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Entwickler Magazin
So könnte die Zukunft von Docker aussehen

Volle Fahrt voraus?

Keine Frage, Docker ist derzeit in aller Munde. Nicht nur bei Entwicklern, sondern auch bei Investoren scheint der Glaube an Docker und die dahinterstehende Company ungebrochen. So konnte Docker bereits zu Jahresbeginn 15 Millionen US-Dollar von amerikanischen Topinvestoren aufnehmen, die gemäß der Nachricht vom 16. September 2014 um weitere 40 Millionen aufgestockt wurden. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die ersten 15 Millionen in der Zwischenzeit nicht angetastet wurden.

Timo Derstappen


Auch das Engagement von großen, etablierten IT-Firmen zeigt die Relevanz des Docker-Ökosystems. Ganz vorne dabei ist hier Google, die sich schon sehr früh in die Entwicklung eingeklinkt haben und mit Kubernetes auch eine Lösung für das Clustermanagement anbieten. Auch der Linux-Distributor Red Hat ist schon sehr früh auf den Docker-Zug aufgesprungen. Die Unterstützung von Docker-Containern in dessen Enterprise Linux (RHEL) sowie die Integration der OpenShift-Plattform mit Docker und Kubernetes zeigen den starken Fokus in diesem Bereich. Auch traditionellere Enterprise-Anbieter wie VMware und Microsoft wollen im Docker-Ökosystem mitspielen. So präsentierte VMware auf ihrer diesjährigen VMworld-Konferenz mit viel Tamtam die Unterstützung von Docker und OpenStack. Auch Microsoft zog vor einigen Wochen nach und kündigte nun eine offizielle Kooperation mit Docker an, innerhalb derer das Windows-Server-Ökosystem besser mit Docker integriert werden soll.

Im Folgenden soll der Erfolg von Docker diskutiert und der Frage nachgegangen werden, wo die „Docker-Reise“ hingehen könnte.

Ein schönes Beispiel für den derzeitigen Trend ist die Docker-Erfahrung des Teams von New Relic, welche auf der DockerConf 2014 in San Francisco beschrieben wurde [1]: Die ursprüngliche Planung, ihre Apps innerhalb von einer Woche auf Docker deployt zu haben, musste über den Haufen geworfen werden, da das Team innerhalb weniger Stunden bereits alles erledigt hatte. Und obwohl es sich um ein Administrationsthema handelt, war die Begeisterung im Entwicklungsteam groß. Dies war nicht immer so. Der Versuch, Puppet in die Teams zu integrieren, war beispielsweise gescheitert, da sich niemand damit beschäftigen wollte.

Entwickler wollen entwickeln!

Hier kann man sehen: Der Motivator dieses Trends ist denkbar einfach: Entwickler wollen entwickeln! Und daher wird sich alles, was es ihnen erlaubt, effizienter und effektiver zu werden, auch durchsetzen. Daher ist es müßig, an dieser Stelle die Vor- und Nachteile von Virtualisierung versus Docker gegeneinander abzuwägen. Es steht schlichtweg außer Frage, dass der bereits länger vorhandene Markt für virtuelle Server stabiler ist und die Tools somit weiter fortgeschritten sind. Auch die Existenz von Sicherheitsrisiken durch das Teilen des Kernels zwischen Wirt und Container oder der Performanceverlust von Virtualisierung stehen außer Frage.

Docker-Ökosystem steigert Effektivität und Effizienz

Um Docker herum baut sich gerade ein Ökosystem auf, welches einer...

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So könnte die Zukunft von Docker aussehen

Volle Fahrt voraus?

Keine Frage, Docker ist derzeit in aller Munde. Nicht nur bei Entwicklern, sondern auch bei Investoren scheint der Glaube an Docker und die dahinterstehende Company ungebrochen. So konnte Docker bereits zu Jahresbeginn 15 Millionen US-Dollar von amerikanischen Topinvestoren aufnehmen, die gemäß der Nachricht vom 16. September 2014 um weitere 40 Millionen aufgestockt wurden. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die ersten 15 Millionen in der Zwischenzeit nicht angetastet wurden.

Timo Derstappen


Auch das Engagement von großen, etablierten IT-Firmen zeigt die Relevanz des Docker-Ökosystems. Ganz vorne dabei ist hier Google, die sich schon sehr früh in die Entwicklung eingeklinkt haben und mit Kubernetes auch eine Lösung für das Clustermanagement anbieten. Auch der Linux-Distributor Red Hat ist schon sehr früh auf den Docker-Zug aufgesprungen. Die Unterstützung von Docker-Containern in dessen Enterprise Linux (RHEL) sowie die Integration der OpenShift-Plattform mit Docker und Kubernetes zeigen den starken Fokus in diesem Bereich. Auch traditionellere Enterprise-Anbieter wie VMware und Microsoft wollen im Docker-Ökosystem mitspielen. So präsentierte VMware auf ihrer diesjährigen VMworld-Konferenz mit viel Tamtam die Unterstützung von Docker und OpenStack. Auch Microsoft zog vor einigen Wochen nach und kündigte nun eine offizielle Kooperation mit Docker an, innerhalb derer das Windows-Server-Ökosystem besser mit Docker integriert werden soll.

Im Folgenden soll der Erfolg von Docker diskutiert und der Frage nachgegangen werden, wo die „Docker-Reise“ hingehen könnte.

Ein schönes Beispiel für den derzeitigen Trend ist die Docker-Erfahrung des Teams von New Relic, welche auf der DockerConf 2014 in San Francisco beschrieben wurde [1]: Die ursprüngliche Planung, ihre Apps innerhalb von einer Woche auf Docker deployt zu haben, musste über den Haufen geworfen werden, da das Team innerhalb weniger Stunden bereits alles erledigt hatte. Und obwohl es sich um ein Administrationsthema handelt, war die Begeisterung im Entwicklungsteam groß. Dies war nicht immer so. Der Versuch, Puppet in die Teams zu integrieren, war beispielsweise gescheitert, da sich niemand damit beschäftigen wollte.

Entwickler wollen entwickeln!

Hier kann man sehen: Der Motivator dieses Trends ist denkbar einfach: Entwickler wollen entwickeln! Und daher wird sich alles, was es ihnen erlaubt, effizienter und effektiver zu werden, auch durchsetzen. Daher ist es müßig, an dieser Stelle die Vor- und Nachteile von Virtualisierung versus Docker gegeneinander abzuwägen. Es steht schlichtweg außer Frage, dass der bereits länger vorhandene Markt für virtuelle Server stabiler ist und die Tools somit weiter fortgeschritten sind. Auch die Existenz von Sicherheitsrisiken durch das Teilen des Kernels zwischen Wirt und Container oder der Performanceverlust von Virtualisierung stehen außer Frage.

Docker-Ökosystem steigert Effektivität und Effizienz

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