch nie in der Menschheitsgeschichte hat eine Technik in so kurzer Zeit eine so hohe Nutzungsfrequenz erreicht wie digitale Sprachassistenten.

Als Amazon den Dienst Alexa Voice Service Anfang 2017 offiziell in Deutschland in Betrieb nahm und zeitgleich den smarten Lautsprecher Amazon Echo zum Verkauf anbot, eröffnete Amazon ein neues Entwicklungsrennen, das von den Größten der Großen mit enormem Aufwand angetrieben wird. Inzwischen setzt jeder große Digitalkonzern auf digitale Sprachassistenten. In immer kürzeren Abständen gibt es neue Funktionen und Geräte. Das Marktsegment wächst stetig und bringt insbesondere auch den Bereich der traditionellen Eingabegeräte in Bedrängnis. Viele disruptive Eigenschaften deuten sich bereits an oder sind schlicht noch nicht bekannt.

Zugegeben, da keine realen Zahlen zur Nutzung und zum Absatz von Sprachassistenten vorliegen, werden nur zu gerne merkwürdige Erhebungen mit noch merkwürdigeren Zukunftsszenarien verbunden, die bestenfalls einen Trend darstellen. Dazu gehört auch die Aussage, dass bis 2021 ein Viertel bis ein Drittel der Weltbevölkerung in irgendeiner Form mit Sprachassistenten interagieren soll. Doch selbst kleiner gerechnet ist dies noch immer ein gewaltiges Potenzial, das definitiv viele Marktsegmente beeinflussen wird.

Alexa, Ok Google, Hey Siri … Wer bist du?

„Wir wissen nicht, was es ist, also lassen wir es von jemandem machen, der es weiß!“ So oder so ähnlich wurden in den letzten Dekaden viele Digitalprojekte an die Wand gefahren. Fakt ist: Der Markt der digitalen Sprachassistenten steckt noch in den Kinderschuhen und ist noch viel zu volatil, als dass man behaupten könnte, alles zu können oder zu wissen. Entsprechend sind auch motivierte Programmierer, Designer und Agenturen noch dabei, den ...

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Wie digitale Sprachassistenten das Marketing verändern

Voice first!

Digitale Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant sind, obwohl sie oft noch nicht so funktionieren, wie sie angetreten sind, schon jetzt ein Erfolg. Sie bringen Eigenschaften mit, die aktuell noch niemand wirklich hundertprozentig zu steuern und gestalten weiß. Einige der Auswirkungen dieses neuen Kanals sind jedoch jetzt schon ablesbar, und so bringt Smart Voice zahlreiche Chancen, aber auch neue Herausforderungen für das Marketing mit.

Robert C. Mendez


Dass Marketing heute mehr ist als dicke Budgets und Reichweite mit dem Holzhammer, haben viele Marketingtreibende mittlerweile verstanden. Viele aber auch noch nicht. Besonders für das Onlinemarketing ist es zu bequem im gut gepolsterten SEO-Sessel geworden. Als hätte man trotz einer piekenden Feder im Rücken (Alexa, Google Assistant, Siri etc.) wenig Antrieb, aufzustehen und etwas zum Tagwerk hinzuzufügen.

Der Markt rennt

Spätestens jetzt, wo virtuelle persönliche Assistenten schnell und erfolgreich ihren Weg zum Nutzer finden, wird das Marketing umdenken müssen. Der digitale Sprachassistent bringt Voice-First-Eigenschaften mit, die eine Nutzung der Medien durch natürlichen Sprachgebrauch teilweise stark verändern. Noch nie in der Menschheitsgeschichte hat eine Technik in so kurzer Zeit eine so hohe Nutzungsfrequenz erreicht wie digitale Sprachassistenten.

Als Amazon den Dienst Alexa Voice Service Anfang 2017 offiziell in Deutschland in Betrieb nahm und zeitgleich den smarten Lautsprecher Amazon Echo zum Verkauf anbot, eröffnete Amazon ein neues Entwicklungsrennen, das von den Größten der Großen mit enormem Aufwand angetrieben wird. Inzwischen setzt jeder große Digitalkonzern auf digitale Sprachassistenten. In immer kürzeren Abständen gibt es neue Funktionen und Geräte. Das Marktsegment wächst stetig und bringt insbesondere auch den Bereich der traditionellen Eingabegeräte in Bedrängnis. Viele disruptive Eigenschaften deuten sich bereits an oder sind schlicht noch nicht bekannt.

Zugegeben, da keine realen Zahlen zur Nutzung und zum Absatz von Sprachassistenten vorliegen, werden nur zu gerne merkwürdige Erhebungen mit noch merkwürdigeren Zukunftsszenarien verbunden, die bestenfalls einen Trend darstellen. Dazu gehört auch die Aussage, dass bis 2021 ein Viertel bis ein Drittel der Weltbevölkerung in irgendeiner Form mit Sprachassistenten interagieren soll. Doch selbst kleiner gerechnet ist dies noch immer ein gewaltiges Potenzial, das definitiv viele Marktsegmente beeinflussen wird.

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„Wir wissen nicht, was es ist, also lassen wir es von jemandem machen, der es weiß!“ So oder so ähnlich wurden in den letzten Dekaden viele Digitalprojekte an die Wand gefahren. Fakt ist: Der Markt der digitalen Sprachassistenten steckt noch in den Kinderschuhen und ist noch viel zu volatil, als dass man behaupten könnte, alles zu können oder zu wissen. Entsprechend sind auch motivierte Programmierer, Designer und Agenturen noch dabei, den ...

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