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Entwickler Magazin
Interview mit David Messina, VP Enterprise Marketing bei Docker, Inc.

„Es geht nicht darum, ob Docker-Container virtuelle Maschinen ersetzen werden, sondern wie beide zusammenarbeiten.“

Entwickler Magazin Spezial: Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass das Docker-Team eine große Leidenschaft für Linux hegt. Wo tritt diese Leidenschaft in Docker am augenscheinlichsten hervor?

David Messina


David Messina: Unser Team hat in der Tat einen starken Fokus auf Linux-Entwickler. Vor allem konzentrieren wir uns darauf, Entwickler in die Lage zu versetzen, ihre Anwendungen von der darunter liegenden Infrastruktur zu separieren. Das Ziel ist es, den gesamten Prozess, die Produktivität und die Portabilität einfacher zu gestalten. Ob wir diese Ziele erreichen, erfahren wir durch das Feedback der Kunden, die uns von ihren Erfahrungen und Erfolgen mit Docker berichten. Ein Beispiel ist Gilt, ein Onlinemodeshop, der mithilfe der Docker-Plattform pro Tag 100 Neuheiten in sein Portfolio pusht. Ein anderes Beispiel ist New Relic. Sie setzen Docker ein, um neue Services möglichst schnell auszuliefern. Wir möchten, dass unsere Kunden Erfolg haben und bringen unsere Leidenschaft gerne bei innovativen Unternehmen in der ganzen Welt ein. EMS: Was war aus Ihrer Sicht die spannendste Docker-Errungenschaft im vergangenen Jahr? Messina: Am aufregendsten war für uns die Veranstaltung der ersten jährlichen Userkonferenz DockerCon im letzten Juni sowie die damit verbundenen Produktmeilensteine. Obwohl es das erste weltweite Docker-Treffen dieser Art war, kamen mehr als 500 wichtige Mitglieder des Docker-Ökosystems sowie Industrieexperten für zwei Tage zusammen, um voneinander zu lernen und über technische und geschäftliche Themen zu diskutieren. Auf der DockerCon haben wir ferner die Releases von Docker 1.0 und Docker Hub vorgestellt. Beide sind das Ergebnis einer fünfzehnmonatigen Arbeit der Docker-Community. Die Innovationen und die Mitwirkung der Community haben unsere Vision von Docker als offene Plattform für verteilte Anwendungen zementiert. Ferner hat sich Docker als der De-facto-Standard für Containerisierung, auch für die Ansprüche von Unternehmen, etabliert.EMS: Glauben Sie, dass Container eines Tages virtuelle Maschinen komplett ersetzen werden, und wie sehen Sie die Zukunft von Containern im Allgemeinen?Messina: Es geht nicht darum, ob Docker-Container virtuelle Maschinen ersetzen werden, sondern wie beide zusammenarbeiten, um den Kunden bestmöglich zu helfen. Docker ermöglicht das effiziente Bauen von verteilten Anwendungen, während VMs als Infrastrukturtechnologie Sicherheit, Steuerung und Werkzeuge bieten. Dank dieser Eigenschaften können VMs wiederum Container als eine Art „zusammen sind wir besser“-Lösung ergänzen.In den letzten paar Monaten haben wir daran gearbeitet, verteilte Anwendungen zu ermöglichen, die auf mehreren Containern basieren. Dabei mö...

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Interview mit David Messina, VP Enterprise Marketing bei Docker, Inc.

„Es geht nicht darum, ob Docker-Container virtuelle Maschinen ersetzen werden, sondern wie beide zusammenarbeiten.“

Entwickler Magazin Spezial: Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass das Docker-Team eine große Leidenschaft für Linux hegt. Wo tritt diese Leidenschaft in Docker am augenscheinlichsten hervor?

David Messina


David Messina: Unser Team hat in der Tat einen starken Fokus auf Linux-Entwickler. Vor allem konzentrieren wir uns darauf, Entwickler in die Lage zu versetzen, ihre Anwendungen von der darunter liegenden Infrastruktur zu separieren. Das Ziel ist es, den gesamten Prozess, die Produktivität und die Portabilität einfacher zu gestalten. Ob wir diese Ziele erreichen, erfahren wir durch das Feedback der Kunden, die uns von ihren Erfahrungen und Erfolgen mit Docker berichten. Ein Beispiel ist Gilt, ein Onlinemodeshop, der mithilfe der Docker-Plattform pro Tag 100 Neuheiten in sein Portfolio pusht. Ein anderes Beispiel ist New Relic. Sie setzen Docker ein, um neue Services möglichst schnell auszuliefern. Wir möchten, dass unsere Kunden Erfolg haben und bringen unsere Leidenschaft gerne bei innovativen Unternehmen in der ganzen Welt ein. EMS: Was war aus Ihrer Sicht die spannendste Docker-Errungenschaft im vergangenen Jahr? Messina: Am aufregendsten war für uns die Veranstaltung der ersten jährlichen Userkonferenz DockerCon im letzten Juni sowie die damit verbundenen Produktmeilensteine. Obwohl es das erste weltweite Docker-Treffen dieser Art war, kamen mehr als 500 wichtige Mitglieder des Docker-Ökosystems sowie Industrieexperten für zwei Tage zusammen, um voneinander zu lernen und über technische und geschäftliche Themen zu diskutieren. Auf der DockerCon haben wir ferner die Releases von Docker 1.0 und Docker Hub vorgestellt. Beide sind das Ergebnis einer fünfzehnmonatigen Arbeit der Docker-Community. Die Innovationen und die Mitwirkung der Community haben unsere Vision von Docker als offene Plattform für verteilte Anwendungen zementiert. Ferner hat sich Docker als der De-facto-Standard für Containerisierung, auch für die Ansprüche von Unternehmen, etabliert.EMS: Glauben Sie, dass Container eines Tages virtuelle Maschinen komplett ersetzen werden, und wie sehen Sie die Zukunft von Containern im Allgemeinen?Messina: Es geht nicht darum, ob Docker-Container virtuelle Maschinen ersetzen werden, sondern wie beide zusammenarbeiten, um den Kunden bestmöglich zu helfen. Docker ermöglicht das effiziente Bauen von verteilten Anwendungen, während VMs als Infrastrukturtechnologie Sicherheit, Steuerung und Werkzeuge bieten. Dank dieser Eigenschaften können VMs wiederum Container als eine Art „zusammen sind wir besser“-Lösung ergänzen.In den letzten paar Monaten haben wir daran gearbeitet, verteilte Anwendungen zu ermöglichen, die auf mehreren Containern basieren. Dabei mö...

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